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Do, Jun

Gesellschaft

vaccination 67477 340Dass die Pharmaindustrie Impfschäden vertuschen will, liegt auf der Hand. Doch auch Behörden und Fachmedien lassen sich in einem schmutzigen Geschäft instrumentalisieren, das viel mehr Krankheit und Tod verursacht, als die meisten Menschen sich vorstellen können.

Wer sich impfen lässt, tut dies in der Regel auf Anraten seines Arztes, was je nachdem mit mehr oder weniger Druck oder in manchen Ländern sogar mit einer Impfpflicht verbunden ist. Gehen wir aber einfach einmal davon aus, dass der Arzt sich an den hippokratischen Grundsatz des „primum non nocere, secundum cavere, tertium sanare“ (erstens nicht schaden, zweitens vorsichtig sein, drittens heilen) hält und nur das Beste für seinen Patienten will. Der Arzt wiederum verlässt sich für seine Empfehlungen auf die Anweisungen der Behörden (manchmal leider eher auf die „Ratschläge“ des Pharmavertreters, doch auch dieses Thema lassen wir hier jetzt weg). Die Behörden ihrerseits verlassen sich für ihre offiziellen Impfpläne und Impfempfehlungen auf die wissenschaftlichen (Sicherheits- und Wirksamkeits-)Studien der Hersteller. So weit, so gut. Die Bevölkerung geht davon aus, dass alle Beteiligten nur eines wollen, nämlich die Gesundheit der Menschen zu fördern, zu bewahren und zu beschützen, dass sie entsprechend sorgfältig und „wissenschaftlich“ vorgehen und dass daher, wenn sie sagen, eine Impfung sei sicher, diese zweifellos sicher ist und allfällige Nebenwirkungen harmlos sind, und wenn nicht, es sich dabei nur um bedauerliche Einzelfälle handelt. – Ja, schön wär’s. Leider sind hier längst nicht alle Akteure so altruistisch, wie man sich das vorstellt.

 

Wissenschaftlicher Betrug

„Ich wünschte mir wirklich, dass ich sagen könnte, dass Impfstoffe sicher und wirksam sind, so wie es die CDC1 behauptet, aber das kann ich nicht“, schreibt Dr. Boyd E. Haley, emeritierter Professor und ehemaliger Vorsitzender der chemischen Fakultät der Universität von Kentucky in der Einleitung zu einem Buch, in dem ein Whistleblower den Behörden vorwirft, beim Vertuschen von Impfschäden mit der Pharmaindustrie gemeinsame Sache zu machen. Dieser Whistleblower ist Dr. William Thompson, ein leitender Wissenschaftler für Impfsicherheit beim CDC. Seine Aussagen sind brisant und beweisen, dass das CDC in höchstem Maße korrupt, unmoralisch und verlogen ist. Dr. Thompson war einer der Autoren der sogenannten DeStefano-Studie von 2004, welche von der amerikanischen Gesundheitsbehörde seither immer wieder als Beweis dafür angeführt wurde, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Masern-Mumps-Röteln-Impfstoff und Autismus gibt. Diese Studie wurde in mindestens 91 danach veröffentlichten Forschungsarbeiten als Referenz zitiert, und aufgrund dieser Studie verabreicht man den Impfstoff nach wie vor unzähligen Kindern. Wie Dr. Thompson erklärt, wusste die Führungsriege der Behörde jedoch seit 2002, dass afroamerikanische Kinder nach einer MMR-Impfung2 ein um 340 Prozent er­­höhtes Risiko für Autismus zeigten. Auf Anweisung ihrer Vorgesetzten suchten und fanden die Autoren der Studie einen Weg, die Daten so zu manipulieren, dass dieses Au­­tismus-Risiko „verschwand“. „Bevölkerungsstudien sind dafür prädestiniert, zu vorher festgelegten Ergebnissen zu kommen. Man kann eine epidemiologische Studie so gestalten, dass sie be­­weist, dass Ge­­schlechtsverkehr nicht zu Schwangerschaften führen kann. Man muss nur sämtliche schwangeren Frauen unberücksichtigt lassen – dann klappt das schon“, schreibt der Rechtsanwalt und Umweltaktivist Robert F. Kennedy Jr. und verweist auf das Sprichwort „Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“.

Im Zusammenhang mit der MMR-Impfung sei noch darauf hingewiesen, dass häufig behauptet wird, die „irrationalen“ Ängste der Impfgegner seien einzig auf die „fehlerhafte“ Autismus-Studie von Dr. Andrew Wakefield3 zurückzuführen. In­­zwischen hat sich Whistleblower Thompson persönlich bei Wakefield entschuldigt, dass dessen Reputation und Karriere durch Thompsons Mittäterschaft bei der Manipulation der Studiendaten des CDC zerstört worden sind. Gemäß William Thompson hätten die Ergebnisse der CDC-Studie, wären sie denn wahrheitsgemäß veröffentlicht worden, Wakefields Erkenntnisse bezüglich der MMR-Impfung und Autismus vollumfänglich bestätigt.

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