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Eine neue Weltordnung ist im Anmarsch und dem Westen gefällt das nicht

Russland
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Am Dienstag vergangener Woche sprach der russische Präsident Wladimir Putin auf der 10. Moskauer Konferenz für internationale Sicherheit. Moskauer Konferenz über internationale Sicherheit. An dem Treffen nahmen zahlreiche Delegierte aus den Ländern der sogenannten Dritten Welt teil.

Die westlichen Staaten zeigten kein Interesse an der Konferenz, und die Berichterstattung in den westlichen Medien war dementsprechend gering. Die Washington Post berichtete zwar über die Konferenz, aber der Tenor dieser Berichterstattung war im Allgemeinen ablehnend. Das war sehr schade, denn auf der Konferenz sprachen sowohl Putin als auch Verteidigungsminister Sergej Sergej, dessen Rede länger war als die von Putin, und ich werde in diesem Artikel nur auf die Ausführungen von Putin eingehen.

Putin gab einen Überblick über die multipolare Weltordnung, die sich seiner Meinung nach herausbildet. Die sich abzeichnenden Veränderungen sind nicht nach dem Geschmack der westlichen globalistischen Eliten. Dies war das erste Mal, dass Putin eine solche Terminologie verwendete. Er beschuldigte die Globalisten, das Chaos zu nutzen, um ihre Version des Globalismus zu fördern, zu der auch die absichtliche Förderung des Chaos in der Welt gehöre, da dies ihrem Wunsch entgegenkomme, zu kontrollieren, wie und von wem die Welt regiert werde.

Er griff die westlichen Eliten an, weil sie eine Eindämmungspolitik verfolgten, die auf eine Untergrabung der individuellen Souveränität hinauslaufe. Damit förderten sie neokoloniale Methoden, die in Wirklichkeit den neoliberalen Totalitarismus begünstigten. Der heutige Liberalismus, so Putin, habe keine Ähnlichkeit mehr mit seiner ursprünglichen Bedeutung. Die modernen Neoliberalen unterdrückten alle Ideen, mit denen sie nicht einverstanden seien, was in der Tat auf einen „neoliberalen Totalitarismus“ hinauslaufe.

Der schlimmste Übeltäter in dieser Hinsicht sind die Vereinigten Staaten. Sie mischten sich grob in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten ein, indem sie Provokationen, Putsche und Bürgerkriege organisierten. Das Ziel all dieser Bemühungen war es, ihre Vorherrschaft über schwächere Nationen aufrechtzuerhalten. Das hat sie jahrhundertelang getan, und alles in ihrem gegenwärtigen Verhalten deutet auf den Wunsch hin, ihre Position zu halten. Der Besuch von Pelosi in Taiwan war keineswegs eine abwegige Aktion einer trotzigen Kongressabgeordneten, sondern Teil dieser alten Politik. Es war ein Mittel, um die Bevölkerung von den eigenen Misserfolgen abzulenken. Der Versuch, China und Russland für das eigene außenpolitische Versagen verantwortlich zu machen, war ein weiteres Symptom für das eigene Versagen.

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