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Ein ruhigerer, mehr fokussierter Trump wird die Trump-Hasser besiegen

Amerika
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Nur wenige Stunden nach dem Freispruch des ehemaligen Präsidenten Donald Trump in seinem zweiten Amtsenthebungsverfahren wurden die Kampflinien zwischen Trump und seinen Anhängern und dem kürzlich zurückgekehrten Geist der Never Trump-Bewegung gezogen.

Die republikanischen Feinde des Ex-Präsidenten sind blass und unterernährt, nachdem sie vier Jahre lang in der Höhle des republikanischen Loyalismus herumgeschlichen sind, sie die Tage zählten, bis sie den großen Störenfried angreifen konnten. Der republikanische Senatsvorsitzende Mitch McConnell hat endlich die Maske fallen lassen. Er denkt offensichtlich, er habe der Loyalität der Partei Genüge getan, als er für den Freispruch stimmte. Er qualifizierte sich aber mit seinen Bemerkungen im Senat am Samstag als Never Trumper.

Er lud die Demokraten faktisch dazu ein, den Ex-Präsidenten vor den Strafgerichten Washingtons anzuklagen, und nährte die Vorstellung, dass Trumps gesamte Anfechtung der Wahlergebnisse eine Aufforderung zur Gewalt gegen die US-Regierung war. Diese Fragen sind geklärt und nichts davon erfüllt auch nur im Entferntesten die juristischen Kriterien für eine Verurteilung wegen Aufstachelung zur Gewalt.

McConnell, ein ehemaliger Staatsanwalt, ist sich dessen wohl bewusst. Wie Sprecherin Pelosi verströmt er die Ausstrahlung von jemandem, der wegen des Angriffs auf das Kapitol an „lese majeste“ [Anm. d. Red.: der Majestät Unrecht getan zu haben] leidet. Das Gebäude wird sehr bewundert, aber der Kongress wird von 85 Prozent der Öffentlichkeit verachtet. Trump ist nicht die Ursache dieses Problems, McConnell und die demokratischen Senatsführer Schumer und Pelosi sind es.

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