von Manager Magazin

VW-Vorstandsfrau Christine Hohmann-Dennhardt verlässt nach nur gut einem Jahr bereits wieder die Konzernleitung. Das teilte VW am Donnerstag in Wolfsburg mit. Volkswagen und Hohmann-Dennhardt trennen sich laut VW "aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über Verantwortlichkeiten und die künftigen operativen Arbeitsstrukturen in ihrem Ressort".

Die frühere Verfassungsrichterin war Anfang 2016 von Daimler als Vorstand für Integration und Recht nach Wolfsburg gewechselt. Die 66-Jährige war bei VW an der Aufarbeitung der Abgas-Manipulationen beteiligt. Nachfolgerin von Hohmann-Dennhardt wird laut VW Hiltrud Werner, bisherige Leiterin der Volkswagen-Konzernrevision.

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Von Ali Özkök

Die staatliche Eisenbahngesellschaft von Italien, Ferrovie dello Stato (FS), hat die vor dem Bankrott stehende Eisenbahngesellschaft Griechenlands TrainOSE für 45 Millionen Euro aufgekauft. RT Deutsch sprach im Exklusiv-Interview mit zwei griechischen Journalisten, die sich kritisch über die Wirtschaftspolitik der linken Regierung in Athen äußerten.

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Batterypack BRLIND LQ Hero 1 links 1000 1von enorm, Text: Matthias Auer

Drei Brüder aus Österreich revolutionieren die Elektromobilität: Kein Batteriesystem ist leistungsstärker, leichter und langlebiger als ihres. Ein Werkstattbesuch.

Im oberösterreichischen Freistadt verläuft das Leben eher beschaulich. Die größte Attraktion des 7700-Einwohner- Städtchens ist die knapp 240 Jahre alte Braucommune, eine Brauerei, die allen Bewohnern der Innenstadt gemeinsam gehört und den Gewinn in Freibier an sie ausschüttet. Doch seit ein paar Monaten hat sie ernste Konkurrenz. Beinahe im Wochentakt pilgern Branchenkenner ins Mühlviertel. Ihr Ziel: die Brüder Johann, Markus und Philipp Kreisel und ihr vermeintlicher Wunderakku für Elektroautos. „Der bessere Tesla kommt aus Österreich“, schreiben manche Automagazine verzückt. Glaubt man dem Trio, ist keine andere Batterie am Markt so leicht, leistungsstark und langlebig. Damit wäre die große Schwachstelle der Elektromobilität ausgemerzt, die Stromautos müssten nicht länger alle hundert Kilometer an die Steckdose.

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Bild: kreiselelectic

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Elviravon Sputnik

Elvira Nabiullina ist laut dem britischen Magazin „The Banker“ die beste Zentralbankchefin Europas. Die Ökonomin habe Russland aus der Finanzkrise gebracht. In diesem Jahr erwarte das Land ein Wirtschaftswachstum.

Wirtschaft © REUTERS/ Maxim Shemetov Wirtschaft: Westliche Analysten versprechen Russland Metamorphosen im kommenden Jahr „Die Zentralbank Russlands hat mit ihrer Arbeit in den vergangenen Jahren das Land aus der Wirtschaftskrise und der Abwertung des Rubels sowie den Problemen der Bankbranche gebracht.

Mehr: https://de.sputniknews.com/panorama/20170104314013335-nabiullina-beste-zentralbankchefin-europas/

Bild: efe

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 von GLS Bank / Gastautor Krautreporter Rico Grimm

Als ich 16 war, habe ich zum ersten Mal vom Kampf der Zivilgesellschaft für eine Finanztransaktionssteuer gehört. Nach der Finanzkrise wollte sie plötzlich die halbe westliche Welt einführen. Und doch gibt es sie bis heute nicht. Was ist da los?

Fragen Sie doch mal Michael Spindelegger. Der war 2014 Finanzminister Österreichs und musste beim Blick in seine Haushaltsplanung feststellen: Dort, wo die Einnahmen aus der Finanztransaktionssteuer sein sollten, klaffte ein 500 Millionen Euro großes Loch. Zu behaupten, dass Österreichs Finanzplaner ganz fest mit den Einnahmen aus der Steuer gerechnet hätten, wäre sicherlich eine Übertreibung. Schließlich hatten sie für den Fall, dass die Abgabe nicht kommen würde, schon längst Ersatz eingeplant. Sie hatten also geahnt, dass das vielleicht nichts mehr werden würde. Wie so häufig.

Die Idee dieser Steuer hat mit „Attac“ eine der mächtigsten Aktionsgruppen des 20. Jahrhunderts hervorgebracht, Dutzende EU-Ministertreffen dominiert, Hunderte Bankenlobbyisten dagegen in Bewegung gesetzt und sogar mächtige konservative Spitzenpolitiker überzeugt. Der französische Staatspräsident Nicholas Sarkozy setzte sich für sie ein und in Deutschland wurde Finanzminister Wolfgang Schäuble zum lautesten Vorkämpfer für die Steuer. Seit vier Jahren steht sie im Koalitionsvertrag, damit ist sie offizielles Ziel der deutschen Bundesregierung. Und dennoch beträgt die exakte Zahl der Länder, die heute eine solche Steuer auf alle Finanztransaktionen erheben: Null. Warum ist das so? Warum kann eine Steuer so großen politischen und gesellschaftlichen Rückhalt haben und am Ende doch nicht kommen?

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