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Wurde der Chef der Thüringer Polizeigewerkschaft mit einer „Honigfalle auf Vorrat“ kaltgestellt?

Deutschland
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Ein Mißbrauchsvorwurf, der aus einem bestehenden privaten Verhältnis, das im beruflichen erweitert wurde und über ein Jahr nicht zielführend bearbeitet wird, läßt die Vermutung entstehen, dass eine Honigfalle auf Abruf aktiviert wurde. 

Der seit Jahren laufende Prozess des Auswechselns der Führungskräfte der Polizei gegen linke ideologische Erfüllungsgehilfen, scheint hier wieder erfolgreich umgesetzt worden zu sein. Genau zu dem Zeitpunkt, wo die Innenministerien SEK Einheiten per übelster Verleumdungen auflösen und fragwürdige Personalentscheidungen die Polizeigewerkschaften alarmieren wird der angestaubte Mißbrauchsvorwurf aktiviert.

Zufälle gibt es, die sind einfach unglaublich.


„Vorwurf des sexuellen Übergriffs: Ermittlungen gegen Chef der Thüringer Gewerkschaft der Polizei

Die Staatsanwaltschaft Erfurt ermittelt gegen den Landeschef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Kai Christ. Nach MDR THÜRINGEN-Informationen geht es um den Verdacht sexueller Übergriffe gegen eine ehemalige Mitarbeiterin. Die betroffene Frau hatte den Thüringer GdP-Chef vor einem Jahr angezeigt. Kai Christ sagte MDR THÜRINGEN, er weise alle Vorwürfe zurück. Er habe über seinen Anwalt Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft beantragt. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, dass man sich derzeit zu dem Verfahren nicht äußern werde.

Angeblich Notlage ausgenutzt

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Der Spiegel wirft die betroffene Ex-Mitarbeiterin Christ vor, sie in den Büroräumen der GdP-Geschäftsstelle in Erfurt mehrfach zum Sex gegen ihren Willen genötigt zu haben. Dabei soll er angeblich ihre finanzielle Notlage ausgenutzt und sie unter Druck gesetzt haben. Christ soll die Frau bei der GdP eingestellt haben, nachdem er ein sexuelles Verhältnis mit ihr angefangen hatte, welches zu Beginn der Affäre einvernehmlich gewesen sein soll. Laut internen Ermittlungsunterlagen sollen sich die mutmaßlichen Taten zwischen Frühjahr und Herbst 2019 ereignet haben. Die Betroffene hatte Ende November 2019 bei der GdP Thüringen gekündigt.

Ermittlungen offenbar verschleppt

Nach MDR THÜRINGEN-Informationen hat sie im Frühjahr vergangenen Jahres eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Erfurt gestellt. Sie soll dabei bereits das erste Mal zu ihren Vorwürfen vernommen worden sein. Doch das Verfahren ist offenbar ein knappes Jahr lang nur sehr langsam durch die Beamten der Internen Ermittlung geführt worden.“ Quelle: MDR


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„Kommunikation sieht anders aus

Polizei und Gewerkschaften erfahren aus Medien von Änderung an der Spitze der Thüringer Polizei

Thüringer Medien berichteten in den vergangenen Tagen mehrfach, dass Frank Michael Schwarz der Nachfolger von Abteilungsleiter Michael Schulze im Thüringer Innenministerium werden soll.

Innenminister Georg Maier (SPD) erwartet als Geste einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und Berufsvertretungen der Polizei, dass diese ihn bei wichtigen Angelegenheiten mit Öffentlichkeitscharakter vorab informieren. Selbst ist er offenbar aber nicht bereit, in einer so wichtigen Angelegenheit wie der Neubesetzung des Abteilungsleiters Polizei in seinem Hause vorab die Vorsitzenden der Gewerkschaften und des Hauptpersonalrates ins Vertrauen zu ziehen. Auch die Führungskräfte und das Personal der Polizei erfahren von den Veränderungen an der Spitze der Polizei aus den Medien. Das hat nach Ansicht der drei Gewerkschaften/ Berufsvertretungen der Thüringer Polizei BDK, DPolG und GdP nichts mit Transparenz zu tun, sondern eher mit Obrigkeitsstaat.

Wir fordern Sie, Herr Minister, nun zu der gleichen Transparenz auf, die Sie selbst mehrfach von Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Die Linke) eingefordert haben. Alle Polizeigewerkschaften stehen Ihnen zu Gesprächen jederzeit zur Verfügung. Kommunikation ist keine Einbahnstraße.  Quelle: DPolG Thüringen


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