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Der letzte Akt - Offener Brief des Brigadegenerals a. D. Reinhard Uhle-Wettler

Gesellschaft
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Paul Frolov / Dieser Text enthält bereits wichtige Aspekte zur überfälligen Emanzipation von einer unhaltbaren Legende. In Ermangelung des Deutschen Volkes als Träger und Bekenntnis zu Eigenart, ist ein Prozess der Selbstbestimmung der Deutschen Anno 2017 unabdingbar. Hier liegen die Potentiale und tragischen Versäumnisse der Gegenwart.

Unter dem Begriff der Dimension von Herkunft und Zukunft kann eine solcher Prozess eine Deutsche Perspektive ins Leben bringen. Diese wird noch nicht erkannt, die sentimentale Neigung die Deutschen "abzuschreiben" vollendet auf erschütternde Weise die von Uhle -Wettler beschriebenen Verhältnisse. Es liegt an uns allen, diese Erschütterung nicht als Prozess des Zusammenbruchs zu vollstrecken, sondern als Erschütterung eines schon zu seiner Entstehungszeit anachronistischen Deutschen Paradigmas.

Ich liebe diese Deutschen, gerade und weil sie ihre Eigenart darin haben zu Grunde gehen zu müssen, um sich am Grunde wiederzufinden. Und darin sehe ich etwas tief geistiges, was letztlich nicht das Echo irgendeiner Klassik, sondern das Wesen dessen sein kann, was in dem Deutschen Wort Verantwortung liegt.

Der letzte Akt – Offener Brief des Generals a.D. Reinhard Uhle-Wettler an die Regierung


Unsere Vorfahren setzten ihr Leben für den Bestand von Volk und Vaterland ein. Sie kämpften gegen die Ungarn, die Mongolen, die Türken und die Bolschewisten. Erstmals in der Geschichte unseres Volkes hat Deutschland eine politische Klasse, die es in aller Offenheit darauf anlegt, das deutsche Volk, auf dessen Wohl sie verpflichtet ist, gezielt in eine multiethnische, multikulturelle und multireligiöse Bevölkerung zu verwandeln. Deutschland „verändert“ sich, ist aus den Führungsgremien und der Presse zu vernehmen. Dies ist die Folge der verderblichen historischen Entwicklung.


Der Zweite Dreißigjährige Krieg (1914-1945) entmachtete, dezimierte, schwächte und beraubte das Deutsche Reich entscheidend und beendete schließlich seine Existenz. Nahezu ein Drittel des Reiches wurde abgetrennt und die deutsche Bevölkerung daraus mit Mord und Totschlag vertrieben. Das in vier Besatzungszonen geteilte Restdeutschland, die Bundesrepublik Deutschland unter der Herrschaft der westlichen Alliierten sowie die Deutsche Demokratische Republik unter der Herrschaft der Sowjetunion mußten sodann eine mehr als 45 jährige Besatzung erdulden. Diese führte im Rahmen einer von langer Hand wissenschaftlich geplanten und durchgeführten Umerziehung (Re-education), auch „Rezivilisierung genannt (Wolffsohn) zur Zerstörung der deutschen Seele und zur Schaffung eines neuen Deutschen.


Die über viele Jahrhunderte gewachsene Wertewelt, die Traditionen und Verhaltensnormen wurden planvoll abgebaut und durch eine Bußkultur in Verbindung mit kultureller Kollaboration ersetzt, die weder Würde, noch Stolz noch Selbstbewußtsein aufkommen ließen. Nationale Interessen und Staatsraison galten in der Politik nicht, wie sonst üblich, als maßgebliche Größen. Volk und Nation fanden als herausgehobene Werte keine Beachtung mehr. Wer solches vertrat, wurde und wird bis zum heutigen Tage regelmäßig als Rechter, Rechtsextremer (Verfassungsfeind!) oder gar als Neonazi ausgegrenzt und verfolgt. Gern wird auch unangepaßten Bürgern die unbestimmbare Narrenkappe des „Rechtspopulisten“ aufgesetzt.


