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Klimadrama, Wettermacher, Zauberlehrlinge - Geschäftsmodelle?

Bauer

In der überbordenden Informationsflut dieser Zeit ist es dem einzelnen Menschen kaum mehr möglich, wichtige Zusammenhänge oder Daten herauszufiltern, denen zweifelsfrei objektive Relevanz zugeschrieben werden kann. So gerät der Umgang mit dem in sich überdies auch noch widersprüchlichen Informationsbrei zu einem bestimmten Thema für die meisten Menschen immer mehr zu einer Glaubensfrage. Abhängig von ihrer persönlichen Voreinstellung neigen Menschen eben dazu, eher das eine oder das andere als richtig anzusehen.

Die Macher der Informationsflut heute (kommerzielle Medien, PR-Industrie, Interessenverbände) indes wissen recht genau um diese Lage – schließlich sind sie es meist selbst, die ja gezielt für ihre Entstehung sorgen. Dies belegt der Befund, der von der Berliner Medienwissenschaftlerin Barbara Bearns bereits 1991 publiziert und viel diskutiert wurde, wonach der Anteil PR-induzierter Information bis zu 80% betrage und die Öffentlichkeitsarbeit Themen und Timing der Medienberichterstattung unter Kontrolle habe [1].

Es entsteht ein unangenehm klares Bild. Dass sich die Lage seitdem verbessert haben könnte ist mehr als unwahrscheinlich. Im kommerziellen Medienbereich kann durch Konzentrationsprozesse und journalistische Poolung wohl eher vom glatten Gegenteil ausgegangen werden. Deutlich wird die ungute Situation besonders an wichtigen Zeitthemen, wenn starke ökonomische Interessen berührt sind. Der einzelne Informationskonsument findet im öffentlichen Diskurs hierzu für seine Urteilsfähigkeit keine Basis mehr vor. So bleibt ihm nur die Option, diesen oder jenen Protagonisten Glauben zu schenken oder sich vom Thema ganz abzuwenden.

Wie verheerend sich das Ganze auf die Erkenntnislage nicht nur des breiten Publikums, sondern inzwischen auch hinein bis in Fach- und Wissenschaftskreise auswirkt, lässt sich beklemmend deutlich am öffentlichen Diskurs zum „Klimawandel“ vorführen.

Das Kyoto-Protokoll

„Die Klimakonferenz hat das Tor in die Zukunft des internationalen Klimaschutzes geöffnet“, so fasste der damalige Bundesumweltminister Peter Altmaier das Ergebnis der UN-Klimakonferenz von Doha in 2012 zusammen. Die eigentliche Gemengelage wird hier - aus naheliegenden Gründen - nicht deutlich. Etwas mehr Kontur hierzu dürfte dieser Link zum ZEIT Magazin sowie der dazugehörige Wikipedia-Artikel vermitteln.

Klima und Entwicklung, Foto: picture-alliance / Imaginechina

Ein weiteres Beispiel aus der Regierungskommunikation zu Doha:

Das am 16. Februar 2005 in Kraft getretene kurz „Kyoto-Protokoll“ genannte UN-Abkommen legt erstmals völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen in den Industrieländern fest, welche die hauptsächliche Ursache der globalen Erwärmung sind. Bis Anfang Dezember 2011 haben 191 Staaten sowie die Europäische Union das Kyoto-Protokoll ratifiziert. Die USA haben 2001 die Ratifikation des Protokolls abgelehnt, auch Kanada hat am 13. Dezember 2011 seinen Ausstieg aus dem Abkommen bekannt gegeben.

Die UN-Klimakonferenz in Doha 26. November bis 8. Dezember 2012 verabschiedete die Verlängerung des Koyto-Protokoll bis 2020. Da Russland, Japan und Kanada nicht mehr dabei sind, verringern sich die vertragskontrollierten Emissionen auf nur noch max. 15% der weltweiten Emissionen. Damit kann die Reduzierung von „Treibhausgasen“ eigentlich kaum noch ernsthaft Hauptgrund dieser Veranstaltung gewesen sein.

Vielleicht hatte das Ganze ja auch mehr mit Akzeptanzverbesserung für daraus beschlossene und kostenintensive Maßnahmen im Zuge des „Klimaschutz“ zu tun?

