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Wirtschaft
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Nordsteam

Die Nord Stream 2-Pipeline wird die Europäische Union mit Erdgas versorgen und dadurch die Versorgungssicherheit erhöhen, Klimaschutzziele unterstützen und den Energiebinnenmarkt stärken.

Die Gasförderung innerhalb der EU ist stark rückläufig. Um den Bedarf zu decken, sind zuverlässige, wirtschaftliche und nachhaltige zusätzliche Gaslieferungen erforderlich. Die Nord Stream 2-Pipeline kann dies über den Gastransport von den weltgrößten Rohstoffquellen Russlands zum EU-Binnenmarkt ermöglichen.

https://www.nord-stream2.com/de/projekt/projektbegruendung/?modal=modal-1&tab=0

 

"Doch die USA, Polen und die baltischen Staaten sind gegen den Bau von Nord Stream. Mittlerweile hat sich auch das EU-Parlament in einer Resolution kritisch zum Bau von Nord Stream 2 geäußert. Die Gegner sind allesamt der Ansicht, dass Nord Stream 2 nicht im europäischen Interesse sein könne, weil Russland dann noch mehr Einfluss auf dem europäischen Energiemarkt erziele. Das erklärte Ziel von Russland ist nämlich, die Ukraine als Transitland zu umgehen.

Stattdessen bieten die USA den Europäern an, LNG-Flüssiggas aus den USA zu kaufen, um die Energiezufuhr zu diversifizieren und nicht vollständig abhängig von Russland zu sein. Sollte Nord Stream 2 nicht gebaut werden, wäre dies ein großer Verlust für Deutschland. Denn der Bau von Nord Stream 2 würde Deutschland zum Energiezentrum Europas machen und damit die politischen Einflussmöglichkeiten Deutschlands in Europa enorm stärken."

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/thema/nord-stream-2/

 

Der europäische Gasmarkt auf einen Blick

Die Gasproduktion innerhalb der EU ist rückläufig. Um dem wachsenden Importbedarf gerecht zu werden, wird Nord Stream 2 das bereits gut integrierte europäische Gasnetz mit den weltweit größten Gasreserven im Norden Russlands verbinden. Damit trägt es zur langfristigen Energiesicherheit eines weiterhin wettbewerbsfähigen Europas bei. Diese interaktive Karte veranschaulicht den Kontext für die Entwicklung von Nord Stream 2.

Link zur interaktiven Karte https://www.nord-stream2.com/de/projekt/projektbegruendung/?modal=modal-1&tab=1

 

"Die Frage ist zu beantworten, wenn man sich die westliche Politik gegenüber Russland seit dem Regierungs-Revirement Genscher/Kinkel im Frühjahr 1992 ansieht. Bis zu diesem Zeitpunkt war in Europa Zusammenarbeit mit Russland auf der Basis der gegen Ende des ersten Kalten Krieges vereinbarten Regeln über das «gemeinsame Haus Europa» angesagt. Dazu zählte vor allem die «Charta von Paris» aus dem November 1990. Mit dieser Charta sollte die konstruktive Phase der Zusammenarbeit in Europa eingeläutet und der Krieg endgültig aus Europa verbannt werden. Das war nicht im angelsächsischen Interesse, wie sich ab diesem Zeitpunkt in dem Bemühen der US-dominierten NATO zeigte, sich an die Westgrenze der Russischen Föderation vorzuschieben.

Es ist der neue Nationale Sicherheitsberater des US-Präsidenten Donald Trump, Herr John Bolton, der als Architekt der neuen Frontbildung gegenüber Russland angesprochen werden muss. Auf der berüchtigten Konferenz in Bratislava im Mai 2000 war es John Bolton, der die anwesenden hochrangigen Vertreter aus Mittel-und Osteuropa über das neue amerikanische Konzept der Spaltung Europas in Kenntnis setze. Danach ging es nicht mehr um Zusammenarbeit, sondern Teilung und einen «Ost-Limes», der zwischen Riga und Odessa quer über den Kontinent geschaffen werden sollte, um Russland aus Europa hinauszudrängen."

https://de.news-front.info/2018/03/28/london-als-city-of-lies-warum-deutschland-den-briten-im-fall-skripal-nicht-folgen-sollte/

 

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