Mit heutigem Stand sind über 65 Klagen wegen des „Notbremse-Gesetzes“ der Bundesregierung beim Bundesverfassungsgericht eingegangen. Man möchte meinen, dass die Kanzlerin, der früher nachgesagt wurde, sie würde nach Umfrage-Ergebnissen regieren, davon beeindruckt ist. Das aber wäre ein Irrtum. Merkel hat jetzt beim Impfgipfel ihren Feldzug gegen unsere Grundrechte noch weiter optimiert.
Der Tagesspiegel zitiert:
Der Urlaub im Sommer hänge davon ab, „wie hoch die Grundinzidenz ist“, sagte Merkel nach den Beratungen. Wenn 50 Prozent geimpft sein und 50 Prozent nicht, bedeutete eine Inzidenz von 100, dass sie tatsächlich bei 200 liege. Wann Hotels wieder öffnen, hänge jetzt vom weiteren Verlauf ab.
Ein normaler Bürger versteht das so: Wenn 50 Prozent der Bürger vollständig geimpft sind, zählen die bei der Inzidenzberechnung nicht mehr, weil sie sich ja nicht infizieren können und für andere keine Gefahr mehr sind. Also kann sich der Inzidenzwert nur noch auf die halbe Bevölkerung beziehen und muss demnach verdoppelt werden.
Alles klar?
Die Inzidenz, die sich normalerweise auf die gesamte Bevölkerung bezieht, wird jetzt eben nur noch auf die halbe Bevölkerung bezogen und damit verdoppelt. Entweder es handelt sich bei dieser Aussage der Kanzlerin um politisches Taktieren im Extrembereich oder sie ist bereits ein Hinweis auf erste kognitive Störungen Merkels. Letzteres ist nicht anzunehmen. Also muss man von einer extremen, begrifflichen Manipulation der Kanzlerin ausgehen.
Warum macht Merkel das?
Bricht nun, wo sie nicht mehr gewählt werden muss, ihr innerer Autoritarismus an die Oberfläche und erzeugt solche verbalen Verrücktheiten?
„Das Schlimmste in einem 3-wöchigen Lockdownsind die ersten 6 Monate.“ (Netzfund)