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Di, Sep
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Aweigh navigiert nach der Sonne und gegen GPS

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Jahrtausende lang haben sich Menschen beim Navigieren an der Sonne orientiert. Heutzutage nutzen wir Satelliten, was uns aber vollständig abhängig von deren Betreibern macht. Das will ein junges Designerteam ändern und hat ein Navigationsgerät entwickelt, das transparent und dezentral ist.

Mal eben von hier nach da navigieren in einer unbekannten Gegend? Kein Problem dank der diversen globalen Satellitennavigationssysteme (Global Navigation Satellite Systems, GNSS): Beidou, Galileo, Glonass und GPS weisen den Weg, auf dem Navigationsgerät im Auto, dem Smartphone, dem Tablet. Aber was machen sie sonst noch, im Hintergrund? Werden Daten über den Nutzer gesammelt? Was passiert, wenn die Satelliten gehackt werden?

Inhalt:
  1. Open Source: Aweigh navigiert nach der Sonne und gegen GPS
  2. Aweigh ruhte
  3. Gegen die Abhängigkeit von zentralen Diensten

"Wir haben uns die aktuelle Techniklandschaft angeschaut und herausgefunden, dass wir zunehmend von zentralisierten Systemen abhängig sind, um diese Technik zu nutzen. Und diese Techniken sind oft Black Boxes. Das bedeutet, der Nutzer versteht nicht, was in seinem Gerät passiert, damit es funktioniert. Das sehen wir überall", sagt States Lee im Gespräch mit Golem.de. "Also haben wir angefangen, nach Alternativen zu alltäglich genutzten Techniken zu suchen." Zusammen mit Samuel Iliffe, Flora Weil und Keren Zhang, alle vier Studenten des Imperial College und des Royal College of Art in London, hat Lee ein Navigationsgerät entwickelt, das ohne ein zentrales System arbeitet.

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