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Mi, Jun

Bayer-Monsanto würde der Landwirtschaft, der Menschheit und sich selbst schaden, meint Thomas Jorberg.

Die Chefs der beiden Unternehmen, Werner Baumann (Bayer) und Hugh Grant (Monsanto), erklären ihre Vision wie folgt: Sie wollen das gemeinsame Verständnis dafür, was die Kunden, also die Landwirte, in Zukunft brauchen, zusammenbringen. Sie wollen der Innovationstreiber für die Landwirtschaft werden. Sie wollen zeigen, wie die wachsende Weltbevölkerung zukünftig ernährt werden kann. Dazu wollen sie Bayers Stärke bei Pflanzenschutzmitteln mit Monsantos Stärke bei Saatgut bündeln, um eine Totalversorgung der Landwirte umsetzen zu können.

Thomas Jorberg GLS Blog artikelbildGLS Vorstandssperecher Thomas Jorberg

In Verfolgung dieser Vision erwarten sie zukünftig ein enormes Wachstum und hohe Gewinne. „Alle technischen Fragen, wie etwa die Bewertung und die Integration, haben wir mit Blick auf diese Vision behandelt“, so Werner Baumann. Hugh Grant schließt ein gemeinsames Interview im Handelsblatt mit den Worten: „Mein Team und ich werden uns nun um unsere Kunden kümmern, und wir werden daran arbeiten, dass der Zusammenschluss ein Erfolg wird“.

Eine Bedrohung für die Landwirtschaft!

Die Vision von Baumann und Grant besteht darin, dass die lebendige, vielfältige und fruchtbare Erde als eine Art begrenzte Industriefläche betrachtet wird, auf der es gilt, mit chemischen Düngemitteln, genmanipulierten Pflanzen und sogenannten Pflanzenschutzmitteln ein Maximum an Erlös bringender Biomasse zu erzeugen, die dann zu Nahrungsmitteln industriell verarbeitet werden können. Die Pflanzenschutzmittel sind dabei in Wirklichkeit Pflanzen- und Kleintiervernichtungsmittel, die alles abtöten, bis auf die so gentechnisch manipulierte Nutzpflanze, die diesen Chemiecocktail überlebt.

Die Langfristfolgen sind erodierte, unfruchtbare Böden und verseuchtes Grundwasser, was wiederum eine weltweite gigantische Vernichtung an natürlichen Werten zu Gunsten von Kapitalwerten einiger weniger Unternehmen darstellt.

Die Landwirte werden in dieser Vision faktisch zu abhängigen Arbeitern, die das Ausbringen der von der Chemieindustrie gelieferten Substanzen und das Ernten der so produzierten Biomasse überwachen mittels vollautomatischer, digital gesteuerter Großmaschinen.
Dies bedeutet im Endstadium eine Zerstörung sowohl der bestehenden und entwicklungsfähigen, vielfältigen bäuerlichen Kulturen als auch der lebendigen Kulturlandschaften weltweit.

Eine Bedrohung für die Menschheit!

Unser Leben basiert auf einer gesunden Natur und Umwelt, sowie auf einer gesunden Ernährung, die ein gesundes, vielfältiges und ausgeglichenes Lebensmittel braucht. Der weltweit zunehmende Trend zu gesunden, regional und biologisch erzeugten Lebensmitteln ist ein Ausdruck dieses Bedürfnisses.

Eine weltweite Bedrohung der gesunden Lebensmittel ist daher gleichzeitig eine Bedrohung für alle Menschen.

weiterlesen auf GLS Bank-Blog /von GLS Online-Redaktion

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Hunderttausende Flüchtlinge kommen derzeit auf der Suche nach Schutz in Deutschland an. Für deutsche Konzerne und Firmen sind sie ein gefundenes Fressen: Denn die neue Situation verspricht billige Arbeitskräfte -

Der offizielle Narrativ, wie man in Deutschland mit der „Flüchtlingskrise“ umzugehen gedenkt, ist simpel: Unsere Regierung, geleitet von Nächstenliebe, tut alles Erdenkliche, um den vor Not und Krieg Geflohenen die Perspektive auf ein gelingendes Leben bieten zu können. Unterstützt wird sie dabei von „der Wirtschaft“, die sich ebenfalls ganz selbstlos für das Wohl der Schutzbedürftigen einsetzt. Verbreitet wird dieses Märchen unter immensem Aufwand und mit massiver Schützenhilfe des vermeintlich geläuterten Springer-Verlags, der seine rassistischen Hetztiraden eilig gegen kitschige Charity-Promotion getauscht hat.Blickt man unter die Oberfläche des „hellen Deutschland“, wird schnell klar, dass diese Erzählung hinkt. Die Abschottungsmaßnahmen an europäischen Außengrenzen, an deren Aufbau Berlin über Jahrzehnte maßgeblich mitgewirkt hat, töten immer noch. Innenminister Thomas de Maizière bastelt an einer erneuten Aushöhlung des Asylgesetzes, mittels der Flüchtlinge „ausgehungert“ werden sollen, wie die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl feststellt. (1) Abschiebungen sollen erleichtert werden, finanzielle Unterstützung – zumindest für einige Gruppen von Flüchtlingen – wegfallen.

weiterlesen auf Hintergrund/Von THOMAS EIPELDAUER

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Der VW-Konzern v.s. Zulieferer

Die extremen Bedingungen der Zulieferer in der Automobilindustrie, haben mit der Verschiebung der Lagerkapazitäten auf die Strasse, einer „Just in Time“ Lieferung der zur Produktion benötigten Bauteile einen neuen Höhepunkt erreicht. Zwei Zuliefer die ES Automobilguss, spezialisiert auf Ausgleichsgetrieb und die Firma Car Trim/Sitzbezüge verweigern die Teilelieferung an VW.

„Aus Sicht von ES und CarTrim ist die aktuelle Lage eine Folge einer frist- und grundlosen Kündigung von Aufträgen durch VW. Volkswagen habe keinen Ausgleich für die Kündigungen gewährt. Die Ansprüche beliefen sich auf einen mittleren zweistelligen Euro-Millionenbetrag. „

„VW zwingt uns zu diesem Vorgehen, um unsere eigenen Mitarbeiter in Niedersachsen und Sachsen zu schützen und letztlich den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.
Geschäftsführer der ES Automobilguss, Alexander Gerstung „ [1]

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