Die Familienpolitik, die seit Manuela Schwesig (SPD) eine reine Wirtschaftspolitik geworden ist, forciert die extreme Krippenbetreuung:
Sie treibt den Kitaausbau voran, ohne auf Qualität zu achten, insbesondere bei den Kindern unter drei Jahren. Wie in der ehemaligen DDR gibt es inzwischen sogar 24-Stundenkitas, womit zum einen das wichtige Familienleben ausgehebelt wird, und zum anderen auf die Bedürfnisse von Babys und Kleinkindern keine Rücksicht genommen wird. Eltern und Kinder haben sich den Bedürfnissen der Arbeitgeber / Unternehmen anzupassen.
Unter anderem erhöht sich der Cortisolspiegel (Stresshormon) von Babys und Kleinkindern auf den eines Managers mit einer 60-Stundenarbeitswoche während der Krippenbetreuung in der Kleinkindergruppe. Die einseitige finanzielle Unterstützung seitens der Bundesregierung bei der Subventionierung eines Krippenplatzes ist ungerecht und ideologisch motiviert.
Betreuungsgeld in gleicher Höhe für Eltern und Alleinerziehende, die ihre Kinder bis zum 2. oder 3. Lebensjahr selbst zu Hause betreuen wollen, es finanziell aber nicht schaffen, wird nicht gefördert. Eine Mutter und ein Vater können sich heute auch nicht mehr einfach auf ihre einjährige oder 18 Monate lange Elternzeit berufen, auch nicht, dass sie aufgrund ihres Kleinkindes nicht im Schichtsystem und am Wochenende arbeiten können. Sie werden von den Arbeitgebern unter Druck gesetzt, da inzwischen alles durch den Staat in Form der kostenlosen Ganztags-Rund-um-die-Uhr-Betreuung abgedeckt wird, ob es dem Kindeswohle schadet oder nicht.
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