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US-BOTSCHAFTER: DEUTSCHER ANTI-BDS-ANTRAG SOLLTE FÜR DAS IRANISCHE REGIME GELTEN

Europa
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Der US-Botschafter Richard Grenell schlug vor, die Resolution des Bundestages gegen BDS auf das iranische Regime anzuwenden, weil damit die Zerstörung des jüdischen Staates angestrebt wird. 

Der profilierteste Botschafter der US-Regierung in Europa, Richard Grenell, schlug in einem Tweet am Freitag vor, dass die Resolution des Bundestages gegen die antisemitische BDS-Bewegung auch für das iranische Regime gelten sollte, weil es die Zerstörung des jüdischen Staates anstrebt. 

Grenell, der US-Botschafter in Deutschland, schrieb: "Fakt: Iran fordert die Zerstörung Israels. Keine Finanzierung für Instex jetzt?"

Instex, das Instrument zur Unterstützung der Handelsbörsen, ist der Finanzierungsmechanismus, den Deutschland, Frankreich und das Vereinigte Königreich in Paris eingerichtet haben, um den Handel mit der Islamischen Republik Iran anzukurbeln und strenge amerikanische Sanktionen gegen Teheran zu umgehen.

Grenells Tweet war eine Antwort auf den Berliner Korrespondenten des Wall Street Journal. Bojan Pancevski. 

Pancevski schrieb auf Twitter: "Das deutsche Parlament verurteilte die BDS-Bewegung als antisemitisch und forderte die Regierung auf, die Mittel für Veranstaltungen oder damit verbundene Institutionen zurückzuziehen."

BDS ist eine Abkürzung für Boykott, Sanktionen, Veräußerungskampagne. Der Instex könnte mit US-Sanktionen konfrontiert werden, wenn er mit illegalen iranischen Einheiten, einschließlich des Islamic Revolutionary Guards Corps, Handel treibt. Der deutsche Bankier Per Fischer wird den Instex beaufsichtigen. 

Der israelische Außenminister Emmanuel Nahshon schrieb am Freitag: "Wir begrüßen die mit großer Mehrheit angenommene Resolution des Bundestages gegen BDS. Das deutsche Parlament hat den antisemitischen Charakter von #BDS und seine illegitimen Boykottaktivitäten anerkannt. Dies ist ein wichtiger Schritt, der wir hoffen, dass andere europäische gesetzgebende Körperschaften sie annehmen werden. "

Die Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Aufrufe der jüdischen Gemeinde Deutschlands, den Handel mit dem iranischen Regime einzustellen, ignoriert. Im August 2018 forderte der Präsident des rund 100.000-köpfigen Zentralrats der Juden in Deutschland ein sofortiges Ende der deutsch-iranischen Geschäftsbeziehungen, da der Handel dem Terrorismus der Islamischen Republik zugute kommt und dem Versprechen Berlins widerspricht, dass die Sicherheit Israels nicht gewährleistet ist verhandelbar. 

In einer Erklärung an die Jerusalem Post sagte Dr. Josef Schuster, der Chef des Zentralrats, nicht: "Ich befürworte die sofortige Einstellung jeglicher wirtschaftlicher Beziehungen zum Iran. Jeder Handel mit dem Iran bedeutet einen Vorteil für radikale und terroristische Kräfte und eine Gefahr und Destabilisierung für die Region. "

Er fügte hinzu: "Der Zentralrat der Juden in Deutschland kritisiert seit langem die deutsch-iranischen Handelsbeziehungen. Es erscheint paradox, dass Deutschland - als ein Land, das aus seiner schrecklichen Vergangenheit gelernt haben soll und das ein starkes Engagement hat Der Kampf gegen den Antisemitismus ist einer der stärksten Wirtschaftspartner eines Regimes, das den Holocaust eklatant leugnet und die Menschenrechte täglich missbraucht. Außerdem hat Deutschland die Sicherheit Israels als Teil seiner Existenzberechtigung aufgenommen Natürlich sollte dies das Geschäft mit einer fanatischen Diktatur ausschließen, die die Zerstörung Israels, die Verfolgung von Atomwaffen und die Finanzierung von Terrororganisationen auf der ganzen Welt fordert.

"Es ist höchste Zeit, sich zu fragen, woher das Geld kommt, das der Iran mit diesem Handel verdient. Außerdem erleben wir Demonstrationen im Iran von Menschen, die sich nach Freiheit und Gleichheit sehnen. Wir sollten uns für diese Menschen einsetzen, die ihr Leben riskieren." weil sie um Rechte bitten, die wir hier zum Glück für selbstverständlich halten können. "

Deutschland weigert sich, die gesamte Hisbollah zu verbieten, die sich für die Zerstörung Israels einsetzt. Laut den von der Post geprüften Berichten des deutschen Geheimdienstes aus dem Jahr 2018 gibt es mindestens 950 Hisbollah-Mitglieder, die auf deutschem Boden tätig sind. Die Hisbollah-Mitglieder sammeln Spenden für das Hisbollah-Hauptquartier in Beirut, verbreiten antisemitische und jihadistische Ideologien und rekrutieren neue Mitglieder. Das Vereinigte Königreich, die Niederlande, die USA, Israel, die Arabische Liga und Kanada stufen die Hisbollah als terroristische Vereinigung ein.

Übersetzt aus dem Artikel der Jerusalem Post