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US-Demokraten mit Klage gegen Julian Assange gescheitert

Amerika
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Medien schweigen zum Gerichtsurteil gegen DNC. Der Rachefeldzug der US-Elite gegen Julian Assange hat eine empfindliche Niederlage erlitten. Am 30. Juli hat ein Bundesgericht die Zivilklage des Demokratischen Nationalkomitees (DNC) gegen Assange abgewiesen.

Drei Jahre lang hatten die US-Demokraten, die bürgerlichen Medien und der Geheimdienst verbreitet, Assange sei ein „russischer Agent“. Dieser Verschwörungstheorie („Russiagate“) hat der Richter mit seinem Spruch, die Klage des DNC sei „mit Vorurteilen behaftet“, einen herben Rückschlag versetzt.

Richter John Koeltl vom US Bezirksgericht New York-Süd wies die Verleumdung, der WikiLeaks-Gründer habe mit Russland „konspiriert“, ausdrücklich zurück. Diese Entscheidung stellt Assanges Ruf als Journalisten und Herausgeber wieder her und widerlegt die Behauptung, die Veröffentlichung von durchgesickerten E-Mails der DNC durch WikiLeaks im Jahr 2016 sei ein illegaler Akt gewesen.

Trotz der Bedeutung dieses Urteils und seiner klaren Aussagekraft hat die gesamte Medienwelt in den USA und weltweit die Entscheidung fast vollkommen ausgeblendet.

Das allgemeine Schweigen über die Gerichtsentscheidung reicht von der New York Times (die gerade mal sechs Absätze auf Seite 25 darüber brachte), der Washington Post und den Abendnachrichtensendungen im Fernsehen bis hin zu den „alternativen“ Websites wie „Intercept“ und den Veröffentlichungen der Pseudolinken. Man kann es nur als koordinierte politische Verschwörung bezeichnen.

Das Schweigen der Medien soll jede Diskussion über das Urteil unterdrücken, denn es entlarvt alle Lügen, mit deren Hilfe Assange verleumdet und isoliert worden ist. Eine Fortsetzung der internationalen Kampagne gegen Assange – der mit WikiLeaks die Kriegsverbrechen, Lauschangriffe und diplomatischen Verschwörungen der USA entlarvt hat – ist sonst nicht länger zu rechtfertigen.

Gnadenlos haben die New York Times, die Washington Post und andere Medien Assange als „russischen Agenten“ verleumdet und ihn als Dreh- und Angelpunkt einer Verschwörung hingestellt, die ihren Ursprung in Moskau habe. Diese Veröffentlichung, so die Medien, habe die Demokratische Kandidatin Hillary Clinton bei den US-Wahlen 2016 um die Präsidentschaft gebracht.

Nun sind diese Behauptungen einer gerichtlichen Überprüfung unterzogen worden, und wie sich zeigte, sind sie nichts weiter als ein Gespinst aus Lügen und Erfindungen. Und auf einmal tritt Funkstille ein. Wäre das Urteil zugunsten der DNC ausgefallen, dann wäre es fraglos mit dicken Schlagzeilen und seitenlangen Berichten gefeiert worden.

Diese Art der Reaktion entlarvt die Medien als staatliche Propagandaorgane. Sie beteiligen sich aktiv an der Treibjagd der Demokratischen Partei, der Trump-Administration und der gesamten herrschenden Elite. Weil Assange das „Verbrechen“ begangen hat, die Wahrheit zu veröffentlichen, wollen sie ihn für den Rest seines Lebens hinter amerikanischen Gittern sehen.

Die Redakteure und Chefautoren wie z.B. James Bennett, Leitartikler der New York Times, stehen in ständigem Kontakt mit der CIA und anderen Geheimdiensten. Hinter den Kulissen arbeiten sie eine redaktionelle Linie aus, die von den Interessen der Wall Street-Banken und des militärischen Geheimdienstes ausgeht. Gleichzeitig entscheiden sie, welche Nachrichten und Informationen der amerikanischen und Weltbevölkerung verborgen bleiben sollen.

Die Bemühungen der Mainstreammedien, das Urteil in der Versenkung verschwinden zu lassen, sind ein Beispiel für die Art von Medienmanipulation, die Millionen von Menschen dazu bringt, im Internet nach alternativen Informationsquellen wie beispielsweise WikiLeaks zu suchen.

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