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Wer kann sich noch daran erinnern, als die DDR Bürger mit 100 DM ihre Rechte am Volksvermögen abgetreten haben? 

Die neue Variante wird in der Landwirtschaft umgesetzt. Das Gängelband bis hin zur Knechtschaft in wirtschaftlich nicht mehr tragfähigen Betrieben, gibt es für 100€ per Hektar.  Die landwirtschaftliche Idylle, die im Werbeprospekt der landesregierung Mecklenburg-Vorpommern angeprisen wird, ist irgendwie, beim Blick aus dem Fenster nicht zu finden, selbst nach 400 km Rundumfahrten durch das Land, nüscht zu sehen. Werbung eben, hat mit der Realität nichts zu tun.

"Die erste Säule bilden die Direktzahlungen an die Landwirte, die – bei Erfüllung der jeweiligen Voraussetzungen – je Hektar landwirtschaftlicher Fläche gewährt werden."

"Eine Grundprämie von 100 €/ha ist Ausdruck der Anerkennung der durch europäische Rahmenbedingungen gegebenen höheren sozialen und ökologischen Standards gegenüber dem Weltmarkt. Die den historischen Ansätzen und unterschiedlichen Produktionskosten zugrunde liegenden aktuellen differenzierten Direktzahlungsbeträge je Flächeneinheit in den einzelnen Mitgliedstaaten werden bewusst vernachlässigt. Die Grundprämie wird dem Landwirt auf der Basis der beantragten und zum Zeitpunkt der Antragstellung bewirtschafteten Fläche gewährt. Das bisherige System der Zahlungsansprüche wird abgeschafft. Zur Gewährung der Grundprämie müsssen die freiwilligen ökologischen Zusatzleistungen mindestens einen finanziellen Prämienumfang von 50 Prozent der aus der bewirtschafteten Fläche errechneten Grundprämie umfassen." Quelle/PDF: Reg-MV

Was ist das für eine Landwirtschaft, in der das Überleben von Kleinbetrieben, maßgeblich von Höhe der Subventionen abhängt? Eine Schuldknechtschaft, nicht anderes, bis zur Aufgabe des Betriebes und Einverleibung in die Konzerngesteuerte Monokultur. "EU-weit machen die Direktzahlungen etwa 46 Prozent des Einkommens der Landwirte aus."

EU will Gelder für Landwirte kürzen

"Die EU plant eine Agrarreform. Kleinbauern sollen mehr Geld erhalten. Deutsche Bauern werden voraussichtlich weniger Transferleistungen bekommen." Link

Bild: Eurostat

 

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SRINeuReis ist das Grundnahrungsmittel von über drei Milliarden Menschen. In Asien wird bis 2050 eine weitere Milliarde hinzukommen. Mit entsprechend hohen Budgets arbeiten daher Wissenschaftler an neuen Sorten, die höhere Erträge versprechen. Das klassische Patentrezept auf diesem Gebiet - mehr Output durch mehr Input - stellt eine Anbaumethode gründlich infrage, die der französische Jesuitenpater und Agronom Henri de Laulanié Anfang der 80er Jahre nach jahrelangen Beobachtungen in Feldver- suchen mit Reisbauern auf Madagaskar entwickelte.

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Blühstreifen sind nicht nur schön, sondern auch nützlich!

Auch Blühstreifen bilden eine effektive Alternative zur chemischen Schädlingsbekämpfung. Gelichzeitig sorgen sie für mehr Biodiversität und sichern das Überleben der bedrohten Insekten. Agroscope forscht im Auftrag der Regierung und bestätigt, dass Blühstreifen den Schädlingsbefall um bis zu 61% reduziert!

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Es geht auch ohne Chemie, ohne Gentech und ohne Monokulturen; wie wir erkennen sogar viel besser. Deswegen sollte sich ein wacher Verstand unbedingt fragen, warum solch hirnamputierte Methoden überhaupt in Frage kommen.

Bild: Weltagrabericht

 

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