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EU setzt Johnson Ultimatum: Neue Vorschläge bis Monatsende – oder "es ist vorbei"

Europa
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Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem ungeordneten Rückzug Londons aus der EU kommt, wird mit jedem Tag höher. Die Tonlage wird auf beiden Seiten dementsprechend schriller. Nun sprach der EU-Ratsvorsitzende ein Ultimatum an die Adresse des britischen Premiers aus.

Der derzeitige EU-Ratsvorsitzende Antti Rinne hat dem britischen Premierminister Boris Johnson eine Frist bis zum Monatsende gesetzt, um Änderungswünsche am Brexit-Abkommen einzureichen. Wenn Großbritannien über Alternativen zum bestehenden Austrittsabkommen sprechen wolle, müsse das Land diese bis Ende September schriftlich vorlegen, sagte der finnische Regierungschef nach Angaben finnischer Medien nach einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron am Mittwoch in Paris. Finnland führt im zweiten Halbjahr den Vorsitz der EU-Länder.

"Wenn keine Vorschläge kommen, dann glaube ich, dass eine ganze Reihe von europäischen Staats- und Regierungschefs den Standpunkt teilt, der heute mit Macron zum Ausdruck gebracht wurde. Dann ist es vorbei", wurde Rinne von der finnischen Nachrichtenagentur STT zitiert.

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Anmerkung der Redaktion.

Die rethorische Finesse des macron ist brilliant. Die diametralen Realität seiner Aussagen klingt tatsächlich plausibel. So als würde die Eu-Kommission dem Premieminister Boris Johnson ein Ultimatum setzen können. Das Boris Johnson auf das Blabla der EU-Soziopathen kein besonderes Interesse legt, liegt einfach an der Tatsache, daß die EU-Kommission schlichtweg nichts zu melden hat. Der No-Deal-Brexit ist bestimmt worden und wird umgesetzt. Die EU ist zum Abschuss freigegeben worden.