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Mit dem WHO-Pandemievertrag in den autoritären Transhumanismus

Gesellschaft
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30. 03. 2022 | Im ersten Beitrag zum globalen Pandemievertrag der Weltgesundheitsorganisation fand ich Befürchtungen weitgehend bestätigt, dass die WHO in Gesundheitsfragen zu einer Überregierung werden und ein permanentes Pandemieregime etablieren könnte. Zu Befürchtungen über einen gleichzeitigen Marsch in den Transhumanismus fand sich in den offiziellen Quellen wenig. Um so mehr findet man in einer halboffiziellen Quelle. Es ist nicht beruhigend.

Auf der Netzseite der US-Organisation Children’s Health Defense wird gewarnt, der Pandemievertrag werde auch dazu dienen, die transhumanistische Vision von Klaus Schwab, Chef des Weltwirtschaftsforums, umzusetzen. Diese besteht, in seinen Worten, in einer „Verschmelzung der physischen, digitalen und biologischen Sphären, mit Folgen für alle Disziplinen, Volkswirtschaften und Branchen, was sogar die Vorstellungen in Frage stellen wird, was es bedeutet, menschlich zu sein“. Die Umsetzung werde, so warnt die Organisation, unter anderem durch ständiges, anlassloses Testen auf Viren aller Art und durch regelmäßiges Spritzen von genveränderten Substanzen zur Steigerung der Immunabwehr geschehen. Wenn diese Art quasi-verpflichtender Eingriffe in den Körper einmal eingeübt seien, könnten drastischere Eingriffe folgen.

Zum Wesen des Transhumanismus

Was es mit dem globalen Pandemievertrag zwischen WHO und allen Mitgliedsregierungen, bzw. der EU, auf sich hat, der bis 2024 ausverhandelt werden soll, habe ich auf Basis überwiegend offizieller Quellen bereits beleuchtet. Bevor wir nun einen Blick in halboffizielle Quellen werfen, sind ein paar Worte zum Wesen des Transhumanismus sinnvoll. Bernd Schoepe schrieb darüber kürzlich treffend auf diesem Blog:

Auf der Ebene der Global-Governance-Politik spiele der Transhumanismus bei den Projekten und Plänen der heutigen Machteliten eine immer wichtigere Rolle. Ein neues Menschenbild soll mithelfen, eine widerstandsfähige Form der Globalisierung zu schaffen, in der die individuellen Freiheiten aus „höherer Notwendigkeit“ eingeschränkt oder aufgehoben werden können. Der Transhumanismus, der davon ausgeht, dass die menschliche Natur mit ihren Schwächen überwunden werden könne und müsse, biete ein Weltrettungsprogramm mit fantastisch klingende Lösungen an. Mit Hilfe von Computer-, Nano- und Biotechnologie – zum Preis einer durchgehenden Datafizierung und totalen Kontrollierbarkeit der Bevölkerung.“

Man kann es auch prägnanter in einem Bild ausdrücken: Der Transhumanist sieht die Menschheit aus der gleichen Perspektive, aus der ein um Gesundheit und Gedeihen seiner Rinder oder Schafe besorgter Farmer seine Herde betrachtet. So wie der Farmer seiner Herde nicht dient, dient der Transhumanist keinem Volk, das er als Souverän betrachtet, zusammengesetzt aus freien, selbstverantwortlichen Menschen.

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