BLOSS KEIN WAHLJAHR OHNE CORONA - Angela die Corona-Prinzessin oder ein Schelm, wer Böses dabei denkt

Feuilleton
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Man kann die Scheu vor jeder Debatte durchaus verstehen. Wo doch ein hartes Wahljahr mit sechs Landtagswahlen und einer Bundestagswahl vor der Tür steht.

Als ich zu Beginn des Jahres die ersten Berichte über das Corona Virus las, beruhigte ich mich noch mit dem Gedanken: „China ist ja doch weit weg, erstmal abwarten, wie sich die Sache entwickelt.“ Doch schon bald wurde mir bewusst, dass hier eine weltweite Bedrohung um sich greift.

Das offizielle Gesicht der Bundesregierung war in dieser ersten Phase Gesundheitsminister Jens Spahn. Er beherrschte die TV-Nachrichten, war sozusagen auf allen möglichen Kanälen. Kanzlerin Merkel war schlicht abgetaucht. Wie schon so oft verhielt sie sich still, beobachtend, und wartete, wie sich die Dinge so entwickeln. Manche nennen das die Behutsamkeit. Für andere wieder ist dieses Verhalten ein Zeichen für taktische Finesse. Nach dem Motto: „Läuft das Ganze nicht wie die Mediziner sagen, sondern harmlos, hat Spahn den schwarzen Peter und sie wäre die strahlende Verkünderin der guten Nachricht.“ Doch es kam bekanntlich anders.

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