Was ist Geoengineering?

Der Begriff Geoengineering bezeichnet vorsätzliche und großräumige Eingriffe mit technischen Mitteln in geochemische oder biogeochemische Prozesse der Erde. Aktuell wird der Begriff häufig im Zusammenhang mit Eingriffen in klimatischen Prozesse verwendet.

Galt Geoengineering vor vielen Jahrzehnten eher noch als kühne Utopie übereifriger oder wahlweise auch durchgeknallter Wissenschaftler, so findet dieser Begriff inzwischen - wenn auch eher schüchtern - vermehrt Eingang selbst in Regierungskommunikation - wie diese interessante Aussage einer schwedischen Abgeordneten zeigt. Tiefe Besorgnis muss auch hervor rufen, dass sich das Thema in Schulbüchern offenbar längst fest gebissen hat - allerdings ohne die wissenschaftliche Fragwürdigkeit und die Riskien zu thematisieren.
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Eine für viele sicher erstaunliche Seite aus einem akutell gängigen Schulbuch des Westernamnn-Verlags

Die aktuelle Entwicklung muss die Bürger alarmieren. Warum? Nun - entgegen der einhelligen Darstellung in der eingangs vorgestellten Meinungs-Mafia sind sämtliche Thesen zur rapiden Erderwärmung - zuweilen auch als Klima-Katastrophe bezeichnet - wie auch zum menschgemachten Anteil daran - inklusive der Zuordnung des atmosphärischen Spurengases CO2 als das wichtigste Treibhausgas wissenschaftlich als mindestens fragwürdig einzustufen. Die Basis für die teilweise sehr teueren und aufwändigen Maßnahmen im Zuge angeblicher „Klimarettung“ scheint somit unerwartet brüchig. Doch offenbar sind weder Medien und noch der Wissenschaftsbetrieb in der Lage, die längst eingeleitete ökonomische Verwertung dieser fragwürdigen Konzepte aufzuhalten oder wenigstens einzufrieren. Und das obwohl wir derzeit ganz offensichtlich mit Abstand immer noch zu wenig über die innere und äußere Dynamik von Klimaprozessen (vor allem im globalen Maßstab) wissen.

Ist diese Situation im Hinblick auf Erkenntnis schon schlimm, so verschärft sie dann dramatisch, wenn nun auch noch Geoengineerung-Maßnahmen ernsthaft in Betracht gezogen werden sollten. Denn wie zur Hölle will man in etwas eingreifen - und das auch noch mit höchst fragwürdigen Mitteln, das man nicht hinreichend versteht? WER beurteilt und akzeptiert die allgegenwärtigen Risiken unter solchen Voraussetzungen? Es liegt auf der Hand, dass es ganz sicher weder ökonomische oder gar militärische Interessen sein können und dürfen, die hier die Federführung übernehmen. Beide werden nachgewiesenermaßen nicht mit der Wimper zucken, für ihre Partialinteressen selbst schwere Umweltschäden zu Lasten der Bevölkerung in Kauf zu nehmen.

Geschäftsmodel Umwelt und Klima

Nach jahrelangen Verhandlungen wird verabschiedet, dass die „Treibhausemissionen“ um 5% gegenüber dem Niveau von 1990 reduziert werden sollen. Begrüßenswert daran mag vielleicht gewesen sein, dass den Menschen ziemlich unsanft ins Bewusstsein gerückt wurde, dass der Konsum und Lebensstil vor allem in den westlichen Gesellschaften auf dem Weg ist, die Ressourcen unserer Ökosphäre zu überstrapazieren. Die Begriffe „Treibhausgase“ im Zusammenhang mit der „Klimaerwärmung“ wurden in das Bewusstsein der Menschen gesetzt. Auch nützlich scheint die Implementation globaler Strukturen, die sich einem permanenten Monitoring der Ökosphäre widmen – und rechtzeitig auf Änderung als gefährlich erkannter Vorgänge dringen. Damit hat es sich aber schon.

