bildschirmfoto 2017 09 26 um 00.45.25Der Kortscher Biobauer Ägidius Wellenzohn baut seit 30 Jahren biologisch Äpfel an. Nun wurde ihm ein Teil seiner Anlage mit Glyphosat vergiftet.

"Südtirols Grüne waren am Montag voller Empörung: „Eine solche Aktion erfordert nicht nur strafrechtliche Verfolgung und Schadensvergütung“, forderten die drei Landtagsabgeordneten Brigitte Foppa, Hans Heiss und Riccardo dello Sabarba, „sondern auch ein klares Wort der Politik und der Verbände, allen voran des zuständigen Landesrates und des Südtiroler Bauernbundes.“ Grund ihrer Aufregung? Eine „Giftattacke“ auf den Bio-Bauern Ägidius Wellenzohn. Drei Reihen seiner zwei Hektar großen Apfelanlage wurden - offensichtlich Anfang September - mit dem Herbizid Glyphosat zwangsbehandelt."

Quelle: https://www.salto.bz/de/article/26092017/was-will-man-damit-erreichen

Der Biobauer Ägidius Wellenzohn

Über Landwirtschaft und Vielfalt der Landschaft

Die Bürgerinitiative „Adam und Epfl“ und auch das Promotorenkomitee für ein pestizidfreies Mals sind daraus entstanden, dass der intensive Obstbau verstärkt in den Obervinschgau vordringt, wo noch Flächen zur Verfügung stehen. In obstbaulichen Fachkreisen spricht man von „Kolonialisierung“ dieser Fl.chen, zum Teil auch von „Entwicklungshilfe“. Man versucht, die Landwirtschaft unter dem Vorwand zu intensivieren, dass die klein strukturierte Landwirtschaft auf diese Art und Weise überlebensf.higer ist. In der Viehwirtschaft braucht man gro.e Fl.chen und ein Obstbauer kann mit kleineren Fl.chen, wie hier die Betriebe sind auch wirtschaftlich leben.

Diese Dinge sind vor allem daraus entstanden, dass viele Leute das alles einfach nicht mehr hinnehmen wollten. Dass Spritzmittel nicht im Stande sind, auf dem für sie vorgesehenen Grund und Boden zu bleiben, ist dabei das Hauptproblem. Quelle: Der Biobauer Ägidius Wellenzohn Über ... - Gemeinde Glurns

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poison 1481596 1280von AFP

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat nach Einschätzung eines Plagiatsprüfers für seinen Glyphosat-Bericht wesentliche Angaben von Herstellern des umstrittenen Unkrautgifts wörtlich übernommen. Es sei "offensichtlich, dass das BfR keine eigenständige Bewertung der zitierten Studien vorgenommen hat", erklärte Stefan Weber am Donnerstag bei der Vorstellung eines von ihm erstellten Sachverständigengutachtens in Berlin. Über "zahlreiche Seiten hinweg" seien Textpassagen "praktisch wörtlich übernommen" worden.

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