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gold 163519 1280von Unbekannt

"Es gibt auf der Welt kaum ein Land, das seit 70 Jahren so ausgebeutet und hintergangen wird wie Deutschland. Dies versuche ich mal anhand von ein paar Zahlen zu den deutschen Goldreserven zu illustrieren, die Peter Haisenko vor einigen Jahren errechnet hat.


Bereits 1949 wurde Deutschland in das Bretton-Woods-System eingegliedert. Das System sah vor, dass fleißige, exportstarke Nationen ihren Außenhandelsüberschuss in den USA in Form von Goldbarren gut geschrieben bekamen. Bereits im Jahre 1951 erzielte Deutschland die ersten Außenhandelsüberschüsse. Als es nach wenigen Jahrzehnten klar wurde, dass die USA aufgrund ihres Außenhandelsdefizites nicht in der Lage sein wird, der geleisteten Arbeit der Deutschen reelle Werte gegenüber zu stellen, ohne dabei den Dollar massiv abzuwerten schloss Präsident Nixon das Goldfenster einseitig, und seitdem ist es der BRD nicht mehr möglich auf ihre Goldreserven zurückzugreifen.


Peter Haisenko schrieb diesbezüglich folgendes.
"Der Wert der deutschen Goldreserven – 3391 Tonnen – wird mit Stand Dezember 2012 mit 137,51 Milliarden Euro beziffert. Die seit 1971 akkumulierten Außenhandels-Überschüsse Deutschlands übertreffen mittlerweile 2.500 Milliarden Euro – man beachte die Relation zum Schuldenstand. Hätte das System von Bretton Woods nach 1971 mit der Goldbindung der Leitwährung und dem pflichtgemäßen Ausgleich der Außenhandels-Differenzen in Gold weiterhin in dem Sinn Bestand gehabt, wie es ursprünglich gedacht war, dann wären die deutschen Goldreserven jetzt auf 61.000 Tonnen angewachsen.


Hoppla! So viel Gold gibt es nicht auf der Welt! Wäre also das System von Bretton Woods nach 1971 konsequent weitergeführt worden, dann hätten die USA ihre etwa 9.000 Tonnen Goldreserven bereits in den 1970er Jahren komplett an Deutschland überschreiben müssen und wären danach nicht mehr zahlungsfähig gewesen. Das konnte die Siegernation natürlich nicht zulassen."


Kein Land der Welt hat solch hohe Goldreserven erwirtschaftet wie Deutschland. Sprich, die Deutschen arbeiten seit 40 Jahren umsonst, oder sagen wir, für andere. Für die Arbeit die wir in Deutschland leisten müssten wir rein theoretisch das 3fache von dem bekommen, was wir aktuell kriegen. Dies addiert mit dem ganzen Patentraub in der Nachkriegszeit sollte ausreichen um aufzuzeigen, dass wir niemanden ausbeuten. Im Gegenteil, wir werden ausgebeutet und zwar mehr als jedes andere Land auf dieser Welt.
Autor unbekannt, Netzfundstück."

Bild: Pixabay

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