Nach dem erstaunlichen Erfolg in der Bekämpfung der globalen FCKW-Immission sollte nun offenbar ein so richtig großes Rad gedreht werden. Der FCKW-Erfolg weckte scheinbar Begehrlichkeit seitens der Machteliten, die Kontrolle über diese offenbar gut durchsetzbare Methodik zu erlangen. Ist ja klar – wenn es um das „Leben des Planeten“ geht, dürften all die lästigen Fragen nach wirtschaftlichen Interessen leicht vom Tisch zu fegen sein.

Als US-Elitär Al Gore 2006 seine Kampagne „An unconveniant Truth“ auflegt, brechen schier die Dämme. Die schon länger betriebenen Übernahmeversuche der internationalen Klimaschutzstrukturen erfahren jetzt keinen Widerstand mehr. Heute ist kaum noch bestritten, dass in Al Gores Werk hemmungslos übertrieben wurde und es schwere wissenschaftliche Defizite aufweist - doch der Zug hat den Bahnhof längst verlassen. Im Führerhaus aber sitzen weder Vernunft, noch Demokratie, noch sonst irgendetwas Legitimiertes – es hocken jetzt wieder jene dort, die schon seit jeher auch sonst in allen Führerhäusern zu hocken pflegen.

Hierbei war zugleich auch noch ein Frontalangriff auf die Unabhängigkeit der Wissenschaft gelungen. Wer heute als Forscher im einschlägigen Bereich Karriere machen will, kann EINES sich NICHT leisten: Den Mantras der Kampagne offen zu widersprechen. Die Folgen kommen praktisch einer Kündigung gleich. Die für Wissenschaftler so wichtigen Fachmagazine verweigern plötzlich, Beiträge zu veröffentlichen. In der Folge fallen die Rankings, die genau das zur Bewertung wissenschaftlicher Arbeit heranziehen. So formt sich eine schizophrene Situation in der Wissenschaft, die man bei etlichen Publikationen nachlesen kann. Liest man Berichte und Studien sorgfältig, stößt man an nicht wenigen Stellen auf Fragezeichen, Einschränkungen und Ungereimheiten, die der Autor selbst wissenschaftlich korrekt anspricht. Im Abstract aber – also der Zusammenfassung - findet dies wenn überhaupt, nur sehr zurückhaltend Erwähnung. Vielleicht ein lässlicher Kompromiss für jemanden, der von seiner Wissenschaft eine Familie zu ernähren hat. Fatal jedoch für das sich bildende Gesamtbild.

Dass diese Gemengelage komplizierte Diskussionen und Verhandlungen geradezu erzwingt, sollte klar sein. Die Abnehmer wissenschaftlicher Arbeit – Politiker und Lobbyisten - streiten inzwischen vermutlich weniger um wissenschaftliche Fakten des Umweltschutzes – NEIN – sie streiten vor allem wohl eher darum, wer – an großen Teilen von Problem und Wissenschaft ganz vorbei – seine jeweiligen Interessen am effektivsten durchsetzen kann. DAS dürfte der hauptsächliche Unterschied in der Reaktion auf das FCKW-Problem in den 80er Jahren und der auf das angeblich so dringende CO2-Problem in den letzten 25 Jahren sein.

In diesem Licht besehen sagt das Kyoto-Protokoll eher wenig aus. Von was sollen denn nun 5% reduziert werden? Wer eigentlich misst denn die wahren CO2-Einträge? Nein – da gibt es Modellrechnungen und Modelle, auf deren Grundlage irgendwelche Grenzwerte festgelegt, Entscheidungen getroffen und Maßnahmen ergriffen werden – und das natürlich in aller Regel von Nicht-Wissenschaftlern, womit sich der Kreis zur offenen Durchsetzung ökonomischer Interessen dann endgültig schließt.

Der Treppenwitz dabei bleibt – selbst die im losgelösten Kokon gefassten Ziele werden regelmäßig verfehlt. Eigentlich kein Wunder: Techniker von Automotive-Konzernen ringen auf ihren Testständen bei den Verbräuchen um die dritte Stelle hinter dem Komma – zugleich aber promotet ihre arbeitgebende Industrie den schweren meist auch geländegängigen SUV (absolut sinnvoll in Ländern mit den dichtesten Straßennetzen der Welt) oder Van (falls jemand doch mal Kinder im Hulk-Format haben sollte). Mit anderen Worten: Was man vorne mit Händen mühsam aufbaut, schmeißt man mit dem Hintern wieder um, weil - achja - der Konsument, das Publikum es so will. WARUM denn will das Publikum es so? Welche andere Wahl bleibt dem Publikum, als die Fahrzeuge zu kaufen, die man ihm – unterschwellig flankiert von Klimaschutzphantasien – anbietet oder besser aufdrängt.

