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InesAKW-Unfall  VOLLDRAHT v. 01. Nov. 2016
JB/Halden/Süd-Norwegen [Umwelt] – Auf dem Gelände des „Institute for Energy Technology“ (IFE) sind nach einem technischen Defekt die radioaktiven Isotope Jod-131 und Jod-132 freigesetzt worden.

Das Schutzsystem des Reaktors habe funktioniert. Das Personal wurde evakuiert und die Arbeiten in Strahlenschutzanzügen wieder aufgenommen. Es sollen keine Mitarbeiter oder die Umwelt mit einer „signifikanten radioaktiven Dosis“ verstrahlt worden sein.

Obwohl der Zwischenfall sich bereits am Montag, den 25. Oktober 2016 um 11:21 Uhr AM (UTC) ereignete, wurden die norwegischen Behörden erst am Dienstag informiert.

Atle Valseth, verantwortlicher Forschungsdirektor am Institut für Energietechnik, räumte Informationsfehler ein, die noch zu klären wären. Information zu weltweiten Umweltereignissen erhalten Sie auf der Webseite der RSOE EDIS: http://hisz.rsoe.hu/alertmap/index2.php


Den Unfall des norwegischen Forschungsreaktors finden sie unter EDIS Nummer NC-2016102555613-NOR, Nuclear Event, Damage level 3 von 5.

 

Da hat man doch mal locker, so ein bischen nucleares Material in die Umwelt gepustet und der verantwortliche Forschungsdirektor räumt Informationsfehler ein.

Dem Kerl gehören seine Eier, um den Brennstab gewickelt. Erst nach dem europaweite Messungen eine nicht zuordnungsfähigen radioaktiven Fallout gemessen hat, wird stückchenweise die Ursache bekannt gegeben. Finde den Fehler!

"Mysteriöse nukleare Strahlung über Europa: "Geheimer russischer Atomtest" war Störfall in Norwegen"

Ein atomarer Störfall in Norwegen aus dem Jahr 2016, über den die Öffentlichkeit erst jetzt erfährt, war der Grund für die mysteriöse nukleare Wolke, die sich über Europa bewegte. Die USA hatten gar ein Flugzeug für nukleare Messungen verlegt. Sie sahen Russland als Ursache des Übels. Das Mysterium rund um die radioaktive Wolke über Europa, über die auch RT-Deutsch berichtet hatte, ist keines mehr.

Anfang 2017 bemerkte man ungewöhnliche Messwerte, die zudem ergaben, dass Jod-131 über Europa in der Luft war. Jod-131 ist menschengemacht und tritt vor allem nach Atomwaffentests und Reaktorunglücken aus. Durch den als Fallout bezeichneten nuklearen Regen gelangen die hohen Jod-Konzentrationen in die Körper der Menschen und hinterlassen irreparable Schäden. Deutsche Messungen sahen jedoch die im Januar gemessene Jod-131-Konzentration auf dem Boden als ungefährlich an. Dennoch stationierten die Amerikaner ihre nukleare Spürnase "Sniffer" in Großbritannien und zogen diese aus Korea ab.  RT Deutsch

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