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Di, Sep
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Sigmar Gabriel für Vorsitz der Atlantik-Brücke nominiert - Der König der Industrielobbyisten hat einen neuen Thron

Deutschland
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Sigmar Gabriels politische Karriere ist erfüllt bzw. seine Auftraggeber haben seine Position auf dem politischen Spielfeld geändert. Vom Märchenerzähler für Wahlvieh wurde er offiziell zum Vorsitzenden der Wirtschaftslobbyisten-Klitsche " Atlantik-Brücke" nominiert. Im Prinzip die gleiche Fortführung des Arbeitsverhältnisses wie von Gesundheitsministern.

Das sind die, die aus dem Vertrieb zum Minister avancieren, um dann, wenn sie verheizt worden sind, direkt auf den Vorstandssessel fallen oder in die Königsliga der Berater aufgenommen werden. Aber vorher ist es Sitte, den Dummbassels der Arbeitnehmer (Zinserwirtschafter für das Schuldgeldmodell der Ausplünderung) einem vom Pferd erzählen "Ich bin einer von Euch" und ähnlich abgehalfterte Schleimbatzen der Anbiederungskunst, um politische Inhalte zu verkaufen, die keiner braucht, will oder je bestellt hat. 

Siggi, der Mann aus dem Volk, kann jetzt ungeniert Lobbypolitik betreiben. Sein letzter Auftrag im sterbenden BRD-System.


Ehemaliger Außenminister Gabriel reagiert auf Bericht zu Atlantik-Brücke-Vorsitz

CDU-Politiker Friedrich Merz gibt den Vorsitz der Atlantik-Brücke auf. Als Nachfolger ist Sigmar Gabriel im Gespräch. Der Ex-Außenminister fühlt sich geehrt.

Der frühere Bundesaußenminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel hat bestätigt, dass ihm die Atlantik-Brücke den Posten des Vorsitzenden angeboten hat. Zugleich machte er deutlich, dass er sich noch nicht entschieden hat, ob er das Amt übernehmen will. „Ich fühle mich durch die Anfrage sehr geehrt, bitte aber um Verständnis dafür, dass es darüber erst einmal Gespräche geben wird“, sagte Gabriel dem Tagesspiegel. „Am Ende entscheidet ohnehin die Mitgliederversammlung der Atlantik-Brücke“, fügte der SPD-Politiker hinzu.  ... Quelle: Tagesspiegel


Und jetzt das Schmankerl

Sigmar Gabriel beteiligt sich an Beraterfirma

Sozialdemokraten aus Österreich und Deutschland gründen ein Unternehmen in Berlin. Beteiligt sind auch Sigmar Gabriel und Werner Faymann.

Die beiden Männer, die am 12. Juni bei einem Notar in Berlin-Wilmersdorf erscheinen, wollen gemeinsam eine Firma gründen. Der eine ist aus Wien angereist, der andere aus Hannover. Beide können auf eine Vergangenheit in der Politik zurückblicken: Matthias Euler-Rolle war Sprecher des früheren österreichischen Bundeskanzlers Werner Faymann (SPÖ) und Kommunikationschef der Sozialdemokraten in Österreich. Heino Wiese saß vier Jahre für die SPD im Bundestag, außerdem managte er die Wahlkämpfe für die Sozialdemokraten Gerhard Schröder und Sigmar Gabriel. Das Unternehmen, das Euler-Rolle und Wiese an diesem Tag gründen, gehört zu gleichen Teilen dem Beratungsunternehmen Wiese Consult und der österreichischen Firma 4 Pro. Diese wiederum ist je zur Hälfte im Besitz von Euler-Rolle und von Faymann.  ... Quelle: Tagesspiegel

Bild von pixel2013 auf Pixabay