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Do, Aug

Das Kap der guten Hoffnung stirbt zuletzt

Feuilleton
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 Ziemlich neu geboren ist es, das Sprichwort um die zuletzt sterbende, gute Hoffnung.

Egal, wie schlecht die Lage ist: Man bleibt bis zum Ende zuversichtlich, dass sie sich bessern wird. Ja, wahrlich, das tut man! Diese Denkart kommt Zustande, wenn die persönlichen Handlungsmacht-Quellen versiegt sind.

Also , wenn die eigenen Lösungsstrategien im Verhältnis zur aufzuwendenden Kraft zur Lösung nicht gedeckt werden konnten. Man erklärt sich selbst ohnmächtig der Sache gegenüber loyal zu bleiben.

Nach langem ermüdendem Kampf verständlich. Die Kraft, die für diesen aufgewendet werden musste, fehlt immer spürbarer an anderen Stellen. Zurück?! Keine Chance! Die Schublade einmal geöffnet, weißt du nun was darin ist.

Hast du einmal etwas bewusster hineingeschaut, Du kannst die Schublade schließen, doch dir bleibt trotzdem im Gedächtnis, was sich darin befindet. Es gerät nicht in Vergessenheit! Schon gar nicht, wenn du jeden Tag intensivst daran durch Geschehnisse in deiner Um- und Welt erinnert wirst. Und erst recht nicht, wenn es dich selbst jeden Tag aufs Neue „heimsucht“!

Damit du es auch genießen kannst. Ja! Das Leben ist ein Arschloch, glaub mir, das Schicksal erst! Und weißt du, wer das Riesen-Arschloch für die Situation des Verlustes der Kraft zum eigenen Kämpfen ist? DIE HOFFNUNG!

Womit wir wieder beim Thema wären. Die Hoffnung weiß dich so zu lenken und zu linken, dass es dein Herz trifft, was redlich ungünstig für dich ausgeht in dieser Situation. Du verlässt dich auf sie, die Hoffnung, denn es wird schon alles gut! Nach einem tiefen Tal kommt auch wieder ein Hoch, du begreifst wieder nicht, dass du kämpfen musst, um diesen Kurswechsel zu gestalten. Bis es die Intensität besitzt, die es benötigt, bis du begreifst! Und das ist okay, denn wir alle müssen uns an diesem Punkt selbst abholen und zum Ziel führen, so gut es geht, immer und immer wieder... das ist das Leben, das bedeutet Kämpfen, das bedeutet im Kampf durch Training, durch Verstand die Technik zu verbessern, sich zu steigern!

Manchmal muss man vielleicht auch ein bisschen verzweifeln, um ihn wieder aufzunehmen! Das Kap der guten Hoffnung stirbt zuletzt, ich freue mich drauf! Es stirbt zwar zuletzt, aber es stirbt letztlich, bevor es den Mut wiedererringen kann, um wieder hell zu erstrahlen! In „Glanz und Gloria“! So ist es mit dem Leben der Menschen, egal, ob einer, zwei, eine Gruppe, eine Menge, ein ganzes Volk.

Die Ausprägung bleibt die Gleiche! Das ist das schöne am Mut! Man ist bereit etwas zu schaffen statt lethargisch zu erschlaffen! Vertrau auf dich, schaffe selbst, pack mit an, denn viele haben dieses Ziel, aber denke nach und sei dir bewusst in der Sache! Vergiss nicht, dass Kampf, dass Technik zuerst im Kopf, im Verstand, beginnt! Verändere und verbessere deine Technik, das ist es, was dir auf dem Weg zum Ziel, zur Lösung, abverlangt wird.

Doch was hat dieser Text mit politischer Willensbildung zu tun, fragt ihr euch? „Schon ein perfides Spiel, was z. B. die AfD treibt. Anfangs dachte man sich dort, dass das Stimmenfangen in den Bürgerbewegungen genug sei, also fing man an die Bewegungen in den Orgas zu unterlaufen. Nun merkt man, dass dieses Stimmen abgeben nicht reicht für die Bürger, Jetzt wollen die auch noch Ergebnisse sehen.

Also, was macht man? Man manipuliert die Masse ohne Aufklärung zu betreiben zu der Bedürfnis-Wahrnehmung, die man vorgibt zu ERFÜLLEN. Das Bedürfnisprinzip reicht auch heute nicht, wenn man über die von der AfD geschaffenen Institutionen versucht an der Seite der Bewegungen zu stehen.Denn für das, was wirklich zählt, mit dem Bürger auf Augenhöhe zu agieren, dabei ist für Stasi-Manieren kein Platz.

Auch Parteien müssen den Lernprozess durchschreiten, den der Bürger gerade durchschreitet, jeder zu seiner Zeit. Durchschreiten Parteien diesen Lernprozess eher als der Bürger, setzen wir uns bereitwillig durch sie der nächsten Manipulationsphase aus.

Euer Rotkäppchen

Bild: Pixabay