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Bundespolizei meldet 1900 Fahndungstreffer durch Corona-Grenzkontrollen

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Die Abriegelung der deutschen Grenzen soll eigentlich vor Infektionen schützen, doch sie hat auch eine positive Nebenwirkung. Die Bundespolizei meldet, dass „die grenzüberschreitende Kriminalität tendenziell rückläufig“ sei.

Die zur Infektionseindämmung eingeführten Grenzkontrollen haben sich positiv auf die Kriminalitätsbekämpfung ausgewirkt. Seit dem 16. März wurden von den Grenzbeamten 1898 Personen aufgegriffen, die zur Fahndung ausgeschrieben waren, wie die Bundespolizei WELT AM SONNTAG mitteilt. Auch erzielten die Beamten 291 Sachfahndungstreffer.

Bis einschließlich 6. Mai konnten 2160 Straftaten aufgeklärt werden. Laut Bundespolizei sei „die grenzüberschreitende Kriminalität bedingt durch die verstärkten Kontrollmaßnahmen Deutschlands und der Nachbarstaaten an den Binnengrenzen tendenziell rückläufig“. Auch seien wegen der „europaweiten Grenzkontrollen illegale Migrationsbewegungen deutlich zurückgegangen“, doch werde mit deren „Aufleben“ mit „der schrittweisen Aufhebung des Lockdowns sowie Beendigung der vorübergehenden wiedereingeführten Grenzkontrollen gerechnet“. Bisher seien in den Kontrollen mehr als 123.000 Personen an der Grenze abgewiesen worden, wie die Behörde WELT AM SONNTAG mitteilte.


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