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♦️ Maestro M. ♦️- Gibt es einen geschichtlichen Hintergrund zur Entrechtung der Menschen durch die Geburtsurkunde?    

Recht
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England: In einem gesetzlichen Notstand durch das Fernbleiben von Menschen zur See und in den immerwährenden Kriegen wurde dort beschlossen, dass nach sieben Jahren verschollene Menschen für tot erklärt wurden, um damit deren Hinterlassenschaften regeln zu können.

Aus dieser Notlage wurde der Missbrauch, Menschen mit ihrer Geburt(surkunde) schon nach drei Tagen für tot und verschollen zu erklären.

Wenn der für tot gehaltene Mensch sich jedoch als lebend beweist, dann wird der Titel [„wieder bekleidet“ = wiederhergestellt] restituiert.“ (If the supposed dead man proves to be alive, then the TITLE is revested). [Cestui Que Vie Act (CQV) vom 18. und 19. November 1666, erlassen durch Charles II., König von England, Schottland und Irland].

Cestui que vie: „Person, auf deren Leben die Versicherung geschrieben ist.“ [Blacks Law 6th Edition].

Und, wie mittlerweile durch den Vertrag von Verona bekannt, befindet sich England seit 1213 im Privatbesitz des V A T I K A N.

Mit dem obigen Beispiel sind wir zwar in der falschen Jurisdiktion gelandet, aber auch hierzulande gab es einen 30-jährigen Krieg und permanentes Unheil, mit welchem der gute Hirte (Heiliger S t u h l) seine Schafherde dezimierte, die Kinder zu Waisen machte, die Ehefrauen zu Witwen, die Eltern kinderlos und wissende Frauen, genannt Hexen, bei anderen Gelegenheiten zu Brandopfern.

Wir sind die Nachkommen dieser Menschen und tragen eine enorme Hinterlassenschaft an Schmerz und Boshaftigkeit in unserem kollektiven Bewusstsein mit uns herum. Das soll keine Spuren hinterlassen haben? Wie bitte?

♦️ Maestro M. ♦️- Wie kommt man als `normaler Mensch´ aus dieser völligen Entrechtung und Tretmühle wieder heraus?  

Es gibt einige theoretische Ansätze, die teilweise schon beantwortet wurden. Der erste könnte sein, alle unreflektierten, anerzogenen Betrachtungen über Bord zu werfen und wenigstens über ein paar Rechtsgrundlagen und die wesentlichsten Merkmale einer Treuhand Bescheid zu wissen und dass man auf die Privilegien dort auch verzichten darf. Weil der Mensch der Treugeber von allem ist, mag der sogenannte Prinzipal vielleicht den Titel auf die irdischen Nutzungsrechte haben, aber wir als Menschen besitzen immer noch den Titel auf den Nutzungsberechtigten. Der Mensch ganz allein verfügt als der erstrangige Gläubiger über die originale Treugebereigenschaft nach dem Schöpferprinzip!

Ach ja? Schön wär`s! Solch salbungsvolle, unpraktikable Beschwörungsformeln haben wir doch schon so oft gehört. Hat sich seitdem etwas zum besseren gewendet bzw. hat sich irgendeine Aktion in diese Richtung positiv ausgewirkt? Nein, hat sie eben bisher nicht, wenigstens nicht in ausreichendem Umfang!

Der fromme Wunsch hört sich vielleicht gut an, aber wenn wir ehrlich sind, haben wir doch noch nicht einmal den Menschen aus seiner Totengruft ausgegraben. Wir haben zwar gegraben, aber offensichtlich noch nicht tief genug, denn wir haben ihn als Vertragspartei des irdischen Rechts nie gefunden!

Wir haben noch nicht einmal denjenigen gefunden, der dem Menschen überhaupt ein Angebot gemacht hat. Das ist nicht viel!  

Wie wär`s dann damit, nämlich sich darüber klar zu werden, dass eine Fiktion nicht da und eine fiktive Jurisdiktion völlig inexistent ist. Beim irdischen Recht handelt es sich ausschließlich um eine Angelegenheit des Glaubens, deren Anschein über das Recht des Stärkeren und mit sehr sehr viel Geld, -mit unserem Steuergeld-, aufrechterhalten wird.

Vielen Dank für die nette Info! Auch das mag alles sein, aber wie soll man denn so etwas jemanden beibringen, mit dem das System ein Leben lang Ping-Pong gespielt hat? Das ist doch keine praktische Lösung für solche Durchschnittstypen wie unsereinen. Das System hustet ein Mal oder räuspert sich nur und Lieschen geht rücklings zu Boden und fühlt sich noch ohnmächtiger als zuvor.    

