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In 2014 wurde in einer Art Aufwachstimmung deutlich, dass die bis dahin gegründeten politischen Gruppen keine systemimmanente Wirkung haben können. Dabei ist die von den politischen Eliten durchgeführte Manipulationen zwecks Destabilisierungen der politischen Gruppen und Irreführung der politisch nicht aktiven Bevölkerung nicht entscheidend gewesen. Ausschlaggebend ist bis heute die Unfähigkeit systemischer Denkweisen. 

Obwohl die jahrhundertelang aufgebauten Strukturen des Unterdrückungssystems genaustens studiert, analysiert und in den gegenwärtigen Funktionen erkannt wurden, war es unmöglich, die eigene Bestandswahrung zu durchbrechen. Dieses Phänomen, dass kein Verteidigungs- oder Fluchtimpuls ausgelöst wird, ist eins der subtilen Vorgehensweisen innerhalb gelenkter Gesellschaften. Das Wissen darüber ist zwar bekannt, wird aber nicht beachtet und damit ist auch keine signifikante Beeinflussung der bestehenden politischen Situation zu erwarten.

Der zur Bundestagswahl einsetzende hektische „Jetzt oder Nie“-Angst-Mechanismus blockiert auch jeden noch so intelligenten Ansatz zum selbstbewußt handelnden Bürger. Somit ist der Fortgang der bisherigen politischen Systematik gesichert. Die verbleibenden Alternativen sind auf die AfD, DM und die NPD eingeschränkt worden, ohne dass die nicht politisch aktive Bevölkerung auch nur Ansatzweise nachvollziehen kann, welche Zusammenhänge zwischen der Invasionspolitik, Ex-Stasi-Politikern in der Regierung, Bürgerrechtsverlusten, orientierungslosen LKW-Fahrern, einer perfiden Klimapolitik und der eigenen, fast leeren Geldbörse besteht.

Es wurde bisher nicht berücksichtigt, dass der größte Teil der Bevölkerung sich gesellschaftlich und beruflich im System adäquat eingerichtet hat und diese „sichere“ Realitätsblase nicht ohne zwingenden Grund (Bestandswahrung) verlassen wird, während die Globalisierungsverlierer, die Schwächsten der Gesellschaft für das System nicht mehr relevant sind.

Das vollumfänglich wirkende Divide et impera sorgt dafür, dass die Gesellschaft sich von selbst auseinanderdividiert und die Grundlagen für eine 2-Klassengesellschaft legt. Die Gesellschaft, die mit den Veränderungen im Arbeitsmarkt, ohne eine neue Definition der Arbeit zu einer rechtlosen Pariagesellschaft und angepassten Lohnarbeiterkaste führt. Aus dieser Position heraus wird kein Etablierter zum aktiven Systemkritiker mutieren, ohne dass er versteht kann, dass seine jetzt noch scheinbare komfortable gesellschaftliche Position bereits den unteren Rand darstellt. Die Grenze der 2-Klassengesellschaft wird sich sehr stark verschieben, welche mittels des bereits aufgebauten Denunziantentums und Militarisierung der Polizeikräfte jeglichen Protest unterdrückt. Eine feine Sache, der Sklave wird zum Sklavenaufseher. Soros und Konsorten werden sich amüsieren, wenn sie das nicht bereits schon tun. 

Es wurde also versäumt, die Etablierten zu informieren, dass ihre jetzt noch vorteilhafte Position nur zeitlich begrenzt „sicher“ ist. Jetzt wird natürlich ein Großteil, seine eigene Position nicht als Paria empfinden und sich zu den Etablierten zählen, sowie dass er Menschenrechte, Grundrechte, Völkerrecht, Verfassungen und solch schicke Dinge wahrnehmen kann. Das entspricht einer fetten Realitätsleugnung. Der Paria kann gar nichts, solange er sich seiner Position nicht selbst bewußt wird und von dieser Position aus handelt. In Kenntnis dessen sollte die Schaffung der notwendigen Informationsbasis im Bereich der Etablierten vorrangig behandelt werden, damit das Divide et impera möglichst neutralisiert werden kann. Gleichzeitig ist dem Paria-Status die Grundlage zu entziehen, und das geht nicht in Berlin oder Brüssel. Die eigene stabile Position, innerhalb einer sozialen starken Gemeinschaft ist zu formen.

