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Gedanken zur Gemengelage am 1. August 2021

Gesellschaft
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Über die vergangenen Wochen und Monate wurde auch auf dieser Netzseite die Absurdität der widersprüchlichen Meldungen der LeiDmedien in den “Bühnenblick“-Beiträgen dargelegt. Geneigten Beobachtern des Schauspiels mit einiger Erfahrung in der Betrachtung und vorläufigen Bewertung des präsentierten Geschehens mangelt es bisweilen an Worten für das, was uns allen als die heutige “Welt“ gezeigt wird.

Der Eindruck, dass die Spottdrosseln ohne “Corona“ kaum noch etwas nennenswertes zu berichten haben, trügt dabei keineswegs. Denn zieht man einfach mal jede Meldung zu diesem Thema von dem Gesamtbrei ab, bleibt – im Gegensatz zu den vergangenen Jahren – nur noch wenig bemerkenswertes zur Denkbetreuung übrig.

Davon auszugehen, dass es sich hierbei um Vorsatz handelt, dürfte ebenso eine Bank sein, wie die sich scheinbar in einer Endlosschleife der Ernsthaftigkeit selbst beraubenden Hauptdarsteller. Und zu keiner Zeit der uns bekannten Geschichte war die Geschwindigkeit und Schlagzahl der absurden Denkvorgaben derart hoch, wie es heute der Fall ist.

Ist das Ende nah?

Nun, hier ist es dringend geboten nur etwa ein Jahr zurückzudenken und sich anzuschauen, was uns seinerzeit präsentiert wurde und wie sehr sich doch das kaum zu bändigende Gefühl in den Vordergrund schob, dass die Luft nach oben immer dünner wurde und das sprichwörtliche Kartenhaus recht bald in sich zusammenkrachen müsste. Bis heute ist letzteres ausgeblieben und der geneigte Betrachter vermag bestenfalls erstaunt den Kopf schütteln. Erstaunt vor allem darüber, dass der sich durchaus regende Widerstand weiterhin derart schwach erscheint, obgleich die weit verbreitete kognitive Dissonanz inzwischen reichlich Zeit hatte, einer nüchternen Betrachtung und Bewertung der wenigen Narrative zu weichen.

Der menschengemachte Klimawandel wütet in nie dagewesenem Ausmaß, das “Corona“-Narrativ wird mit Hochdruck in ein Impf-Narrativ mitsamt apartheidlicher Spaltung überführt und das vielfältige “Es“ wird allen sichtbar tagtäglich auf’s Neue vor Augen gehalten, doch sind Regungen in Sachen individueller Selbsterhaltung nur in überaus bescheidenem Ausmaß auszumachen. Millionen von Menschen kleben förmlich vor sozial-medialen Endgeräten und viele empören sich über das ihnen vorgeführte Schauspiel – ohne dabei das Wesen desselben zu erkennen.

Die Zeit der bisweilen recht festgefahrenen geschichtlichen Betrachtungen scheint dabei inzwischen abgelaufen zu sein und eine Ausgangstür aus der praktisch die ganze bekannte Erde umspannenden Idiokratie ist weiterhin verschlossen. Diese noch weiter zu steigern, darf mit Recht als schwierig angesehen werden; das “Ende“ ist also womöglich näher, als gedacht, doch dürfte es augenscheinlich anders kommen, als von der Vielzahl an “Fachleuten“ angenommen. Denn insbesondere der Verlauf der vergangenen eineinhalb Jahre sollte allen sichtbar vor Augen geführt haben, dass hier eine Kraft am Werke ist, welche sich einen feuchten Kehricht um Befindlichkeiten schert.

Ein Blick auf die Bühne

Was ist derzeit zu sehen? Nun, beginnen wir mit dem omnipräsenten Thema des Paralleluniversums namens “Corona“:

Während aktuell zahlreiche narrativunterstützende Bewegtbilder mit gewollt hartem Vorgehen der “Staat“smacht gegen Protestierende im Bundeshauptslum die Sozialen Medien fluten, wird die Spaltung der Gesellschaft medial und politisch weiter vorangetrieben. So werden von Herrn Schäuble für Nichtgeimpfte “Corona-Einschränkungen“ gefordert, die Impfkommission in Sachsen empfiehlt ab August Impfungen für Kinder ab zwölf Jahren (welche hinter den Kulissen bereits heimlich laufen) und die Regierung schafft kostenlose Schnelltests im September ab. Wie sich letzteres auf die so wertvolle “Inzidenz“ auswirken wird, bleibt abzuwarten …, es gibt ja Mittel und Wege.

Derweil werden massenhaft Impfdosen entsorgt, weil “Deutschland … viel zu viel Impfstoff“ habe, während sich Herr Wieler irgendwelche Kurven schönrechnet und damit die Regierung bei der Durchsetzung des nächsten “Lockdowns“ unterstützen möchte. Welchen Sinn ein solcher ergeben soll, dürften sich mindestens die offiziell nun über 50 % vollständig “Durchgeimpften“ fragen, da sie ja den Denkbetreuern nach nun “den vollständigen Impfschutz gegen das Coronavirus“ haben. Dass dieser Eindruck durchaus trügen kann, findet sich auch in der Presse, sofern man bereit ist, hinzuschauen – aber gut. Weshalb das Land Niedersachsen zudem 3,6 Millionen Euronen für eine Impfkampagne ausgibt, welche noch dazu in gleich 9 Sprachen beworben wird, dies insbesondere in echten Notzeiten im angrenzenden Bundesland, mag sich vermutlich nur unseren intellektuellen Vorbildnern erschließen.

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