Im März 2016 entschieden wir uns, die von uns Penzliner Runde genannte Gemeinschaft als stetige Bürgerversammlung in Penzlin ins Leben zu rufen. Beginnend mit den drei Initiatoren war und ist noch immer der kleinste gemeinsame Nenner dieser Zusammenkünfte, dass hier Menschen aufeinander treffen, die erkannt haben, dass in unserer Gesellschaft etwas gewaltig falsch läuft.
Unser Ziel ist es, gemeinsam der Frage nachzugehen, was genau schief läuft und was wir dagegen tun können. Wichtig war immer, dass die Penzliner Runde nie eine Partei oder ein Verein werden würde. Vielmehr ist die Penzliner Runde ein stetiger Anlaufpunkt für jeden mündigen Bürger, der bereit ist, sich auf kommunaler Ebene für eine bessere Zukunft für alle einzusetzen.
In den drei Jahren unseres Bestehens kamen immer mehr Menschen zusammen, aus benachbarten Städten und Regionen, aber auch von weiter her kamen und kommen engagierte Menschen. Ob aus Berlin, Lübeck oder selbst aus Basel in der Schweiz besuchen Interessierte die Penzliner Runde.
Obgleich natürlich auch über weltweite Problematiken gesprochen und diskutiert wird, so liegt unser Hauptaugenmerk primär auf der regionalen, der kommunalen Ebene. Echte Veränderungen können, dem Subsidiaritätsprinzip folgend, nur in unseren Städten und Gemeinden bewirkt werden.
Dass solche Bestrebungen von bestimmten Kreisen nicht gern gesehen werden, zeigte sich recht schnell durch das Verbreiten von Desinformationen zur Penzliner Runde. So reichte es völlig aus, verunglimpfende Kampfbegriffe wie sogenannte „Reichsbürger“ zu streuen, um gerade die Penzliner Bürger davon abzuhalten, selbst aktiv zu werden. Leider ist es eine der großen Fehlentwicklungen unserer Zeit, dass man versucht, Menschen, die eigenständige Fragen stellen und Zweifel anmelden, sofort durch billigste Propaganda und Falschinformationen zu verunglimpfen. Zum Glück funktioniert das längst nicht mehr bei allen. Immer mehr mündige Menschen erkennen, dass nur sie selbst für ihr Leben und die Zustände in unserem Land und unseren Städten und Gemeinden verantwortlich sind.
Die am 26.05.2019 anstehenden Kommunalwahlen haben wir zum Anlass genommen, uns als Wählergemeinschaft Penzliner Runde (WPR) für die Stadtvertretung aufstellen zu lassen.
Unser Hauptanliegen ist es, die Penzliner Bürger zu einer aktiven Gestaltung des Lebens in unserer Stadt zu motivieren. Ganz wichtig ist uns dabei, den Bürgern zu vermitteln, dass echte Veränderungen zum Wohle aller nur fernab jeglicher Parteienklüngeleien umzusetzen sind. Aus unserer Sicht darf es immer nur um die Sache, um das Wohl unserer Stadt und nie um irgendwelche Parteiinteressen gehen.
Es ist uns sehr wohl bewusst, dass man jahrzehntelang eingetrichterte Denkmuster nicht von heute auf morgen aufbrechen kann. Leider denken viele noch immer, dass war schon immer so, also wird es schon richtig sein. Wir, die Wählergemeinschaft Penzliner Runde, sind der Meinung, dass wir sämtlich Belange unseres gesellschaftlichen Lebens als Bürger der Stadt Penzlin selbst regeln können und müssen. Wir brauchen niemanden in Schwerin, Berlin oder Brüssel, der uns vorschreibt, wie wir zu leben haben. Das betrifft u.a. Bereiche wie Steuern, Abgaben, Bildung, Ernährung, Medizin etc. All das können wir selbst für uns und unsere Stadt bestimmen. Wir haben in den Kommunen die höchsten Rechte, leider wissen das die wenigsten. Um das zu ändern, dafür tritt die Wählergemeinschaft Penzliner Runde zu den Kommunalwahlen am 26.05.2019 an.
Es ist in unser aller Interesse, dass wir unser Schicksal nicht länger in die Hände von anderen legen. Wir haben das Recht und vor allem die Pflicht, eben dieses Schicksal selbst zu gestalten.
Die Wählergemeinschaft Penzliner Runde tritt zur Kommunalwahl 2019 an, um den Bürgern und dem Wohl unserer Stadt Penzlin zu dienen. Das geschieht selbstredend, ohne an irgendwelche Partei- oder Vereinsvorgaben gebunden zu sein. Es soll und wird immer nur um die Sache gehen und diese Sache ist das Wohl der Gemeinschaft!
Mehr Informationen rund um die Wählergemeinschaft Penzliner Runde gibt es auf der Internetseite www.penzliner-runde.de
Bilder: Winni Weiss.
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