Der letzte Akt der Demokratie - Über das Ende einer psychopathischen Inszenierung

Feuilleton
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Prolog für politisch Enttäuschte und Verwirrte

Inspiriert von Hans-Joachim Müllers ‘Post von Müller’

Man hat uns allen beigebracht, dass die Demokratie die fairste aller Regierungsformen ist. Außerdem hat man uns eingetrichtert, dass wir in einer Demokratie leben. Wir haben beides nie hinterfragt und kombinieren diese beiden Glaubenssätze zu der Überzeugung, dass wir in der fairsten, also der besten Regierungsform aller Zeiten leben.

Wenn das stimmt, müsste diese Regierungsform ja also das Beste aus den Menschen herausholen. Wir müssten von Generation zu Generation immer klüger, immer besser organisiert, immer leistungsstärker und effizienter und vor allem immer zufriedener und gesünder sein.

Die meisten Menschen fragen sich nie, warum es aber ganz im Gegenteil seit Einführung dieser sogenannten „Demokratie“ mit der Kultur unseres Landes rapide bergab geht, warum unsere Wirtschaft im Niedergang ist, warum das Vertrauen der Menschen untereinander und in sich selbst fast auf dem Nullpunkt ist und der Bezug der meisten Menschen zu allem, was als Politik bezeichnet werden kann, geprägt ist durch Misstrauen, ahnungslose Naivität, Desinteresse oder Abscheu. Sie fragen sich auch nicht, wie es in dieser angeblich besten und freiheitlichsten Regierungsform zu einem rapiden Abfall der Bildung, zu einer wachsenden Auswanderungsquote der Leistungselite, zu einer unentwegten Verteuerung des normalen Lebens und stetig steigenden effektiven Steuerlast von über 70% (des Verdienstes) kommen kann.

Und auch nur wenige werden stutzig, warum die meisten Menschen sich überhaupt kaum noch irgendetwas fragen, das über ihren kleinen persönlichen Horizont von Konsum und Alltagssorgen hinausgeht. Dass man keine erhellenden Gespräche oder konstruktiven Dialoge über Politik mehr mitbekommt, geschweige denn führen kann, weil es beim Austausch von Plattitüden und den immer gleichen Denkschablonen bleibt und ansonsten Unwissenheit und Desinteresse herrschen. Müsste eine echte Demokratie die Menschen nicht gerade wacher machen für alles Gemeinschaftliche, für gemeinsame Kultur, Zusammenhalt und solidarische Stärkung untereinander? Eine echte Demokratie bräuchte doch kluge, weitsichtige und umsichtige Bürger, die sich für das Ganze einsetzen?

Was für eine „Demokratie“ soll das denn sein, in der wir nun also leben und immer selbstsüchtiger, rivalisierender, ungebildeter, unpolitischer und orientierungsloser werden? Man sagt uns, dass wir (also die Mehrheit von uns) uns dafür entschieden haben, denn wir können ja… wählen! Man suggeriert uns, dass wir den Abstieg, den Zerfall der Sitten, die wachsende Kriminalität, den wirtschaftlichen Niedergang, die Herrschaft von rücksichtlosen globalen Großkonzernen, stetige Enteignung, Altersarmut, unbezahlbare Verschuldungen, lügende und manipulierende Staatsmedien und die hysterischen Einschränkungen der Meinungsfreiheit selbst gewählt haben.

Um es kurz zu machen: nein, das haben wir nicht gewählt! Dies alles wurde mutwillig und absichtlich inszeniert, gesteuert und durchgesetzt. Gegen unseren Willen und gegen unsere Natur.

Warum aber stellen sich die Menschen solche Fragen nicht? Warum fallen den meisten die eklatanten Widersprüche im System zwischen den Narrativen, die wir seit unserer Kindheit hören, und der Realität nicht auf? Warum benutzen nur so wenige den gesunden Menschenverstand und warum interessiert sich niemand für die Wirklichkeit und die wahren Zusammenhänge?