Fakt bleibt, längst könnte sich ein Großteil Individual-Motorisierung sich aus Fahrzeugen der Verbrauchsklasse 5 Liter/100km und darunter rekrutieren. Längst könnten große Teile des die Verkehrswege zermürbenden Schwerlastverkehr auf die deutlich umweltverträglichere Schiene verlagert sein – doch das Gegenteil ist der Fall. Das geht alles – nur man will es offenbar nicht. Auch zeigt sich, dass bei allem Chaos im zunehmend gewillkürten System für eines immer Platz ist: nämlich für immer wieder neues Abkassieren beim Endverbraucher. Die Industrie verscherbelt ihre Produkte - und die Staaten holen sich mit Steuern und Gebühren ihren Stück vom Kuchen, den sie Hand in Hand mit Konzerninteressen gebacken haben.

Doch damit nicht genug – der Gipfel aller Schildbürgerstreiche im Klimaschutz ist ein Konstrukt, das besonderer Beachtung bedarf: Für die Erreichung der Klimaziele gebaren irgendwelche Lohn-Ökonomen die grandiose Idee eines Handels mit „Emissions-Rechten“. Wikipedia beschriebt diese Eselei als Zitat: „Instrument der Umweltpolitik mit dem Ziel, Schadstoffemissionen mit möglichst geringen volkswirtschaftlichen Kosten zu verringern“. Da schau her – *möglichst geringe volkswirtschaftliche* Kosten stehen also im Fokus. Offenbar war der Spar-Appeal dieser Kalberei derart motivierend (überflüssige Agenturen, Pöstchen, heiße Luft zum Handeln…), dass der logische Purzelbaum dahinter gern übersehen wurde: Ein Handel mit „Verschmutzungsrechten“ kommt ungefähr einem Handel mit Kriminalität gleich: Man soll sich also einen Mord kaufen können, wenn man einen potentiellen Mörder findet, der auf den eigentlich ihm zustehenden Mord verzichtet?

studie radioaktivitaet pazifik

Verlaufsstudie zur radiokativen Verseuchung des Pazifiks nach der Reaktor-Katastrophe in Fukushima...

Alles was hier real geschieht, ist, dass in den untauglichen Strukturen des gegenwärtigen Systems ein weiteres Kontrollregime (wunderbar als Einnahmequelle nutzbar…) errichtet wird. Aus Umweltsicht bleibt stringent, dass auf diese Weise das Potential umweltverträglicherer Technik eher unterlaufen als genutzt wird. Schon heute haben Konzerne etliche strenge Auflagen, die sie real aber oft gar nicht einhalten müssen, weil gobal zahlreiche Standorte um jeweilige Ansiedlungen buhlen und so bei den Auflagen gerne mal ein oder gleich alle beide Augen fest zudrücken. Ähnliche Schilda-Lösungen scheinen sich dort zu häufen, wo Klimaschutz ins Spiel kommt. Klar – der Fisch stinkt halt immer vom Kopf her. Wo doch Klimaschutz so eminent wichtig und er seiner Natur nach global ist, gönnen unsere Weltmeisterkonzerne sich eine feinst zisilierte Unterscheidung jener technischen Finessen, die sie ihren Fahrzeugen je nach „Markt“ mitgeben. Vulgo: Wo es geht, verkauft man eben Dreckschleudern – wo mit Gegenwehr zu rechnen ist, legt man was drauf oder schummelt halt ein bisschen. 



Aber der Endverbraucher - dem wird der Klimaschutz hemmungslos über die Rübe gezogen, wie die im Zulauf befindliche Blaue Umweltplakette neuerlich deutlich macht. „Neue Plakette - neues Geld“ scheint hier wohl eher die Devise der Nutznießer. Ob Klima und Umwelt überhaupt noch dazu gehören, ist indes mehr als fraglich…

Anders sieht es natürlich aus, wenn die Verordnungen bis an die technische Grenze getrieben wurden und die Industrie selbst Probleme bekommt (VW-Softwaremanipulation gegen Probleme in der Partikel- u. Katalysatortechnologie).