Die Verteidigung des Eigenen ist obsolet. Als neues oberstes Ziel jeder Politik wurden die Menschenrechte propagiert, die weltweit zu verwirklichen seien. Dieses utopische Ziel entspricht genau dem missionarischen Weltherrschaftsanspruch der Vereinigten Staaten von Amerika. Dieser wird von der US-amerikanischen Großwirtschaft und Finanzoligarchie in Form eines Kapitalismus getragen , den Viele auch als Raubtier- oder Turbokapitalismus bezeichnen.


Eine wesentliche Verstärkung findet dieser Kapitalismus durch die besonders in Deutschland mächtige Ideologie des Kommunismus, vor allem in der Ausprägung des antifaschistischen Sozialimus. Dieser war von Anfang an international (Proletarier aller Länder vereinigt Euch!) und kann wie auch der Kapitalismus (Verbraucher aller Länder vereinigt Euch!) nur gedeihen, wenn sich die alten organisch gewachsenen Ordnungen von Familie, Volk und Nation zugunsten der angestrebten neuen Weltordnung auflösen. Diese führt unweigerlich zur Welt der Ameisen, (alle Menschen sind gleich!) deren anonyme Duftmarken bedenkenlos von den gleichgeschalteten Massen verfolgt werden. Der hier zum Ausdruck kommende utopische, universalistische Ansatz, den offensichtlich die Mehrheit der Deutschen bevorzugt, wird aber von ihren Nachbarn nur sehr zögerlich, wenn überhaupt, vertreten. Die Gefahr eines Deutschen Sonderweges und der Widerstand des Auslandes gegen deutsche Bevormundung liegen auf der Hand. Allen voran die Engländer, aber auch Franzosen, Italiener, Polen, Tschechen, die baltischen Völker, die Ungarn und andere lassen jedenfalls nicht erkennen, daß sie ihre weltweit geachtete Identität aufzugeben bereit sind.


Nun hat es den Anschein, daß der letzte Akt der deutschen Tragödie angebrochen ist. Die von Außen in Gang gesetzte Masseneinwanderung nach Deutschland führt durch seine grenzenlose Vermischung zu einer ethnischen, kulturellen und religiösen Auflösung von Volk, Nation und Kultur, die bald unumkehrbar ist. Das Zentrum Europas verwandelt sich in einen undefinierbaren „melting-pot“. Die Frage ist, ob Europa den Willen und die Kraft hat, dieser Destabilisierung des Zentrums, die sich zur Gefahr für den ganzen Kontinent entwickelt, energisch entgegenzutreten.

  • Gefahr im Verzug! „Scheitert Deutschland?“, fragt Prof. Arnulf Baring.
  • Thilo Sarrazin, Bundesbankdirektor a.D. sagt: „Deutschland schafft sich ab“,
  • General und Minister a.D. Jörg Schönbohm sagt: „Deutschland schwindet dahin, it is fading away!
  • Prof. Johann Braun sagt: „Nach menschlichem Ermessen hat Deutschland seine Zeit hinter sich.“
  • Und der Germanist Kanji Nishio sagt: „Durch die Strategie der Selbstverneinung und ethnischen Selbstauflösung wird in einem halben Jahrhundert das deutsche Volk in vermischtem Zustand anzutreffen sein. Dann wird man das Deutschland des 18. und 19. Jahrhunderts wie das antike Griechenland zum Gegenstand der Forschung machen.“


Ist also Deutschland nicht mehr zu retten? Sind die Deutschen müde geworden und ergeben sie sich widerstandslos ihrem Schicksal?
General a.D.
Reinhard Uhle-Wettler

Uhle-Wettler wurde 1932 als Sohn eines Offiziers in Kiel geboren. Nach dem Abitur 1953 ging er zunächst zur Handelsmarine. Von 1955 bis 1956 war er beim Bundesgrenzschutz tätig. Während seiner militärischen Laufbahn wurde er u. a. ab 1972 als Kommandeur beim Fallschirmjägerbataillon 261 in Lebach, vom 1. Oktober 1982 bis 30. September 1985 als Kommandeur der Panzerbrigade 12 in Amberg, im Bundesministerium der Verteidigung und zuletzt als stellvertretender Kommandeur der 1. Luftlandedivision in Bruchsal verwendet. Sein letzter Dienstgrad war der eines Brigadegenerals. Quelle: Wikipedia