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person 731319 1280Am 3. Oktober 1990 verschwand eine gesamte Volkswirtschaft von der Landkarte.

Unzählige Publikationen, Filmproduktionen u.s.w. haben sich mit dieser Thematik beschäftig und ihre Ansichten kundgetan. Einseitige Sicht und politische Motivation verzerren den größten Teil des vorliegenden Materials. Haarsträubende Legenden und Falschaussagen über die Planwirtschaft der DDR sind die vorherrschenden Elemente in der öffentlichen Auseinandersetzung.

Schlagworte und Parolen sorgen für ein Klima, das sachliche Diskussion stark behindert. Letztlich ist festzustellen, dass die von öffentlicher Stelle geförderten Aussagen über die Wirtschaft der DDR

dermaßen vom Tatsächlichen entfernt sind, das Abhilfe vonnöten ist. Die Beantwortung der Frage: »Was war die DDR wert? Und wo ist dieser Wert geblieben?« ist geeignet, um möglichst allumfassend die ökonomischen Dimension des Anschlusses der DDR an das Territorium der BRD zu behandeln. Es geht den Autoren dieser Ausstellung, jungen Schülern und Berufstätigen aus Ostdeutschland, um eine objektive Sicht auf die Wirtschaft der Deutschen Demokratischen Republik. Es geht ihnen nicht um eine politische Bewertung des Staates DDR. Und obwohl in einigen Teilen der Ausstellung der Eindruck entsteht, man wolle einen Vergleich der Wirtschaftsleistungen beider deutscher Staaten erreichen, so ist auch das nicht die eigentliche Motivation dieser Ausstellung.

Schon allein aus dem Grunde, dass ein Vergleich zweier Gesellschaftssysteme unter Ausblendung der politischen Seite unmöglich ist, ganz besonders, wenn es um zwei sich so vollkommen entgegenstehende Systeme geht. Diese Ausstellung, die eigentlich erst noch im Entstehen ist, also eigentlich nur eine Vorschau auf eine fertige sein kann, soll zu einer Versachlichung der Diskussion beitragen, zu einer Diskussion, die sich auf dem Boden von Fakten abspielt. 

Ganz bewusst haben sich die Autoren der Ausstellung bei ihrer Quellenauswahl an Publikationen seriöser anerkannter Stellen der BRD gehalten. Was natürlich nicht automatisch Garant für die Qualität dieser Ausstellung ist. Deshalb sind wir über Anregungen zum Thema sehr dankbar.

Die Autoren der Ausstellung

Danksagungen gehen an: Siegfried Wenzel, Karl Marx und die deppische Gründlichkeit der Statistikbeamten der deutschen Bourgeoisie

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Bild: Pixabay

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