"Alle für eine Idee!" Dieses Motto gaben sich die Gründer, als sie an einem Juliabend vor zwei Jahren etwas ganz Neues schufen: eine Genossenschaft zur "Förderung wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Belange" in Mecklenburg-Vorpommern. Die Genossenschaft sollte Wirtschaftsstrukturen im Nordosten aufbauen, Jobs für Kameraden schaffen, Häuser kaufen, Firmengründungen und bestehende Betriebe unterstützen, um der Abwanderung und den sinkenden Geburtenraten entgegenzuwirken. So hielten es die Gründungsmitglieder in der Satzung fest. Den 23 Männern und Frauen schwebte wohl so etwas wie ein kleines, braunes Wirtschaftswunder vor.“ [1]
Freies Unternehmerthum und ein Aufbau wirtschaftlicher Strukturen, da wo die BRD-Verwaltung versagt. Von Menschen, die sich nicht länger ausbeuten lassen wollen und wie die Gründer ihre Satzung abfassen, obliegt allein den Gründern. Das nennt man Selbstständigkeit und ein souveränes Handeln, alles andere ist Sklaventum.
"Strukturförderung im ländlichen Raum ist ja erst mal ein löbliches Ziel", sagt Norbert Rückriemen. Dass sich allerdings Rechtsextreme dieses Anliegen zu eigen gemacht hatten, das wurde dem Unternehmensberater erst Anfang dieses Jahres klar, als Medienberichte über die braunen Genossen erschienen. Einem rechtsextremen Förderprojekt in der ostdeutschen Provinz wollte der Prüfungsverband mit seiner Expertise jedoch nicht behilflich sein.“ [1]
Wenn eine Zwangsmitgliedschaft in einem Verband gesetzlich bedingt wird, mag das u.U. ja noch nachvollziehbar sein, wenn hier die stabilen wirtschaftlichen Belange geprüft werden sollen, aber es kann/darf niemals eine ideologische Bedingung enthalten. Das kollidiert gewaltig mit den Grundrechten zur Rede- und Meinungsfreiheit. Zumal das auch nicht aus den Gründungsprüfungsbedingeungen des Verbandes hervorgeht.
„Gründungsprüfung als Aufgabe des Verbandes
Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer eingetragenen Genossenschaft ist die Suche nach einem genossenschaftlichen Prüfungsverband, der bereit und in der Lage ist, die gesetzlich vorgeschriebene Gründungsprüfung durchzuführen und die Genossenschaft in seine Reihen aufzunehmen.
Die positive gutachtliche Äußerung eines Prüfungsverbandes ist Voraussetzung für die Eintragung in das Genossenschaftsregister. Erst mit der Eintragung in das Register erlangt die bis dahin als Genossenschaft in Gründung (i.G.) fungierende Mitgliedergemeinschaft die Rechte einer eingetragenen Genossenschaft.
Auch wenn das gesetzliche Erfordernis einer Gründungsprüfung und die „lebenslange“ gesetzliche Prüfungspflicht eingetragener Genossenschaften nicht unumstritten sind, gehören beide Elemente nach dem Willen des Gesetzgebers zur „Grundausstattung“ der genossenschaftlichen Unternehmensrechtsform und weisen den genossenschaftlichen Prüfungsverbänden eine hohe Verantwortung zu.
Die solide und kompetente Durchführung ihrer Prüfungstätigkeit soll bei einer Genossenschaft praktisch „von Geburt an“ zweierlei sicherstellen: Zum einen soll sie das Allgemeininteresse schützen, indem sie das gläubigerbezogene Gefährdungspotenzial der Neugründung analysiert und bewertet.
Nur wenn eine Gefährdung der Belange der künftigen Gläubiger der Genossenschaft nicht zu befürchten ist, darf die Neugründung entsprechend positiv testiert werden.