 

Das schaut dann so aus:

„Sieg der Autoindustrie: Die EU lockert den Grenzwert für Diesel-Abgase und verdoppelt parallel zur Einführung neuer Tests die Limits der Euro-6-Norm.“

Die Entscheidung fiel per Mehrheitsentscheid im zuständigen technischen Fach-Ausschuss der Mitgliedstaaten. Danach können neue Modelle ab 2017 den Grenzwert der Euro-6-Norm – 80 Milligramm Stickoxid (NOx) pro Kilometer – um den Faktor 2,1 überschreiten. Das entspricht 168 Milligramm. Für alle Neuwagen gilt der Wert erst zwei Jahre später. Ab 2020 (Modellzulassung) beziehungsweise 2021 (Neuwagen) darf der Richtwert nur mehr um die Hälfte überschritten werden (120 Milligramm). EU verdoppelt die Grenzwerte für Diesel-Abgase.[2]

Brutal wird es, wenn sich ein schwere Havarie eines Atomkraftwerks ereignet wie z.B beim GAU in Fukushima. Das mangels geeigneter Entsorgungsmöglichkeiten teilweise ins Meer geleitete radioaktive Kühlwasser verseucht den Pazifik - aller Wahrscheinlichkeit nach bis heute. Und man wird noch auf Jahrzehnte hinaus auf Kühlung nicht verzichten können. Selbst wenn dieses ZDF-Plus-Video in Sachen aktuelle Meereseinleitung wohl eher etwas optimistisch daher kommt - so vermittelt es doch ein recht eindrucksvolles Bild von der grundsätzlichen Dimension des Problems.

Und die EU? Mit abenteuerlichen Begründungen werden radioaktive Grenzwerte massiv angehoben, damit die Lebensmittelindustrie nur ja keine Nachteile hat. Die körperliche Unversehrtheit der Konsumenten spielt dann keine Rolle mehr.„Demnach können im Falle eines „nuklearen Notstandes“ die Höchstgrenzen für die zulässige radioaktive Belastung von Lebensmitteln angehoben werden, um einer Nahrungsmittelknappheit vorzubeugen.“ „Diese Regelung jetzt in Kraft zu setzen, ist absurd, denn es gibt in Europa keinen nuklearen Notstand und erst recht keine Nahrungsmittelknappheit. Importe aus Japan spielen für die Versorgungssicherheit der europäischen Bürger überhaupt keine Rolle“ [3].

Luftverkehr - Gift für die Umwelt

150 Flugverkehr

Eine Momentaufnahme des aktuellen Flugbetriebs. Nicht angezeigt werden militärische Flieger. 2016 06 07, ca. 15:00 Uhr

Dieser brandneue Video-Bericht (gibt es auch auf Youtube [4]) sollte in Sachen Feinstaub-Belastung aufhorchen lassen - denn offzielle Stellen tendieren schon mal gern dazu, sofern es um massive Wirtschaftsinteressen geht, den Kopf tief in den Sand zu stecken. Dabei bestreitet kaum ein Fachmann, dass Luftverkehr nach wie vor die am wenigsten umweltverträgliche Form der Mobilität darstellt.

Die Bevölkerung zahlt, am Boden für die Reduzierung von Bestandteilen der „Treibhausgase“ während vom Himmel durch den Flugverkehr und dem damit ausgeführten Geoengineering eine ständig steigende Emission verschiedenster Inhaltsstoffe niederfällt. Und der deutsche Steuerzahler zahlt viel Geld, für etwas was nie erreicht wird, solange die tatsächlichen Ursachen nicht neutralisiert werden.

„Deutschland hat für 2013 rund 1,8 Milliarden Euro für Klimaschutz in Entwicklungsländern angekündigt und so gemeinsam mit anderen großen Gebern eine Grundlage für verstärkte Aktivitäten dieser Länder gelegt. Deutschland und Großbritannien stellten zum Beispiel das „NAMA-Programm“ (Nationale Minderungs-Maßnahmen im Klimaschutz) in Doha vor. Das Programm unterstützt mit insgesamt rund 70 Millionen Euro Partnerländer, die Maßnahmen ergreifen, um das Zwei-Grad-Ziel bei der Erderwärmung zu erreichen [5].

