Die Realitätsblase des US-Establishments wird verzweifelt aufrechterhalten. Aus dem Verständnis des Deep State heraus, ist die Politik für eine prosperierende Gesellschaft genau das Gegenteil von dem was der Deep State zum Machterhalt benötigt.
Militärische Aggression, Ausbeutung, Betrug und Lüge sind deren politische Mittel, die jetzt von Trump in beispiellosen Aktionen weltweit zu einem Umdenken führen und den Menschen Hoffnung geben, die fatale Allianz soziopathischer Akteure zu durchbrechen.
"Schwächling, Lügner, Verräter. Die US-amerikanische Presse zitierte reihenweise Persönlichkeiten des Washingtoner Establishments, die überschießend hasserfüllt auf das Treffen der Präsidenten Donald Trump und Wladimir Putin in Helsinki reagierten.
Den Vogel schoss wieder einmal der Vietnam-Veteran John McCain ab. Für ihn war die gemeinsame Pressekonferenz der beiden „eine der schändlichsten Aufführungen eines amerikanischen Präsidenten seit Menschengedenken“, noch nie habe sich, so McCain weiter, „ein US-Präsident auf solche Weise vor einem Tyrannen selbst erniedrigt.“
Hüben Verräter, drüben Tyrann – so charakterisiert einer der wortgewaltigsten Kriegstreiber jene beiden Männer, die mit ihren Zeigefingern den Atomwaffenknöpfen am nächsten sind.
Schon im Vorfeld war bis in die meinungsbildenden Medien jenseits des Atlantiks, also in unsere Breiten, ausführlich über die Gefahr berichtet worden, Trump könnte Putin nicht standhalten. Womöglich würde er seine Ankündigung wahrmachen und das völkerrechtswidrige US-Abenteuer in Syrien beenden; oder noch schlimmer: er könnte gar der Wirklichkeit ins Auge sehen und der Einverleibung der Krim in die Russische Föderation seinen Segen geben.
Was die beiden in über zwei Stunden besprochen haben, wissen wir nicht. Es ist zu hoffen, dass es über derlei große, den Weltfrieden betreffende Fragen gegangen ist.
Politik und Medien in der westlichen Welt trieb anderes um. Sie konzentrierten sich ausschließlich auf einen Nebenschauplatz, die US-amerikanische Innenpolitik. Dort geht es seit mittlerweile 20 Monaten darum, ob und wie russische Stellen den Präsidentschaftswahlkampf von 2016 in den USA beeinflusst haben."
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