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Di, Sep
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Neustrelitzer Residenzschloss - Wiederaufbau unmöglich?

Aktivierung Mecklenburg
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Neben dem Erhalt des noch vorhandenen Schlosskellers ist es aktuelles Ziel der Vereinsarbeit, das zerstörte Neustrelitzer Residenzschloss virtuell wiederauferstehen zu lassen. Mit Hilfe von Spenden durch Bürger, Betriebe und Einrichtungen der Region konnte ein erster Teilabschnitt, der obere Teil des Schlossturmes, realisiert werden.

Am 09.09.2018, dem diesjährigen Tag des offenen Denkmals konnte das Ergebnis erstmals anlässlich einer Vereinspräsentation auf dem Neustrelitzer Schlossberg der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die digitale Darstellung unseres Neustrelitzer Residenzschlosses soll nun abschnittsweise vervollständigt werden. (Abbildung: digitalisierte Darstellung der oberen Geschosse des stadtbildprägenden Schlossturmes, Realisierung durch Architectura Virtualis)

Das Thema des diesjährigen Denkmaltages lautete „Entdecken, was uns verbindet“. Was viele Strelitzer neben der Forderung nach Erhalt des Schlosskellers verbindet - sowohl Befürworter als auch Skeptiker hinsichtlich eines späteren tatsächlichen Schloss-Wiederaufbaus - ist der Wunsch, zumindest den Turm wiederauferstehen zu lassen.

So möchte der Verein auf zunächst virtueller Basis die digitale Bauwerks-Zeichnung mit den Basisgeschossen des Schlossturmes weiterführen. Damit verbunden ist der Aufruf, durch weitere Spenden mitzuhelfen, dieses Vorhaben Wirklichkeit werden zu lassen.

Aus der Präambel der Vereinssatzung:
„Der Brand des Neustrelitzer Residenzschlosses in den letzten Stunden des Zweiten Weltkrieges und die in den Folgejahren verfügte Sprengung und Beräumung der Schlossruine haben in dem durch das Barock geprägten Ensemble der Residezstadt Neustrelitz eine schmerzliche Wunde hinterlassen. Mit den neuen gesellschaftlichen Bedingungen hat die nie verlorengegangene Vision, der barocken Mittelachse des Schlossgartens mit ihrer Verlängerung bis in die Bürgerhorst und der Achse Markt – Schlossberg wieder einen Bezug zu geben, endlich eine reale Chance, sich zu erfüllen“

Um diese Vision mit Leben anzureichern, wurde der Residenzschlossverein gegründet. Dabei herrscht durchaus Klarheit darüber, dass weder der Verein, noch seine Mitglieder jemals die Mittel zur Verfügung haben werden, das Schloss in seiner ehemaligen Gestalt wieder entstehen zu lassen. Ziel ist es daher, durch wissenschaftliche Arbeiten, öffentliche Veranstaltungen und andere Aktivitäten vorhandenes Material über das Residenzschloss zu sichten und zusammenzutragen sowie in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Not­wendigkeit einer Wiederbebauung des Schlossberges in historischem Sinne wiederzubeleben.

Hierzu die Satzung:
„Zweck der Tätigkeit des Vereins ist die Förderung von Kunst und Literatur sowie des Denkmalschutzes und des Heimatgedankens, insbesondere die Förderung der Wiederbebauung des Neustrelitzer Schlossberges im historischen Sinne sowie der Erhalt des barocken Gesamtensembles der Residenzstadt.“

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Im Zuge der Reorganisation Mecklenburgs

ist die Projektrealisierung des Wiederaufbaus des Neustrelitzer Residenzschloss,

keine Frage ob, sondern die der Finanzierung.

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