Wird Geoenginering überhaupt durchgeführt?
Die offizielle Stellungnahme der Bundeswehr zum Geoengineering ist durch das Planungsamt der Bundeswehr in dem PDF „Future Topic Geoengineering“ veröffentlicht. Darin heißt es u.a„… Zukünftig könnte bei einer steigenden Verschärfung der Folgen des Klimawandels die Wettermodifikation an Bedeutung gewinnen und häufiger sowie großflächig koordinierter zum Einsatz kommen, etwa aus humanitären Gründen. Beispielsweise könnte versucht werden, bei der Umlenkung von Sturmphänomenen zu manipulieren oder in Zonen mit extrem geringen Niederschlagsmengen diese zu verändern. Auch dieser Bereich führt zu möglichem Konfliktpotenzial zwischen Staaten ebenso wie bei Geoengineering aufgrund grenzüberschreitender Folgen, z.B. bei einer fehlgeleiteten Beeinflussung von Sturmphänomenen. …“

Ebenso sind Technologien zur Wettermodifikation, auch wenn ihre Nutzung völkerrechtlich verboten ist, potenziell als Waffe nutzbar und die Entwicklungen sollten daher weiter beobachtet werden [6].

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Die obere Weltkarte des Geo-Engineering (Maps Earth System Experimentation) der ETC Group, zeigt eindrucksvoll, dass bereits seit einem halben Jahrhundert Maßnahmen des Geo-Engineering durchgeführt werden (siehe auch Geoengineering: A Half-Century of Earth System Experimentation).

 

 

 

 

1) Der Link zur Karte
2) Beschreibung zu den in der Karte gekennzeichneten Projekten/Forschung/Experimenten
3) Hier finden Sie die Veränderungen zu den Wetter-Modifikations-Projekten


Die ENMOD-Konvention (“Convention on the Prohibition of Military or Any Other Hostile Use of Environmental Modification Techniques”, „Konvention über das Verbot von militärischem oder jedem anderen feindlichen Gebrauch von umweltverändernden Techniken“) ist ein bindender völkerrechtlicher Vertrag, der von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNO) als Resolution 31/72 am 10. Dezember 1976 verabschiedet wurde. Vom 18. Mai 1977 bis zum 5. Oktober 1978 unterzeichneten 47 Staaten die Konvention, die dann am 5. Oktober 1978 für die Unterzeichnerstaaten in Kraft trat, zeigt das die völkerrechtlichen Einschränkungen keinen Wert haben, wenn die Dominanz der USA und Israels nicht wiedersprochen wird.
Es ist offensichtlich, das ein philantrophischer Ansatz den Handlungen der USA und Israel nicht zugrunde liegt. Die manipulative Arbeitsweise, den offiziellen Äußerungen einen diametralen Sinneswandel in der Ausführung entgegenzustellen, ist ihr Markenzeichen.


Wikipedia zum Versprühen von chemischen Verbindungen...

Ohne Hinweis darauf, dass Geoengineering seit Jahrzehnten durchgeführt werden könnte, stellt Wikipedia das Versprühen chemischer Verbindungen als „gelegenlichen Vorschlag“ dar - Zitat Wikipedia [7]:

…..Die Verringerung des Rußeintrags ist eine wichtige und effektive Klimaschutzmaßnahme, die Erderwärmung kurzfristig zu verzögern ….. Die künstliche Einbringung von Aerosolen in die Stratosphäre zur Reflexion von Solarstrahlung und damit zu Kühlung der Erde wird gelegentlich als ein Vorschlag vorgebracht, im Rahmen eines Geoengineering in das Klima einzugreifen und der globalen Erwärmung zu begegnen.


Methoden des Solar Radiation Managements

Solar Radiation Management (SRM) will der globalen Erwärmung durch Reduzierung der den Erdboden erreichenden Sonneneinstrahlung entgegentreten. Dabei werden vor allem die folgenden drei SRM-Methoden in Betracht gezogen:

   * Reflektoren (Spiegel) im Weltraum,
   * die Injektion von Schwefeldioxid in die Stratosphäre zur Bildung von reflektierenden Partikeln (Sulfataerosole),
   * die Aufhellung mariner Schichtwolken durch Primäre Meersalzaerosole, die als Kondensationskerne dienen.

