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QAnon - Die Jäger sind nun die Gejagten

Bild von Thomas Skirde auf Pixabay

Amerika
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Nach der peinlichen Performance des Sonderermittlers Robert Mueller, der eigentlich gar nicht aussagen wollte, aber mit einer Vorladung vor dem juristischen Ausschuss des Kongresses gnadenlos vorgeführt wurde, machen die Demokraten munter weiter und buddeln sich dabei immer tiefer in den Sumpf, von dem Donald Trump bereits während seines Wahlkampfes, 2016, sagte, dass er ihn trockenlegen wird.

Das war einer der wesentlichen Gründe, weshalb man ihn wählte. Denn viele Menschen im Land hatten erkannt, wohin eine Clinton-Regierung geführt hätte, die bei Obama anknüpfen wollte, der mit jedem seiner Regierungsjahre weiter nach links abgedriftet ist. Der Sozialismus schien nicht mehr fern und nur der Hoffnungsträger Donald Trump, Immobilienmakler aus New York, schien hier noch etwas retten zu können.

Frau Clinton und ihre Partei zogen alle Register, um Trumps Wahl zu verhindern – vergebens.

Donald Trump ist heute Präsident der Vereinigten Staaten. Ein Milliardär, der sich auf die Seite des Volkes gestellt hat und erbittert die herrschende politische Kaste bekämpft, die nicht im Sinne der Menschen regiert, sondern Politik im eigenen Interesse betreibt.

Er regiert das Land wie ein Geschäftsmann, denn das kann er, das kennt er. Er ist kein geschliffener, aalglatter Politiker, sondern Mensch geblieben und das lieben seine Anhänger an ihm. Er spricht zu ihnen wie einer von ihnen, sagt nicht: „Ich habe das geschafft“, sondern benutzt was kleine Wörtchen „wir“. „Wir waren das, nicht ich.“ Genau so.

Allmählich beginnt der Kampf um das Oval Office wieder und Donald Trump muss Stadien anmieten, wie damals, 2016, als er noch gar nicht gewählt war und Hillary Clinton noch nicht einmal eine Turnhalle voll bekam.

Trump hat den Draht zum Volk, weiß, wie man mit ihm redet, denn das ist auch seine Sprache.

Ein einfaches Englisch, über das viele lachen, weil es so wenig intellektuell klingt. Aber wie sagte der erste deutsche Kanzler Adenauer bereits, der ebenfalls eine einfache Sprache benutzte:

„Einfach denken ist eine Gabe Gottes. Einfach Denken und einfach Reden ist eine doppelte Gabe Gottes.“

Auch Adenauers Sprache verband Direktheit mit Schlichtheit. Genau diese einfache Sprache wurde auch bei ihm, dem Juristen, von intellektuellen Kreisen abfällig kritisiert.

Adenauer war ein Meister der rhetorischen Reduktion, er hat die Dinge, die den Menschen wichtig waren, klar und für alle verständlich ausgedrückt. Das Nötigste gesagt, und das in einer Sprache, die von denen verstanden wird, die zuhören. Das ist auch Trump. Der amerikanischen Dichter Ralph Waldo Emerson bezeichnete es sogar als Beweis einer hohen Bildung, wenn man sich auf diese Weise ausdrücken konnte.

Genau wie Trump war Adenauer war ebenfalls sehr schlagfertig und konterte, wann immer nötig, mit einer großen Portion Humor. Es gibt noch eine weitere Parallele: Adenauer wurde mit 73 Jahren zum Kanzler gewählt und blieb danach 14 Jahre im Amt, war also Bundeskanzler bis zu seinem 87. Lebensjahr und fit bis ins hohe Alter. Trump begann seine politische Karriere auch sehr spät, nämlich mit 70.

Während an anderen, kaum älter als er, der Zahn der Zeit nagt, wie Mueller während seiner bedauernswerten öffentlichen Anhörung leider bewiesen hat, scheinen die Jahre an Trump spurlos vorüber gegangen zu sein.

Kein Alkohol, keine Zigaretten, keine Drogen. Dahinter steckt viel Disziplin, konsequentes Handeln und Durchhaltevermögen.

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Donald Trump hat die Fähigkeit, strategisch einige Züge vorauszudenken und gleichzeitig warten zu können, bis der andere da ist, wo er ihn haben will.