AWO-Untersuchungsausschuß - 7000 US-Verwaltungsassistenten zur Unterstützung der Norddeutschen BRD-Verwaltung

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Am 24. Februar 2020 besuchten der Großherzog Friedrich Maik und die VOLLDRAHT-Redaktion die 43. Sitzung zur weiteren Vernehmung durch den parlamentarischen Untersuchungsausschuß zu Wohlfahrtsverbänden, speziell zur AWO Müritz im Schweriner Schloß, Plenarsaal.

Aufgabe des Ausschusses ist die Klärung der Förderstruktur, des Förderverfahrens und der Zuwendungspraxis für Zuschüsse aus Landesmitteln sowie der Verwendung dieser Landesmittel durch die in dem Verein "LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Mecklenburg-Vorpommern e. V." zusammengeschlossenen Spitzenverbände im Zeitraum von 2010 bis Ende 2016. Quelle: landtag-mv

43. Sitzung am 24. Februar 2020

Weitere Vernehmungen zur AWO Müritz

Auch an diesem Vernehmungstag war die Revision beim AWO-Landesverband wieder ein Thema. Allerdings konnte die ehemalige Revisorin Juliane Freimann (2012 bis 2016) dazu wenig beitragen, da sie in ihrer Amtszeit an keiner Prüfung teilnahm und auch nicht über Prüfungen durch andere Revisoren aussagen konnte.

Der Vernehmungstag war daher mehr geprägt von Ausführungen zur AWO Müritz. Die frühere Prokuristin und kurzzeitige Geschäftsführerin Simone Ehlert berichtete über ihre Eindrücke von der Geschäftsführung durch Dr. Peter Olijnyk. Äußerem schilderte die frühere Beisitzerin im Kreisvorstand Heike Daut, welchen Informationsstand das "einfache" Vorstandsmitglied damals hatte. Der frühere Revisor des Kreisverbandes Reinhold Tertel erläuterte, daß er jährlich den Kreisverband selbst prüfte, nicht aber die vom Kreisverband eingerichteten Gesellschaften. Quelle: landtag-mv


Die durch die frühere Prokuristin und kurzzeitige Geschäftsführerin Simone Ehlert gemachten Aussagen ergaben ein Bild der sich etablierten willfährigen Vergabepraxis und Rechnungslegung.

Es war die Rede von „Gentlemen Agreements“; durchgedrückten Bauvorhaben, die die Kapitaldecke der AWO bis zum Anschlag strapazierten; Banken, die die Finanzierung ablehnten; informierte Vorstandsmitglieder, die Hinweise erhielten und nicht handelten; in Kenntnis, zu einer mindestens nachzufragenden Vertragsgestaltung und großzügigen Rechnungslegung; einer Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft. Das Nicht-Reagieren des Vorstands und einem vorgelegten Geschäftsführervertrag, der die einseitige Verantwortungsübernahme vorsah, bei einem Gehalt von 8.500 Euro, wobei der Vorgänger dafür 12.500 Euro erhielt.

Die eigentliche Fragen wurde nicht durch den Untersuchungsausschuß an die Frau Simone Ehlert gestellt:

Wer profitierte von dem durch Dr. Peter Olijnyk durchgepeitschten 8,3 Millionenprojekt?

Ein Projekt, das die AWO bis heute belastet und ein Dr. Peter Olijnyk, der schnell aus der Geschäftsführung ausgestiegen ist.

Insgesamt ein Bild der Seilschaften, Duldung und Ungereimtheiten, was durch die Abwesenheit der Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und der Landtagspräsidentin verstärkt wurde. Zumal die Verbindung Schwesig (SPD)/AWO in der Vergabepraxis extrem relevant zu sein scheint, und den Vorsitzenden dieses ersten Untersuchungsausschusses der 7. Wahlperiode stellt gemäß § 6 des Untersuchungsausschussgesetzes die SPD-Fraktion als stärkste Fraktion im Landtag. 


Es entsteht der Eindruck, daß die Führung der BRD-Verwaltung

mit den Herausforderungen im Jahr 2020 überfordert ist.

Da können wir helfen.

Ab heute haben zur Unterstützung, der desorientierten BRD-Verwaltung,

7000 äußerst kompetente US-Verwaltungsassistenten,

ihre Arbeit in Norddeutschland aufgenommen.


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