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SCHLAG GEGEN TERROR-NETZWERK - Viele Beschuldigte kamen 2015 als Flüchtlinge zu uns

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SCHLAG GEGEN TERROR-NETZWERK - Viele Beschuldigte kamen 2015 als Flüchtlinge zu uns

++ 1400 Beamte, elf Festnahmen ++ Geld aus Drogenhandel für islamistische Terroristen verschoben +++ 67 Beschuldigte +++ 140 Millionen Euro geschleust ++   

„Das war ein verdammt dickes Ding“

„Wir haben heute einen extrem ergiebigen Geldhahn abgedreht“, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (69, CDU) über die Mega-Razzia mit mehr als 1400 Kräften an 81 Objekten unter Beteiligung von Staatsschutz, Steuerfahndung, Spezialeinsatzkommandos und Hundertschaften. 

„Das war ein verdammt dickes Ding“, urteilte er, eines der größten Verfahren seiner bisherigen Amtszeit. Die Ermittlungen lobte er als „herausragend“.

Nach einer ersten Bilanz habe man in sieben Banken Vermögen der Verdächtigen festgestellt. Dazu Autos, Gold, Bargeld in Millionenhöhe. Allein eine Stereoanlage habe einen Wert von 100 000 Euro. Auch ein Steuerberater habe unangemeldeten Besuch bekommen.    

Insgesamt soll die Gruppe 140 Millionen Euro verschoben haben, um Straftaten zu finanzieren bzw. Gelder aus Straftaten zu waschen.     

67 Personen werden beschuldigt, Teil des Netzwerkes zu sein, das nach aktuellen Erkenntnissen seit 2016 operieren soll. Gegen elf von ihnen wurden Haftbefehle vollstreckt, sie werden nun vernommen.     

Von den Verdächtigen sind 44 Syrer, zehn Deutsche, fünf Jordanier und fünf Libanesen – insgesamt acht Nationalitäten. Zwei werden als islamistische Gefährder, zwei weitere als „relevante“ Personen eingestuft. Nach BILD-Informationen kamen viele der Verdächtigen 2015 als Flüchtlinge nach Deutschland. 


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