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23 researchersp.jpg.2559913von Daniel Lingenhöhl, Spektrum

Vor der Küste der USA erstreckt sich ein riesiges sauerstoffloses Gebiet im Golf von Mexiko. Ursache ist wahrscheinlich das Abwasser der Fleischindustrie.

Vor der Küste des US-Bundesstaats Louisiana erstreckt sich die größte Todeszone im Golf von Mexiko seit Beginn der Überwachung 1985: Sie reicht in ihren Ausläufern von Texas bis nach Florida und umfasst eine Fläche von rund 23 000 Quadratkilometern – das entspricht 8,9 Mal dem Saarland. Damit übertrifft die Ausdehnung der sauerstofflosen Gebiete im Meer sogar noch die pessimistischen Prognosen der US-Wetter- und Ozeanbehörde NOAA, die im Juni das maximale Ausmaß noch auf etwa 21 000 Quadratkilometer geschätzt hatte. In diesen Teilen des Golfs ist der Sauerstoffgehalt des Wassers so stark abgesunken, dass darin fast kein Leben mehr existieren kann: Fische, Krustentiere oder Muscheln wandern entweder ab oder sterben.

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Bild: © NASA, Jeff Schmaltz / NASA GSFC, MODIS Rapid Response Team
(Ausschnitt)

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