Ok! Dann eben der nächste Vorschlag! Praktisch gesehen könnte sich jedermann seine privaten Dokumentationen, Indossamente und Titel zurecht legen, die er in Form von Kopien immer parat hält und die Systemausweise benutzt er erst gar nicht mehr. Unser Beweggrund ist, dass wir aktuell keinen amtlichen Verwaltungsakt sehen, der den Ausstieg aus dem Besatzungsstatut `systemimmanent´ perfektionieren könnte. Mit welchem Recht auch sollte ein Feind auf Feindesland beweisen können, dass er kein Feind ist?

Die einzige `Wahlmöglichkeit´, die man uns gibt, ist natürlich, dass wir uns als d e r Feind erweisen, den sie brauchen und genau das wollten wir mit unseren eigenen Dokumenten vermeiden. Im Krieg ruhen alle Rechte und wenn die Gesetze säumig sind, dann herrscht die Regel. Ergo müssen wir uns laut Maxime in der Not selber behelfen. Wir benutzen einfach u n s e r e Nachweise und nicht mehr die ihren.

Wir haben -gelinde gesagt- die Schnauze bis obenhin voll und zu einer gesetzlichen Pflicht, sich permanent anlügen zu lassen, gibt es nirgendwo eine Vorschrift.

Schon! Die Emotion kommt wirklich toll rüber! Aber mal ehrlich! Sehen wir vor unserem geistigen Auge nicht auch das müde, zynische Lächeln desjenigen, der gerade dabei ist, bei der nächsten Verkehrskontrolle unsere Identität zu überprüfen?

Ja sieh` mal einer an, ein Selbstbastler! Na, dann kommen Sie doch gleich mal zur näheren Identifizierung mit!

Pah! Dann beantworten wir die Frage eben direkt:

Auf die selbe Art, wie etwas zusammengebunden ist, wird es gelöst.“ (Unumquodque dissolvatur eo modo quo colligatur.) und „Wo ein Recht, da ein Heilmittel.“ (Ubi jus ibi remedium.)

Wie bitte? Wo kein Recht, da kein Heilmittel. Dass wir mittel- und rechtlos sind, wissen wir doch schon lange.

Ist denn für uns gar keine Lösung in Sicht? Wenn wir nur wüssten, wie die Dinge gebunden wurden, dann wäre eine naheliegende Lösung in Sicht. Die richtig gestellte Frage wäre gleichzeitig die Antwort, wie man dieser verdammten, spinnennetzartigen Matrix entkommt.

Entkommt?

Am irdischen Piratenrecht haben wir doch erkannt, dass man etwas, das gar nicht da ist, weder betreten noch ihm entkommen kann. Was keinen Anfang hat, hat laut Maxime und unserer Logik nach auch kein Ende. Man ändert Betrachtung und Geisteshaltung und plötzlich sieht die (gleiche) Welt völlig anders aus. Wir sind schon an dem Ort, an dem wir immer sein wollten, nämlich bei uns. Dies ist uns nur genausowenig bewusst wie der Hummel, die nicht fliegen kann.

Alles hat nur den Anschein, aber unsere Umgebung beweist den Wahrheitsgehalt der Fiktion mit jedem Schritt, den wir im täglichen Leben tun. Sie beweist es scheinbar, denn es gibt keinen Wahrheitsgehalt innerhalb einer Simulation. Sie ist ein Trugschluss durch und durch, denn nicht einmal diese Matrix ist da. Wenn wir aber denken, dass sie es ist (was schon ein Fortschritt ist), dann muss sie in uns selber stecken, festbetoniert, unsichtbar und unauffindbar.

Bei all dem Übel suchen wir hier die Wahrheit nicht einmal im geistigen Bereich, sondern wir suchen sie läppischerweise im handfesten, fiktiven, irdischen Recht. Und was wir wahrscheinlich finden werden, wird sein, dass die Antwort wir selber sind entsprechend der Frage, für wen wir uns halten und im Unterschied dazu, als wen die Fiktion uns betrachtet.  

Aber trotzdem sind wir Praktiker! Wir brauchen etwas Handfestes!

Also! Als wen hat uns das Standesamt registriert?

Was wurde tatsächlich geboren und was haben sie aufnotiert?

Was haben wir übersehen?

Was ist bislang nicht bis in unser Bewusstsein vorgedrungen?

@Rechtsmaerchen


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