Bild: Nordkurier

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„Der europaweit tätige Konzern GoodMills will den Standort Jarmen Ende September schließen. Seit 113 Jahren wurde dort gemahlen. Zuletzt lag die Kapazität der kleinsten Mühle des Konzerns bei 60.000 Tonnen. Es ist zugleich die letzte Getreidemühle in Mecklenburg-Vorpommern.“ Quelle: Nordkurier

Es ist unglaublich was sich die SPD-Regierung Mecklenburg-Vorpommerns erlaubt. Während die Globalisierungsfalle in aller Welt und speziell in Deutschland die ausbleibenden Teilelieferungen, die Produktionen stillegen, will die Landesregierung MV, die Stillegung der letzten Mühle in Mecklenburg und West-Pommern, als Konzernentscheidung hinnehmen und das Land in die Abhängigkeit treiben lassen, weil ohne Mühle, gibt es kein Mehl.

Die Landesregierung MV versteckt sich hinter der windelweichen Absage der Bundesregierung.

„Die Bundesregierung in Berlin sieht keine Möglichkeit, sich für den Erhalt der Jarmener Mühle einzusetzen. Die angekündigte Stilllegung der Mühle durch den Konzern GoodMills mit Sitz in Hamburg sei eine unternehmerisch begründete Entscheidung, auf die die Bundesregierung keinen Einfluss habe. Das erklärte die Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Claudia Dörr-Voß […]  Quelle: Nordkurier

Was interessiert die Landesregierung, was die Polit-Schauspieler in Berlin für Mecklenburg und Westpommern entscheiden? Wenn es zum Nachteil der regionalen Versorgung geht, haben die Interessen Mecklenburg und West-Pommerns oberste Priorität.

Jeder Politiker, der die Möglichkeit zur Selbstversorgung torpediert, sollte blitzschnell seine Koffer packen und Mecklenburg und West-Pommern verlassen.

„Mehr als 10.000 Unterstützer fordern den Erhalt der Mühle Jarmen (Vorpommern-Greifswald). Die Bürgerinitiative "Rettet die Jarmener Mühle" hat die Unterschriftenlisten heute in Schwerin an Landtagspräsidentin Birgit Hesse übergeben. Neben einer zweistündigen Demonstration vor dem Landtag ist am Nachmittag in Jarmen eine Mahnwache an der Mühle geplant." Quelle: NDR

Die regionale Versorgungssicherheit, steht über Konzerninteressen. Die Landesregierung hat die Mühle zu übernehmen und das Übernahmeprojekt der Mühlen-Mitarbeiter zu prüfen.

Die Eigenversorgung Mecklenburgs und West-Pommerns hat oberste Priorität, für eine stabile Politik, ohne die Abhängigkeit von Dritten, deren Interessen sich nicht mit der der Mecklenburger und West-Pommeraner decken.

Diese Ansicht wird auch durch den Großherzog Friedrich Maik vertreten, der die Arbeit der 10.000 Unterstützer der Bürgerinitiative „Rettet die Jarmener Mühle“ schätzt und den Betrieb der Getreidemühle für unerläßlich hält.


Mecklenburg & Westpommern zuerst, dann alles andere.