Weil die Menschen chronisch unter Stress gehalten werden. Stress sorgt dafür, dass das Denken und Reflektieren auf ein Minimum reduziert werden, weil der gesamte Organismus auf primitive instinktive Überlebensprogramme umschaltet. Das ist die permanente Überaktivierung der drei Notprogramme im Stammhirn: Flucht, Angriff oder Sich-Totstellen. Dadurch wird die Wahrnehmung stark eingeschränkt und der Sinn für die Realität kommt abhanden. Jegliche Neugier geht verloren und das Gehirn kann nicht mehr lernen. Es ist ständig überfordert, wird sehr vergesslich und arbeitet nur noch mit einfachen Denkschablonen. Komplexes, zusammenhängendes Denken wird abgeschaltet. Wir verlieren den Überblick. Kleinste Änderungen oder neue Informationen führen sofort zu einem Gefühl der Überforderung, aus dem wir entweder aggressiv werden oder in Lähmung und Duldungsstarre verfallen.

Es ist nicht so, dass die Menschen zu dumm oder zu wenig interessiert sind. Sie sind nur chronisch in einem Zustand mangelnder Reflexionsfähigkeit und können sich nicht mehr interessieren. (Als Kinder konnten sie es noch.) Dieser chronische Stress entsteht durch die stetige (Re-) Aktivierung existenzieller Bedrohungsgefühle. Anders als beim Tier reichen dafür beim Menschen mentale Reize, die zu instinktiven Schutzreaktionen führen. Man muss Menschen nur immer wieder ausreichend verunsichern. Je weniger Selbstvertrauen und Selbstsicherheit ein Mensch in sich trägt, desto leichter ist es, ihn auf solch existenzieller Ebene zu verunsichern.

Und wie vermindert man das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen von Menschen? Man (zer)stört die Beziehung zwischen Eltern und Kindern in den ersten drei Lebensjahren. Zum Beispiel, indem man Eltern immer weniger Zeit lässt für ihre Kinder oder ihre Aufmerksamkeit auf anderes wie z.B. Smartphones zieht, oder indem man Kinder immer früher in die Hände (staatlicher) Gruppenbetreuung gibt; oder indem man immer mehr hochfrequente (Mobilfunk-, W-Lan-) Strahlung erzeugt, die auf wachsende Kindergehirne nachweislich extrem schädlich wirkt; oder indem man Impfstoffe (und dann entsprechenden Impfzwang) erfindet, die das Nervensystem von Kindern angreifen und ihre gesunde Entwicklung verhindern. Kurz: indem man die jungen Körper von Kindern möglichst früh unter biologischen Dauerstress setzt. Dann hat man sehr verlässlich ein paar Jahre später eine ganze Generation von Menschen, die vom einfachen Leben bereits chronisch überfordert und den einfachsten Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Die werden dann ganz bestimmt keine Fragen mehr stellen. Und sie werden alles glauben und an sich reißen, was ihnen ein wenig Orientierung, Ruhe und Sicherheitsgefühl verspricht. Ein Schwarm instabiler, bedürftiger und naiver Wesen, die geistig nicht mehr erwachsen und verantwortungsfähig werden können und die immer getragen werden müssen, aber nicht tragen können.

Sie sind damit dann auch definitiv Demokratie-unfähig. Ich glaube nicht, dass man ihnen dann noch aufwendig (und teuer) suggerieren muss, sie lebten in einer Demokratie. Sie sind so abhängig von Anerkennung und Hilfe von außen und ihre Fähigkeiten, sich selbstkritisch und konsequent für Veränderungen einzusetzen und effektiv untereinander zu organisieren sind dann so unterentwickelt, dass das System sich ganz auf den Erhalt der mentalen Vollversklavung beschränken kann.

Die wenigsten Menschen ahnen, wie nahe wir diesem Zustand bereits sind. Sozialistische und faschistische Systeme sind unter den Gestressten und Überforderten aktuell schon länger wieder hoch im Kurs. Und so würde es weitergehen, wenn nicht… eine Änderung von außen kommt, die das gesamte illusionäre „Demokratie“-Theater und den Zerfall des Geistes stoppt. Es dürfte bereits einleuchten, dass eine solche Rettung gar nicht von innerhalb solch einer „Demokratie“ kommen kann. Sie muss von außen kommen. Dazu später mehr.
Vorhang auf: „Schöne neue Demokratie“

