Sorgen im Norden: Wohin mit dem Windkraft-Schrott?

Umweltbelastung
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Entsorger warnen vor großen Mengen an Hightech-Schrott durch die Energiewende. „Da kommt ein Riesenproblem auf uns zu“, sagt Michael Schneider von der Entsorgungsfirma Remondis in Lünen den LN.

Besonders Rotorblätter von Windkraftanlagen könnten nicht wiederverwertet werden. Ähnlich sei es mit Photovoltaik-Anlagen, Litium-Batterien und Karosserien von Elektro-Autos. „Wir steigen bei der einen Technologie aus – weil wir nicht wissen, was wir mit dem Atommüll machen sollen – und bei einer neuen Technologie ein, bei der wir auch nicht wissen, wie wir mit dem Abfall klarkommen“, moniert Remondis-Manager Herwart Wilms.
Entsorger im Norden strecken die Waffen: Die Rotorblätter einfach so auf Deponien zu lagern, ist verboten, bestätigt das Kieler Umweltministerium. „Wir könnten solchen Abfall mit unseren Anlagen nicht annehmen“, so Cornelia Tews von den Entsorgungsbetrieben Lübeck. Fehlanzeige auch bei der Deponie Ihlenberg (Nordwestmecklenburg).

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