Wir erlebten gestern einen dynamischen Donald Trump, der bereit ist, wieder in die Arena zu treten, um dort weiterzumachen, wo er aufgehört hatte. Er weiß, dass sich beim Nachzählen der Wählerstimmen offiziell herausstellen wird, dass er mit großer Wahrscheinlichkeit, um es vorsichtig auszudrücken, mehr Stimmen bekommen hat, als man zunächst annahm.
Dennoch will nicht wirklich Optimismus aufkommen, wenn er an die Demokraten denkt:
„Sie werden nicht eher aufhören, bis zum November 2024. Sie werden nicht aufhören, bis sie Amerika zerstört haben.“
An anderer Stelle sagte er bereits, dass 2024, wenn der nächste Präsident gewählt wird, zu spät sei. „Sie“ würden mit einem rasanten Tempo das Land zerstören und alles Gute zunichtemachen. Das müsse noch vor 2022 beendet werden.
Er scheint davon auszugehen, dass er selbst bis 2024 amtieren wird.
Am späten Samstag, nach einem Dinner mit der republikanischen Spitze in North Carolina, drückte er sich in einer anschließenden Rede sehr vorsichtig zum Wahlgewinn aus. Vielleicht würde sich ja herausstellen, dass die Wahl fair war. Vielleicht aber auch nicht.
Dass er das so meint, glaubt kaum einer. Aber er will hier offenbar ein Gegengewicht zur neuerlichen Berichterstattung der Medien setzen, die behaupten, er habe gesagt, im August säße er wieder im Oval Office.