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„Agrarwende“ - Bauern in der EU-Falle

Politik MWP
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Die offensichtlichen Symptome einer totalitären EU-Politik sind der Auslöser zunehmender Proteste.  Die Proteste der Landwirte sind dabei von einer systemimmanenten Wirkung, da sie primär nicht dem Parteienspiel zugeordnet werden.

Die Agrawende forciert die Zielsetzung einer industrialisierten Landwirtschaft, deren Instrumente des Preisdumping, Düngeverordnung und Handelsabkommen zu den gewünschten Betriebsaufgaben führen. Die Bauernverbände begleiteten das Bauernsiechtum, als Zäpfchenverteiler und bremsen die gröbsten Unstimmigkeiten durch ihre Lethargie aus.

Zusammengefaßt, wird über den Druck der EU-Verordnungen die wirtschaftliche Existenz der Bauern kontinuierlich abgewürgt. Die Bauern haben aus nicht verständlichen Gründen die EU-Verordnungen akzeptiert, gegen die sie jetzt auf die Straße gehen. Eine Firmengesetzgebung, auf die die Bauern selbst keinen Einfluß haben und das soll jetzt wie korrigiert werden ... durch Treckerfahrten?

Es fehlt der politisch wirksame Hebel zur Umsetzung einer zukunftssicheren Politik. Die Bauerproteste sind in der gleichen Falle gelandet, wie alle anderen vorherigen Versuche mit Demonstrationen etwas zu verändern zu wollen.

Es ist ein schmerzhafter Lernprozeß. Solange die Bauern vermuten, daß sie in Kooperation mit BRD-Politikern, die EU-Agenda zur industrialisierten Landwirtschaft korrigieren können, solange werden die Bauern abgewirtschaftet.

BRD-Politiker, die nur durch das EU-System an den Futtertrögen bedient werden, sollen was tun … gegen die EU-Agenda arbeiten?

Ich wiederhole gerne, den Hinweis auf den §891 BGB, Eigentumsvermutung, im Kontext der EU-Gesetze und der Verschuldung der Gemeinden.


 

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