Juncker: „Rechtspopulisten“ werden nach EU-Wahl keine hohen Ämter bekommen

Europa
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EU-König Jean-Claude Juncker hat in einem Interview die Karten auf den Tisch gelegt, was er so unter Demokratie versteht. Keiner der sogenannten „Rechtspopulisten“ werde nach den EU-Wahlen einen hohen Posten bekleiden. Niemand werde den EU-„Integrationsprozess“ stören oder aufhalten können, verkündete Jean-Claude „Druncker“. Er habe schließlich schon einmal sechs vorgeschlagene Kommissions-Kandidaten abgelehnt, freute sich 64-jährige Luxemburger.

Die EU werde dafür sorgen, dass euroskeptische Kandidaten ungeachtet der Ergebnisse der Wahlen im Mai in Brüssel von Spitzenpositionen ausgeschlossen werden, gab der der scheidende EU-Kommissionspräsident Juncker in dem Interview mit der polnischen Nachrichtenseite Rzeczpospolita bekannt.

„Bei den Wahlen werden diejenigen, die dummen Nationalismus propagieren, den Preis dafür zahlen“ drohte Juncker. „Niemand weiß es, aber das letzte Mal habe ich sechs Kommission Kandidaten, die mir von den  nationalen Regierungen vorgeschlagen wurden, abgelehnt“, so der „Alleinherrscher“. „Vergessen sie nicht, dass die Regierungen nur Vorschläge machen dürfen. Der Kommissionspräsident ist derjenige, der einen Kandidaten akzeptiert und ihm seine Verantwortlichkeit zuweist“, so der „demokratische“ Politiker der Christlich Sozialen Volkspartei.

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Bild:  http://www.kremlin.ru/events/president/news/55013/photos