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Umwelt
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breakfast 2017647 1280Zuckergesteuert

Von Marigny de Grilleau

Wir haben mittlerweile jede Menge Zusatzsteuern, das ist vielen vielleicht gar nicht so bewusst, denn ist sie nicht direkt zu sehen. Jetzt plagt unsere Volksvertreter ein neuer Gedanke, sie wollen zu diesen Steuern noch die Zuckersteuer hinzufügen mit Blick auf die Gesundung des Volkskörpers (hier darf gerne gelacht werden)

Jetzt streitet man sich darum, wo die Zuckersteuer angesetzt werden soll. Direkt beginnend an der Produktionskette oder erst am Ende der Produktionskette.

Darüber ist ein Streit entfacht. Mehrheitlich entscheidet man sich wahrscheinlich dafür, die Zuckersteuer am Beginn der Produktionskette einzugliedern. Mit der Begründung, dass das den Unternehmer zwingen würde, andere Wege zu gehen.

Jetzt müsste man natürlich genau wissen, was unter dem Oberbegriff "Zucker" alles zu verstehen ist. Denn in jedem Produkt findet man verschiedene Süßstoffe, die man unter der Begrifflichkeit Zucker einordnen kann. Es gibt Süßungsmittel, die sind weitaus schädlicher als der klassische Industriezucker. Nur das als Gedankenstütze.

Jetzt muss man aber wissen, dass eine Handvoll multinationale Konzerne quasi den ganzen Lebensmittelbedarf, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit abdecken. Ob eine Zuckersteuer abschrecken wird, und daraufhin andere Wege gegangen, mag einmal dahingestellt sein.

Wenn man es vorzieht, die Zuckersteuer direkt am Produktionsbeginn einzugliedern, bedeutet das eine Subsumierung der Zuckersteuer, die von Produktionsglied zu Produktionsglied bis zum Endkunden weitergereicht wird. Das kann teuer werden, also für den Endkunden.

Der erste Unternehmer zahlt ein Euro Zuckersteuer, die im Endprodukt einkalkuliert werden. Der nächste Unternehmer zahlt diese Zuckersteuer, reicht diese an den Endkunden weiter mit Aufschlag seiner Zuckersteuer von einem Euro, die er zu entrichten hat. Der nächste Unternehmer, der das Produkt des vorhergehenden Unternehmersbraucht, um sein Produkt herzustellen, zahlt abermals die Zuckersteuer des vorherigen Unternehmers, preist diese auch in sein Endprodukt ein, Plus seiner Zuckersteuer, die er zu entrichten hat - und so geht die Kette weiter. Am Ende steht der Kunde und zahlt alles. Man sieht, die Zuckersteuer wird für den Endverbraucher verdammt teuer - den Konzernen geht diese Steuer gerade mal am Hintern vorbei - Stichwort hierfür: Durchlaufposten

Bei drei Produktionsschritten und bei einer gedachten Zuckersteuer von einem Euro zahlt der Endkunde summa summarum 3 Euro Zuckersteuer. Wird die Zuckersteuer hingegen prozentual erhoben, wird die Sache noch teurer für den Endkunden. So viel zur Zuckersteuer.

Nachtrag: diese Zuckersteuer die ja von der SPD gewollt, ist ein neoliberales Konzept durch und durch. Warum wohl? Weil das eine mächtige Steuererhöhung darstellt - und die fließt wieder wohin? Richtig - in die Rüstungsindustrie und um unsere Zinslast an Privatbanken zu bedienen. Ein tolles Geschäft will ich mal meinen.

Und da solche Konzepte von Lobbyisten erarbeitet werden, muss da tiefer gegraben werden, weil mit 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit eine gigantische Finte dahintersteckt, die sich uns zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht offenbart. Das ist mal sicher.

Wer glaubt, dass unsere Regierung unsere Gesundheit also der Gesundung des Volkskörpers so viel am Herzen liegt, der sollte man darüber nachdenken, warum man seit Fukushima die radioaktiven Grenzwerte unter anderem um das zwanzigfache erhöht hat.

Nachtarg II: Mir dünkt, dass bei dieser Zuckersteuer es um ganz andere Dinge geht. Was wird zum Beispiel stattdessen, um die Zuckersteuer zu umgehen, in Lebensmittel eingesetzt werden? Welcher Gigant hat schon die ersten Patente im Schrank? Diese Anti-Zuckerkampagne gibt mir mehr als zu denken.

Und ist Zucker wirklich so ein Gift?

Auch die Anti-Raucherkampagne war nur dazu da, um die Solidargemeinschaft Stück für Stück zu sprengen. Raucher sind Volksschädling. Die der Allgemeinheit auf der Tasche liegen. Da wird ein Boden vorbereitet. Hier muss tiefer und analytischer gedacht werden, und nicht nur an der Oberfläche. Genauso wie man jetzt den Kampf gegen Nestlé ausruft, das ist ein Witz. Hier wird der Verbraucher am Nasenring durch die Arena gezogen, um den Markt zu bereinigen, für einen anderen Giganten, der dann diesen Platz einnimmt.

Hinter allen politischen Entscheidungen stecken ganz andere Dinge, die dem normalen Bürger erst viel später klar werden, meistens dann, wenn es schon zu spät ist. Aber man braucht ihn - als Träger dieser Politik. Und vor diesen Karren wird er gespannt, so auch vor den Karren der Antizuckerkampagne. Ich mache da nicht mit. Davon abgesehen, ist das ganze Leben verschleiß.

Aber noch was. Der Bundesbürger hat ein gewisses Budget um es auszugeben, um dieses Budget wird Gerangel, gibt er zu viel Geld aus für das Rauchen, hat die Lebensmittelbranche das Nachsehen. Hier findet ein Kampf um das auszugebende Budget des Bürgers statt.

Eines ist sicher, um die Gesundung des Volkskörpers geht es der Politik nicht, denn sonst hätte man nicht zugelassen, dass die radioaktiven Grenzwerte auf Lebensmittel, seit Fukushima, um das zwanzigfache erhöht wurden. Davon abgesehen wird Politik nicht von unseren Volksvertretern gemacht, sondern von den International verwobenen Lobbyisten.

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http://www.steuerarten.com/

 

"Sabine Schütze aus der SWR Umweltredaktion hat sich eine eindeutige Meinung gebildet: Eine Zuckersteuer, das wäre auch was für Deutschland.

"Und zwar nicht nur für Softdrinks. Millionenschwere Aufklärungskampagnen haben nichts gebracht und werden nichts bringen. Wir sind uns auch so darüber im Klaren, dass Zucker nicht satt, dafür aber dick und krank macht. Und trotzdem können wir unsere Finger nicht von Schokolade und Limo lassen. Dafür ist dieses geschmackliche Glück einfach zu günstig zu haben. Erst wenn ich dafür tiefer in die Tasche greifen muss, überlege ich, ob die Seelentröster-Schoki wirklich nötig ist. Vielleicht wirkt es dann sogar aufbauender, das Geld zu sparen."

https://www.swr3.de/aktuell/Zuckersteuer-in-Deutschland-grosser-Bloedsinn-oder-dringend-noetig/-/id=4382120/did=4711148/dxr374/index.html

Bild: Pixabay

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