Die Subsidiarität, die es erlaubt prosperierende Gemeinden zu gestalten. Der Privatisierung öffentlicher Versorgungseinrichtungen ist Einhalt zu gebieten, die Wertschöpfung der Arbeit wieder zurückleitet in die Gesellschaft, u.a. das bildet die Grundlage für ein selbstbewußtes souveränes Volk. Auf dieser Basis lassen sich dann die wie auch immer gestalteten Visionen in einer offenen Diskussion in tragfähige Konzepte umsetzen. Es wäre illusorisch anzunehmen, dass es im jetzigen Zustand einen Ruck durch die Bevölkerung geben könnte, es gibt keine freie Presse und die notwendigen Informationen sind nicht gesetzt. Die Zwangsneurose der Parteienhörigkeit sitzt zu tief und wird noch lange diesen Prozess ausbremsen, bis die Korrekturen eine Volksvertretung mit klaren Auftrag und bei Nichteinhaltung die zügige Abwahl der beauftragten Vertreter ermöglicht. Zwangsläufig werden sich parallele Entwicklungen konsolidieren und damit diesen Prozess zur Handlungsfähigkeit beschleunigen, der mit einer wachsenden Gemeinschaft dem System augenblicklich die Energie entzieht.

Fazit: Wie prognostiziert wurde keine handlungsfähige Basis für ein systemimmanente Handlung geschaffen. Eine ideologische Richtung und/oder Rechtsmeinung nach der anderen löst sich in Systemsackgassen und Irrtümer auf. Was bleibt ist ein Grundgesetz, das zum jetzigen Zeitpunkt die stabilste Grundlage bietet, die Handlungsfähigkeit im Sinne der Bürgerinteressen wieder herzustellen und die Akzeptanz in der Bevölkerung findet.

Dem Impuls zum Start des Rechtsmeinungs-Mantras ist bitte nicht nachzugeben und damit dem Prozess zur Handlungsfähigkeit wie bisher zu blockieren. Selbstverständlich gilt das nicht, wenn ein unmittelbar wirkendes Konzept vorliegt, das die Ressourcen zur Umsetzung beinhaltet und die Akzeptanz der Bevölkerung findet. Ist das nicht gegeben, sollte der o.g. Lösungsansatz unterstützt werden.

Unabänderlich bleibt die Notwendigkeit einer freien Presse die zeitnah und flächendeckend gelesen wird, dem ist zur Zeit alles unterzuordnen. Warum? Der zu Verfügung stehende Zeitrahmen ist kurz, geschätzte 6-8 Monate bis ein Stasi 2.0-System jegliche konstruktive Arbeit verhindern wird, wenn nicht vorher eine stabile Gegenkraft installiert wird. 

Gegenkraft bedeutet nicht eine Partei, sondern ein Verständnis in der Bevölkerung, das gegenteilige Meinungen den lebendige Bestandteil einer Demokratie darstellen und eine Unterdrückung zu verhindern ist. Akzeptanz und Transparenz ist der Schutzmantel, der es auch Politikern und Unternehmern erlaubt, die Entwicklung aus dem Abhängigkeitsverhältnis des Militärisch-Industriellen-Komplex zu unterstützen.

Dieser Lösungsansatz ist kein endgültiges Konzept einer ideologischen Prägung, es soll den Weg zur Handlungsfähigkeit ermöglichen. Ein Weg der ständig optimiert, zu einer modernen und sicheren Gesellschaft führt.

Bild: Pixabay

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