Zum anderen aber dient sie auch dem „Selbstschutz“ der Mitglieder einer neu gegründeten Genossenschaft. Auch deren Interessen als Haftkapitalgeber sind schutzwürdig und können durch Fehler bei der Gründung, rechtswidrige Satzungsbestimmungen oder ein wenig aussichtsreiches Geschäftskonzept beeinträchtigt sein.“ [2]
Es wird ein Gesinnungsterror ausgeübt, der andersdenkenden Menschen die Existenzgrundlage entziehen soll. Alles soll im linken Takt marschieren und das führt dieses Land wohin? Sehen Sie eine Verbesserung der wirtschaftlichen Umstände, abgesehen von den Statistiken, die von der Bundesregierung veröffentlicht werden oder den Meldungen der Propaganda-Tröten? Dieses Land fährt in den Abgrund eines totailtären Systems und die Konsumtrottel bejubeln am Strassenrand ihren eigenen Untergang. Die perfekte normopathische Gesellschaft.
„Und so gibt es inzwischen diverse Firmen mit rechtem Hintergrund in der Region. Die Kameraden verlegen Estrich, fällen Bäume oder vermieten Hüpfburgen. Ihre Betriebe siedeln sie in Landstrichen an, wo die Kundinnen und Kunden nur noch wenig Auswahl haben, wenn sie einen Handwerker suchen. Gleichzeitig verschaffen sich die Rechten damit als Arbeitgeber Respekt und das auch bei Menschen, die nichts mit der Neonaziszene zu tun haben. Wer regelmäßig im Restaurant eines Rechtsextremen speist, wird sich ihm nicht in den Weg stellen, wenn er eine islamkritische Demonstration durch die Heimatstadt anführt. Vielleicht schließt er sich dem netten Wirt sogar an. Mit vermeintlich unpolitischen Dienstleistungen versuchen die Neonazis, ihre Ideologie in die Mitte die Gesellschaft zu tragen.„ [1]
Die Betriebe siedeln außerhalb der Ballungszentren an, weil sie ihre Ruhe vor dem linksversifften Pack haben wollen, die anderen Menschen vorschreiben wie sie zu leben haben. Und ev. wohnen die anderen Menschen, die genau diese Menschen als Handwerker haben wollen genau aus diesem Grund, außerhalb der Subkulturen der Großstädte. Eine perfekte Symbiose.
„"Ich hab mich dann zwei Stunden mit denen unterhalten", erinnert er sich. Zumeist relativ junge Leute hätten ihm gegenübergesessen, sagt er. Und dass ihm deren "Sendungsbewusstsein" und "Idealismus" sofort aufgefallen seien. "Das sind keine dummen Leute, einige haben studiert." Eigentlich verfolge die Genossenschaft ja auch legitime Anliegen, findet Rückriemen: Sie wolle etwas gegen die Verödung der Landstriche tun, gegen das Gefühl vieler Menschen dort, alleingelassen zu werden. "Mich hat das wirklich interessiert: Wie kommen Leute dazu, so zu denken?" Er habe den Vorstandsmitgliedern aus der Genossenschaft zu verstehen gegeben: Was ihr wollt, das kann ich gutheißen. Was ihr denkt, das geht gar nicht.“ ]1]
Fazit
Es hat ihn als Prüfer schlichtweg nicht zu interessieren was die Gründer denken.
Hier wurde ein grundsätzlicher Fehler begangen, den Gründern der Genossenschaft war der Unterschied zwischen dem BRD-Sklaven und dem souveränen Deutschen nicht geläufig. Als kurze Einführung lesen Sie sich in das Grundgesetz §12 Berufsfreiheit / Deutschenrecht ein und wenn Sie dann anfangen zu verstehen, lesen Sie die VOLLDRAHT Artikelreihe DR. .
Wer als souveräner Deutscher leben möchte, hat seine Pflichten zu erfüllen. Verstehe deine Rechte und schaffe die Subsidiarität in der Gemeinde, die dir deine freiheitlichen Rechte sichert.
Freiheit ist kein Geschenk, Freiheit wird sich erkämpft
Quelle
Bild: Pixabay