Kommen wir zurück zur Ausgangsfrage: Was ist das für eine „Demokratie“, in der wir leben? Wir können ab und zu lokale und landesweite „Vertreter“ wählen. Die Auswahl wird allerdings gestellt. In erster Linie von Parteien. Parteien sind straff hierarchisch organisierte Institutionen, die von oben nach unten und komplett gesteuert sind. Über den Parteien stehen wiederum Institutionen und Interessengruppen, von denen wir in der Öffentlichkeit nichts hören, weil wir nichts hören sollen. Sie stehen nicht zur Debatte. Vor allem stehen sie nicht zur Wahl, sondern sie steuern das Regierungs- und „Wahl“-System. Mit anderen Worten: wir können nur aus dem „wählen“, was uns angeboten wird. Die vielgepriesene EU wird sogar schon ganz offensichtlich von Figuren geführt, auf deren Positionierung die Bevölkerung keinen Einfluss mehr hat, die aber umgekehrt mehr und mehr die Kontrolle über das Leben der Bürger in Europa übernehmen und die Ländersouveränität auflösen. Was ist ein zentralistisch-sozialistisches System, das alle Bürger überwacht und klein hält und sich „Demokratie“ nennt? Verrat.

Es ist mittlerweile für den interessierten Zeitgenossen nicht mehr schwierig, sich darüber zu informieren und zu erkennen, dass alle Politiker ab einer gewissen Einflussebene von oben ausgewählt und gezielt geführt und gesteuert werden. Wer sich die Mühe nicht machen will, bedenke zumindest einmal die auffällige Tatsache, dass die Protagonisten in Politik und Regierung alle so auffallend stromlinienförmige und monolithisch systemkonforme Persönlichkeiten sind. Sie wirken ausgesprochen gesichtslos, unlebendig und grau. Sie strahlen erstaunlich wenig Individualität, Vitalität und Charakterstärke aus. Sie haben keine eigenen Überzeugungen, sie stehen für nichts und produzieren überwiegend bedeutungslose Worthülsen. Wenn sie etwas sagen, klingen sie substanzlos, verwaschen oder inkompetent. Sie beziehen selten eine klare, konkrete Position und ändern sie nicht selten innerhalb von Stunden. Ihre gesamte Erscheinung ist Ausdruck formloser Opportunität. Nichts an ihnen lässt vermuten, dass sie das Volk oder menschliche Werte tatsächlich vertreten, geschweige denn fürsorglich und altruistisch sein könnten. Allein ihre oft himmelschreiende Inkompetenz und ihr Mangel an Bildung und Anstand machen es unvorstellbar, dass sie für so etwas Komplexes wie Gemeinwohl einstehen könnten. Es sind offensichtlich Figuren in einem Theaterstück, dessen Regisseure wir nicht kennen.

Hin und wieder erfahren wir sporadisch, wie eigennützig, korrupt, unaufrichtig, betrügerisch, destruktiv und unfähig diese Theaterfiguren in den oberen Etagen der Politik sind. Allerdings wird die Öffentlichkeit in nicht allzu ferner Zukunft auch noch lernen und erkennen müssen, dass weite Teile dieses Regierungspersonals hochkriminell und in einem Ausmaß moralisch verdorben sind, wie es sich der normale Bürger gar nicht ausmalen kann. Wir werden dann das Wort „Hochverrat“ wieder in unseren aktiven Wortschatz aufnehmen müssen. Wir werden einige Zeit brauchen, um zu verstehen, dass wir von einem Netzwerk gesteuert werden, in denen skrupellose Psychopathen die Mehrheit bilden, die auch vor organisiertem Menschenhandel und systematischem Kindesmissbrauch der schrecklichsten Sorte keinen Halt machen.

Wie kann es sein, dass ein Volk sich so viel Inkompetenz, Charakterlosigkeit und Kriminalität zur Führung wählt? Ganz einfach: es hat sie nicht gewählt. Es gibt nur die raffinierte Suggestion einer Wahl und eines Mitspracherechts. Wer einmal versucht hat, wirklich mitzusprechen und etwas Positives, Menschenfreundliches, Konstruktives in die Politik einzubringen (z.B. mit Petitionen oder über Bundestagsabgeordnete), der wird erlebt haben, dass es überhaupt keinen Effekt hat. Jeglicher ernsthafte Versuch, von innen oder von unten etwas im System zu ändern, ist vollkommen wirkungslos. Das ist die „Demokratie“, in der wir leben.
Rollentraining: die Dressur der Marionetten