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 Bild links: Solche Maßnahmen können zwar der Auswirkung von anthropogenen Treibhausgasen auf die globale Temperatur entgegenwirken. Sie können aber nicht alle Effekte des Klimawandels rückgängig machen. Und alle Methoden besitzen eigene Risiken und Nebenwirkungen, die weitgehend noch nicht hinreichend erforscht sind.    

Bild rechts: Das für jeden weltweit sichtbare SRM, mittels versprühen von Areosolen aus chemischen Verbindungen, ist die direkte und millionenfache Körperverletzung von Bevölkerungen. Trotz einer großen Anzahl von Beweisen, wird es von den offiziellen Stellen immer wieder ein Verwirrspiel um Zuständigkeiten und Ergebnisse betrieben oder einfach geleugnet, wie Korrespondenz mit dem Umweltbundesamt zeigt… [8]

 

Von Vulkan-Katastrophen abgeguckt: aktuell sind bei Geoengineering-Freaks Schwefel-Verbindungen für eine Stratosphären-Ausbringung schwer en Vogue. Sie sollen, von sehr hoch fliegenden Flugzeugen verbracht, zu den oben angeführten „Segnungen“ in Sachen Klima-Rettung führen… In dieser Diskussion auf einer der führenden Technologieseiten in USA , kommen mal verschiedene Standpunkte zu Wort und zusammen mit diesem DLR-Dokument dürfte hier wohl hinreichend für Ernüchterung gesorgt sein…

 

 

 

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Bildfolgen zu SRM-Einsätzen. Dieses Vorgehen wird tagtäglich in gesamt Deutschland durchgeführt und ist durch ein leichtes Anheben des Kopfes, am Himmel zu erkennen.  

Deutschland/Bremen Zeitraum vom Sprühen bis Ausbreitung beträgt ca. 3 Stunden

 

Schon 2011: "Die CO2-Theorie ist nur geniale Propaganda..."

Die CO2-Klimalüge ist eng mit unserem Thema verknüpft, weil diese Lüge auch dem Zweck dienen könnte, öffentliche Akzeptanz für Maßnahmen des Geo-Engineering zu schaffen. Am 04.07.2011 erschien bei WELT ONLINE dieser kritische Kommentar des deutschen Wirtschaftsjournalisten, Filmemachers und Publizisten Günter Ederer. In seinem 2011 erschienenen Buch „Träum weiter, Deutschland!“ kritisiert er die deutsche Staatsgläubigkeit in Bereichen wie Bildung, Klimawandel und Staatsverschuldung. Bei WELT ONLINE führt er aus, dass die Politik eine preistreibende Energiepolitik auf die Idee des menschengemachten Klimawandels aufbaue, obwohl die Treibhaus-Thesen längst widerlegt seien. Es gäbe aus den letzten Jahren cirka 800 wissenschaftliche Veröffentlichungen, die die CO2-Treibhausthesen widerlegen. Günter Ederer führt weiterhin aus, dass die vom IPCC (sog. „Weltklimarat“) veröffentlichten Studien nicht auf Fakten, sondern lediglich auf Computermodellen und Berechnungen basieren [9].

Hinweis: Die Umweltschutzorganisation Greenpeace arbeitet übrigens eng mit dem IPCC zusammen und trägt dessen CO2-Propaganda in die Umweltschutzszene. Natürlich will Greenpeace auch von den so genannten „Chemtrails“ nichts wissen. Aber wen wundert das? Der IPCC soll schließlich dieses geheime Sprühvorhaben abgesegnet haben. Es scheint daher so zu sein, dass Greenpeace längst die Seiten gewechselt hat. Dass so mancher Greenpeace-Aktivist noch nicht einmal weiß, was Klima überhaupt bedeutet, können Sie diesem köstlichen Interview entnehmen: Greenpeace-Aktivistin wird mit Fakten konfrontiert.

Wetterphänomene, Tornado und Überschwemmungen

Wußten sie schon das Deutschland, innerhalb Europas die Tornado-Hochburg ist?

