Es geht nicht um die Diskussion ob Atomkraft überhaupt sinnvoll ist. Weltweit werden weitere Atomkraftwerke gebaut, die wiederrum Atommüll produzieren.
Radioaktive Abfälle entstehen auch, wenn Materialien beim Umgang mit radioaktiven Stoffen kontaminiert oder durch Neutronenstrahlung aktiviert wurden. Beispielsweise sind folgende Materialien radioaktiv kontaminiert:
- Bauschutt aus dem Rückbau von Kernkraftwerken
- ausgediente Werkzeuge und Geräte aus Kernkraftwerken
- Putzlappen, Arbeitskleidung, Verpackungen
- Putzwasser, auch als Verdampferkonzentrat
- Spritzen und Kanülen sowie Präparate und Abwässer aus der Nuklearmedizin
Aktiviert werden insbesondere
- Metallische Bauteile von Kernreaktoren, die beim Rückbau von Kernkraftwerken anfallen
Die dazu entwickelten Entsorgungstechniken haben alle eins gemeinsam. Der Atommüll wird in die Erde verbracht. Jedes Loch ist ein potentieller Kontaminationsherd für Trinkwasser, der über statistische Hochrechnungen in seinen Eintrittsfall kleingerechnet wird.
Aufgrund der langen Halbwertszeiten vieler radioaktiver Substanzen fordert die deutsche Gesetzgebung eine sichere Lagerung über 1 Million Jahre. Die Halbwertzeit von Plutonium-239 beträgt 24.000 Jahre. Das ist kein Scherz, solch blödsinnige Gesetze sind üblich, wenn die Bevölkerung verschaukelt wird und den industriellen Interessen Vorrang gegeben wird.
Ebenso ist die Verklappung von Atom- und Sondermüll im Meer eine intellektuelle Meisterleistung. Diese hirnrissige Entsorgungsmöglichkeit verseucht mit den zerfallenden Behältern das Meerwasser.
"Aus den Augen, aus dem Sinn
Passend dazu ist das Fracking, ein von Idioten ausgedachtes System, um Oel und Gas zu fördern. Das Einpressen von Chemikalien in den Erdkörper führt zu Spannungsrissen und Gasaustritt in den trinkwasserführenden Schichten. Eine Methode die nur durch massiven politischen Druck, Bestechung von Kommunalpolitikern und Täuschung der Bevölkerung zum Einsatz kommen konnte. Im Norden Deutschland siechen seit Jahren die Menschen an dem verseuchten Trinkwasser dahin, ohne das die Kommunalpolitiker handeln.
„Die Entsorgung der Frackflüssigkeit geschieht unkontrolliert (den Betreiberfirmen obliegt lt. Gesetz die Überwachung) über stillgelegte Bohrstätten. Hier werden Millionen Liter Lagerstättenflüssigkeit mit vielen Kohlenwasserstoffen (Benzol, Toluol, Ethylbenzol, Xylol), Schwermetallen (Quecksilber) und radioaktiven Substanzen (Radon) ins Erdreich gepresst. Die Radioaktivität ist angeblich gering, reichert sich jedoch an Rohren und Filteranlagen an. Hier wurden bereits sehr hohe Strahlungen nachgewiesen. Auch dieses muss lt. Bergamt nicht gemeldet werden. Reste rückgeförderte Fracfluide werden ebenso verpresst“ Quelle: Frack-loses Gasbohren
Und jetzt wird die nächste Höchstleistung kommunalpolitischer Intelligenz geprüft, das Fracking Bohrsystem eignet sich hervorragend, um schneller und günstiger Bohrlöcher zu produzieren, die mit Atom- und Sondermüll gefüllt werden können. Ist das nicht großartig, in jeder Gemeinde mindestens 3 Bohrlöcher oder besser 5 Stück, warum nicht 10 Stück? Gemäß dem Gesetz sollen diese 1 Million Jahre sicher sein.
Blöd ist nur das ein Erdruck, die Löcher in der Region aufreißt und das Trinkwasser ist auf alle Zeiten verseucht. Blöd ist auch, daß die Dichtigkeit eines Bohrlochs, nur theoretisch gewährleistet werden kann. Diese Art der Entsorgung ist ein auf Zeit erkaufter Handlungsraum, in der Hoffnung zu Lebzeiten nicht mit dem Folgen konfrontiert zu werden und eine Erblast für zukünftige Generationen, die sich nicht nur mit dem verseuchten Trinkwasser beschäftigen dürfen, sondern auch mit dem verseuchten Boden.
„Atommüll“ im Bohrloch
Man kann heute nicht nur einige tausend Meter senkrecht in die Tiefe bohren, sondern auch noch bis zu 5 km waagerecht. Dabei ist entscheidend, daß man die waagerechten Bohrungen bis auf etwa einen Meter zielgenau innerhalb einer Schicht ausführen kann. Damit ergeben sich völlig neue Aspekte für den Bau eines Endlagers. Quelle: Die Freie Welt