Was vor allem Akademiker nicht verstehen bzw. sich nicht vorstellen können ist, dass wir systematisch und lückenlos belogen und betrogen werden. Nicht hier und da ein wenig, wie jeder zu wissen glaubt, sondern komplett und in allem Grundsätzlichen. Es fordert eine Menge Mut, überhaupt den Gedanken einmal zuzulassen, dass alles, was uns theoretisch und weltanschaulich beigebracht wurde, erfunden und manipuliert ist. Diesen Mut haben nach meiner Erfahrung gerade Akademiker nur selten. Die sogenannte akademische Ausbildung ist eine Vergewaltigung des Geistes und eine Zerstörung des selbständigen, kritischen, vor allem aber aufrichtigen Denkens. Die Universitäten sind mittlerweile mit Ausnahme einiger Einzelpersonen der älteren Generation zu den führenden Institutionen für geistige Amputation degeneriert. Die Schulen ziehen aber schon längst nach, denn das Lehrpersonal kommt frisch ideologisiert, bis in den Kern selbstunsicher, aber intellektuell abgerichtet von den Unis und propagiert die systemkonforme Einheitslehre ganz eigenständig. Die darunter schwelende Selbstunsicherheit und überdeckten Minderwertigkeitskomplexe (beide dürften unter Pädagogen statistische Spitzenwerte erreichen) machen sie zu verlässlichen Soldaten der neuen Ideologie. Denn sie haben ihr nichts entgegenzusetzen! Diejenigen, die noch genug Charakterstärke, gesunden Menschenverstand und kritisches Denken inklusive Selbstreflexion haben, reiben sich zwischen überdrehten Jugendlichen, respektlosen Eltern und immer engeren, kränkeren ideologischen Vorgaben des Bildungsministeriums auf. Denn sie dürfen keine Lehrer sein, die junge Menschen zur Eigenständigkeit (vor allem im Denken) verhelfen sollen, sondern sollen als Botschafter der einen Staatsideologie und einzig richtigen Gutmensch-Moral dienen. Diskussionen und Reflexionen sind unerwünscht.

So wirken Ideologie statt Wissen, Parolen statt Verständnis und Konformität statt Auseinandersetzung immer früher auf die Generationen ein. Aktuell knöpft das System sich die Kinderkrippen vor. Das Ergebnis von alldem? Nicht nur geistige Lähmung, sondern die Zerstörung von Entwicklungspotenzial. Falls die Menschheit ein Experiment in Selbstverblödung durchführen möchte – so sieht es aus. Ein System, dass von charakterlosen Gaunern geführt wird, braucht dumme Mitläufer. Also ist Verdummung eine seiner wichtigsten Aufgaben.

Damit sich der gesunde Menschenverstand nicht zwischendurch doch noch durchsetzt und die Masse die Wirklichkeit hinter den Täuschungen aufdeckt, ist es wichtig, das Gehirn der Menschen täglich mit der Ideologie und dem Theaterspiel „Keine Sorge, die Regierung macht alles gut“ zu überfüttern. Dazu dienen die Medien, also Radio, Fernsehen und die Zeitungen. Nur die besser Informierten wissen, dass diese Medien von nur wenigen (je nach Zählweise drei bis sechs) global agierenden Instituierten gesteuert und gefüttert werden. Das Wissen, wer diese Institutionen steuert, wird immer mehr an die Öffentlichkeit dringen und in nicht allzu ferner Zeit zum Allgemeinwissen gehören. Dann allerdings wird unsere „Demokratie“ bereits Historie sein.

Fazit: die Demokratie-Simulation, in der wir leben, braucht die stetige Stressung, Verunsicherung, Irreführung, Verdummung und Regression der Menschen, um nicht aufgedeckt zu werden. Sie funktioniert nur auf der Basis von Angst. Entweder der geschürten eingebildeten Angst vor „dem Klimawandel“, „den Rechten“, den „Nazis“, den Russen, vor Putin oder Trump, oder vor den real wachsenden Bedrohungen durch De-Industrialisierung (Arbeitsplatzverlust), gewalttätige Flüchtlinge, faschistische Gewalt im Gewand des „Antifaschismus“, lückenlose Überwachung oder eine Flut von drangsalierenden, freiheitsraubenden Gesetzen. Die Botschaft an den Einzelnen ist eindeutig: das System ist stärker und bist Du nicht willig, so braucht es Gewalt.

Auszug aus  Catwise "Der letzte Akt" >  weiterlesen