Jedes Jahr gibt es in Deutschland weit mehr als 100 Verdachtsfälle, davon werden im Schnitt 50 bis 60 als tatsächliche Tornados bestätigt. Tornados gab es zudem schon immer in Deutschland, allerdings sind sie nicht immer so bewusst wahrgenommen worden wie in der technisch weit fortgeschrittenen Neuzeit. Deutschland ist also durchaus ein Tornado-Land. Und: Innerhalb Europas ist Deutschland sogar eine Tornado-Hochburg wie eine Untersuchung zeigt [10].

Bautzen Tornado

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutschland/Bautzen 2016

  Fazit

Es erhärtet sich der Verdacht, dass Geoengineering in globalem Ausmaß längst betrieben wird, beispielsweise zur verdeckten Umsetzung ökonomischer und/oder militärischer Interessen. Eine systematische Betrachtung der aktuell zu Entscheidungen führenden Prozesse im Klimaschutz ergibt Hinweise, dass man dort auf Erklärungskulissen für solche – ihrer Natur nach bei der Bevölkerung wohl kaum zustimmungsfähigen – Aktivitäten hinarbeiten könnte. Zumindest wäre das eine Erklärung für die mangelnde Flexibilität, Selbstreferenzierung, obskure Arbeitsmodelle und Kreisläufe, etc. die sich im Klimaschutz ausmachen lassen.

In der Kategorie des Solar Radiation Management (SRM), eine Hauptdisziplin des Geoengineering, ist nicht auszuschließen, dass Sprühvorhaben auch mit noch weitergehenden Experimenten einher gehen – wie z.B. über Biomasse im Sprühcocktail… oder eben bevorzugter Verwendung von Substanzen, die eher nach ihrer Schädlichkeit für Menschen und Ökosystem als nach ihrer Wirkung im Solar Radiation Management selbst ausgesucht sind..

Das veränderte Klima kann von jedem aufmerksamen Betrachter erkannt werden. Man muss dazu nur den Kopf anheben und in den Himmel schauen. Nichts ist wie es einmal war. Es ist die Aufgabe des einzelnen Bürgers kritisch nachzufragen und die körperliche Unversehrtheit zu fordern.

Was kann der aufmerksame Bürger tun?

Fragen Sie … Fragen sie die regionalen Politiker. Bilden Sie regionale Gruppen, die sich regelmäßig austauschen und die Antworten einfordern. Die Gesundheit Ihrer Familie, Ihre eigene Gesundheit sowie die lebendige Umwelt könnten aktuell Gefahr laufen, im Spieltrieb der Machteliten unter die Räder zu kommen. (-jb-)


Quellenangaben:

    [1] Google-Buchseite mit Zitat der Ergebnisse der Medienforscherin Barbara Bearns...
    [2] Zur Anhebung der Diesel-Grenzwerte… http://www.derwesten.de/politik/eu-verdoppelt-die-grenzwerte-fuer-diesel-abgase-id11228901.html#plx1449216998
    [3] EU-Umgang mit Strahlenbelastungs-Grenzwerten… http://www.offene-akademie.org/?p=143|
    [4] Luftverkehr - Gift für die Umwelt BBB TV 17.03.2016… https://www.youtube.com/watch?v=m1IlPn5Eh7Y
    [5] Peter Altmaier zur Klimakonferenz in Doha https://www.bundesregierung.de/ContentArchiv/DE/Archiv17/Artikel/2012/12/2012-12-07-altmaier-doha.html
    [6] 2006 CBS News Contrails… https://www.youtube.com/watch?v=z3Lkln82GSM
    [7] Wikipedia zu Treibhausgas… https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhausgas
    [8] Korrespondenz mit dem Umweltbundesamt in Sachen SRM… https://fragdenstaat.de/anfrage/solar-radiation-management/
    [9] Günter Ederer in DIE WELT am 19.07.2011… http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13466483/Die-CO2-Theorie-ist-nur-geniale-Propaganda.html
    [10] Tornados in Deutschland… http://web.de/magazine/wissen/tornado-wuetet-deutschland-wichtigsten-fragen-antworten-30640220

Artikel/Quelle: VISION-D / Klimadrama

 

 

 

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