Die Verschwörungstheorien, die Xavier Naidoo vom Stapel lässt, werden immer abstruser, die Verbindungen des Sängers zu rechten Populisten und Netzwerken immer offensichtlicher. SPD und Linke in Rostock wollten daher einen Auftritt von ihm untersagen. Doch ihr Antrag ist gescheitert.
Seit seinem Rauswurf bei "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) sind bei Xavier Naidoo wirklich alle Dämme gebrochen. Der Sänger setzt eine krude Verschwörungstheorie nach der anderen in die Welt, sodass mittlerweile einige ernsthaft an seinem Geisteszustand zweifeln.
Egal, ob es um den QAnon-Quatsch einer Kinderblut trinkenden Elite geht, darum, dass der Vatikan die Antifa ins Leben gerufen habe oder um so perfide Aussagen wie die, der von US-Polizisten getötete Schwarze George Floyd sei womöglich gar nicht tot - Naidoo ist dabei. Und auch daraus, dass für ihn der selbsternannte "König Stefan I. von Preußen" alias Reichsbürger Stefan Ratzeburg das einzig wahre Oberhaupt Deutschlands ist, macht Naidoo längst keinen Hehl mehr.