Eine Meinung die Spuren von Sarkasmus und Ironie enthalten könnte.
Nachdem Südkorea in die Marketing-Falle der US-Werbestrategen gestolpert ist. Wer sich noch daran Erinnern kann; Das der größte Raketenschmeisser und Bombenwerfer der Welt, anfängt hysterisch auf Nordkorea zu zeigen und was von III. Weltkrieg und dem totalen Endsieg faselt oder war es die totale Auslöschung Nordkoreas?
Egal, jedenfalls knickte die Regierung Südkoreas unter dem amerikanischen Mimimi ein und erlaubte, die Aufstellung einer THAAD-Batterie (Terminal High Altitude Area Defense) in der östlichen Provinz Nord-Gyeongsang. Dem insolventen US-Imperium mit seinem Außenvertreter Trump (Markenzeichen: schicke Frisur, Slogan: Amerika First) standen die Schweißperlen auf der Stirn.
Die ganze Aktion war schon äußerst Blamabel und wurde medial durch den Einsatz der schrottreifen Flugzeugträger gehypt, während die sozialen Netzwerke einen in Sekunden getakteten Countdown bis zum Angriff verbreiteten. Min. 3 Herzinfakte und 1000 gekündigte Fakebook-Freundschaften später, wg. "Mach mal halblang, das ist ne Show und nicht real", hatte die Regierung Südkoreas ein Erbarmen mit dem Außendienstler Trump.
Blöd ist nur, im gleichen Atemzug wie die Zusage erteilt worden ist, mosert ein äußerst verärgerte Nachbar China, ob Südkorea noch alle Latten am Zaun hat. Ganz blöd gelaufen.
Quelle:How Many Bombs Did the United States Drop in 2015?, Blog Post by Micah Zenko
Während die Flugzeugträger wieder in den Nahen Osten zur ewigen Ruhe geschleppt werden, um sich in die Reichweite der russischen Raketensysteme zu bewegen, die demnächst in Saudi-Arabien stationiert werden, laufen die Lieferung militärischer Produkte aus überlagerten Beständen in die NATO-Verkaufsgebiete weiter auf Hochtouren. De facto ist die gesamte Westfront Russlands mit dem militärischen Schrott zugepflastert worden. Ganz nach dem Motto der halbseidenen Verkäufertruppe von NATO und IWF "Wir liefern und finanzieren, Sie sterben" wurde nebenbei der Nahe Osten in Brand gesetzt und die Infrastruktur der Ukraine zerstört.
Der Hauptkonkurrent Trumps, der Außendienstler des russischen Waffenhandels Putin meldet jetzt energischen Protest an, die unlautere Offensive, innerhalb des russischen Verkaufsgebietes ist zu beenden und mal langsam die Koffer zu packen. Trump als Marketingprofi wird jetzt wieder in den hysterischen Anfall, mit viel Mimimi und rhetorischen Raffinessen verfallen und wieder von dem x-ten III. Weltkrieg mit totalem Endsieg faseln. Getreu dem Motto, wer am lautesten schreit, hat recht.
Vielleicht sollten die Deutschen, zur Abwechslung ihre Stimme, als Donnerhall erklingen lassen und dem Schreihals mal Paroli bieten.
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