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HDK: Die Ruhe vor dem Sturm?

Gesellschaft
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Nach monatelanger Abstinenz meldet sich HDK mit einer für viele treue Fans & Follower weniger erfreulichen Nachricht zurück: Die Probleme, mit denen HDK und speziell der Gründer dieser Seite konfrontiert waren, verursachten viele kleine Hindernisse im alltäglichen Leben, wodurch ein reibungsloses Betreiben dieser Seite derzeit noch nicht möglich ist. HDK wird also noch einige Zeit brauchen. Der folgende Bericht dient deshalb nicht nur dem gewohnten Informationszweck, sondern gleichzeitig auch als eine Art Lebenszeichen.

Aus der Sicht von HDK waren die vergangenen Monate glücklicherweise weniger furios. Das globale geopolitische Schachspiel, der in die heiße Phase eintretende Überlebenskampf des US-Imperiums und das ins Wanken geratene Finanzsystem, welches von der westlichen Elite beherrscht wird, sind Ereignisse, die sich aktuell vermehrt im Hintergrund abspielen und deshalb den Eindruck erwecken, es sei alles in Ordnung. Gut informierte und allgemein kritische Menschen wissen, dass die gefühlte internationale Entspannung lediglich die Ruhe vor dem Sturm bedeutet. Und immer noch wird der Kriegsausgang in Syrien die wichtigste Weiche stellen, ob die Elite ihre «Neue Weltordnung» mit der totalen Kontrolle zum Abschluss bringt oder ein Sieg von Russland, Iran und Syrien ein weltweiten und unaufhaltsamen Dominoeffekt des Widerstandes gegen das US-Imperium auslösen wird.

Ein Sieg der syrischen Regierungstruppen gegenüber den vom Westen unterstützten Terrorbanden zeichnet sich bereits ab – die letzte Schlacht findet nun in der Provinz Idlib statt. Und die globale Dominanz des US-Imperiums scheint bereits erste Risse zu bekommen. Man kann es daran erkennen, dass zum Beispiel immer mehr Staaten Interesse an das russische Luftabwehrraketen-System S400 zeigen und US-Sanktionsdrohungen missachten oder eine Teilnahme an einem möglichen Militärschlag gegen den Iran kategorisch ablehnen, womit Staaten wie die Türkei den USA damit praktisch die Gefolgschaft kündigen. Zu verdanken haben wir dies auch US-Präsident Donald Trump, der im Eiltempo all das Zerstört, was die Elite über Jahrzehnte aufgebaut hat. Mit einem Wirtschaftskrieg hat er die transatlantischen Beziehungen zerrüttet, er droht überdies mit dem Ausstieg aus der NATO und der WTO – alles Instrumente der westlichen Elite zum Ziel der Weltherrschaft. Während Russland, Iran und Syrien die vom Westen unterstützten Terroristen wegfegen, ist der „tiefe Staat“ in den USA schwer damit beschäftigt, Trump irgendwie auf Linie zu bringen oder gar zu stürzen.

Einzig die gleichgeschalteten West-Medien zeigen sich von dem Ganzen unbeeindruckt und halten den Eliten weiterhin die Treue. Die Propaganda wird demonstrativ fortgesetzt, wie das Beispiel der wiederkehrenden Giftgas-Lüge in Syrien zeigt. Aber die Medien können eine noch hässlichere Fratze zeigen. Während sich die heuchlerische Presse erfreut über die Krebserkrankung von Asma al-Assad, der First Lady Syriens, zeigt, wird der Kriegsverbrecher John Mc Cain fast schon heilig gesprochen. Nach dem Ableben des US-Senators erwähnt kein Blatt oder Nachrichtensender, dass dieser Mann praktisch alle schrecklichen US-Kriege der letzten Jahrzehnte mit vielen Millionen Toten aktiv unterstützte und selbst sogar einer der Architekten der von Al-Kaida und ISIS dominierten Terrorbanden in Libyen und Syrien war. Für diese "Verdienste" würdigte auch die NATO diesen Kriegsverbrecher mit der Benennung des neuen Hauptquartiers in Brüssel mit seinem Namen.

Der letzte Gipfeltreffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin verlief für die Elite dagegen alles andere als erfreulich. Die Präsidenten sollen sich lange Zeit unter vier Augen unterhalten haben – auch ohne Protokollisten! Der tiefe Staat und die Israel-Lobby haben keinen blassen Schimmer, was die beiden Staatsoberhäupter hinter verschlossenen Türen besprochen oder beschlossen haben. Die schnellen Geländegewinne der syrischen Armee auch an den sensiblen Golanhöhen könnten ein Anzeichen dafür sein, dass Trump in der Syrienfrage von Putin klare Anweisungen erhalten haben könnte. Aus diesem Grund könnte auch der Moment für den Tiefen Staat gekommen sein, einen größeren Krieg provozieren zu müssen. Entweder in Syrien mit einem riesigen Giftgasangriff, wo Trump dann reagieren müsste um den innenpolitischen Druck standhalten zu können oder in der Ukraine, wo mit dem Mordanschlag auf den Führer der Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, die Eskalation bereits eine neue Stufe erreicht hat.

Die kriegstreibenden Kräfte werden nun überall aktiv und Anschläge zunehmen. Und Staaten, die sich dem US-Imperium widersetzen, werden zusätzlich wirtschaftlich bestraft. Ohne einen größeren Krieg, könnte der US-Wirtschaftskrieg allerdings wirkungslos bleiben und sogar wie ein Bumerang den Nebeneffekt erzeugen, dass Staaten oder Staatengemeinschaften wie die Türkei, Katar, Indien oder die EU sich schneller an Russland annähern und gleichzeitig sich von den USA abwenden.

So oder so, die nächsten Wochen und Monate werden wohl turbulenter und gefährlicher! Wir werden die weltweite Lage wie gewohnt beobachten und uns bei dringenden Ereignissen zu Wort melden.

Bleibt alle gesund und friedlich und verliert nie die Hoffnung auf Frieden und Gerechtigkeit!

Bild: HDK