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Ricarda Lang: Dreifach geimpft, und trotz 2G-Plus Corona-positiv im Plenum

Gesellschaft
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Als ich von der Geschichte hörte, dachte ich zuerst, das kann nur eine besonders gemeine Falschnachricht („Fake“) sein. Die laut Medienberichten dreifach geimpfte Vize-Chefin der Grünen, Ricarda Lang, war bei der Debatte im Deutschen Bundestag über die Impfpflicht Corona-positiv. Sie veröffentlichte folgenden Tweet:

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Prompt erntete die Frau, die Parteichefin werden soll, bitteren Spott, etwa von Twitter-Nutzer „Zacki“:

„Besser kann man die Sinnlosigkeit der #Impfpflicht, von 2G / 2G+ und 3G nicht vorführen. Das muss überall SOFORT beendet werden. #2GmussWeg“

Tatsächlich wirft die Causa Lang viele Fragen auf. Nicht nur, warum eine 28-jährige Studienabbrecherin, ohne Berufsausbildung und nennenswerte Erfahrung im normalen Berufsleben, gute Chancen hat, Chefin einer Regierungspartei in einem Industrieland zu werden. Sondern auch, warum etwa Geimpfte nach dem Kontakt mit ihr als „Positiver“ nicht in Quarantäne müssen – wo doch ihr eigener Fall belegt, dass sie nicht vor Corona gefeit sind. Und warum Lang, wenn sie angeblich keine Symptome hatte, zwei Schnelltests machte und einen PCR-Test – obwohl diese doch gerade nach Position der Grünen aufgrund von Knappheit bevorzugten Berufsgruppen wie Pflegekräften vorbehalten werden sollen. Sie wirft die Frage auf, wie sinnvoll die 2GPlus-Regel im Bundestag ist. Wie aussagekräftig die Schnelltests sind. Und wie im Bundestag und generell im Alltag mit Masken umgegangen wird. All diese Fragen stellte ich dem früheren Gesundheitsamtschef und Epidemiologen Dr. Friedrich Pürner. Seine Antworten haben mich mehr als schockiert. Und sie zeigen, wie völlig absurd die Corona-Politik in vielem ist.

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