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Bundesarchiv Bild 183 1987 0907 017 Bonn Besuch Erich Honecker mit Helmut Kohl

Bild: ADN-ZB, Oberst 7.9.87 - BRD: Honecker-Besuch


Der Altkanzler verstand sich als Dienstleister für Konzerne und Investoren: In der Pfalz, in Deutschland und Europa. Er diente den USA und sie halfen ihm. Seine Europäische Union zerfällt in arm und reich und rüstet auf.

Erinnernde Anmerkungen von Werner Rügemer  Aktualisiert 22.Juni 2017/wr

In den Würdigungen zum Tod des Alt-Bundeskanzlers taucht „die Spendenaffäre“ routinemäßig als missliches Vergehen Helmut Kohls zum Ende der Amtszeit auf. Die Angelegenheit soll durch die angeblich historischen, ja welthistorischen Verdienste Kohls für die Wiedervereinigung und die Europäische Union relativiert werden. Dabei wird mit der "Flick-Affäre" ein wesentlich größerer Skandal ausgeblendet, der schon am Anfang seiner Amtszeit für Wirbel sorgte. Bei näherer Betrachtung zeigt sich: Korruption, Lobbyismus und Klientel-Politik für die Reichen und Mächtigen sind keine Ausrutscher, sondern gehören seit ihrer Gründung zur CDU und zum „System Kohl“. 

Weiterlesen: ++ Nichts zu danken: Helmut Kohl war nicht nur zufällig korrupt ++
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clause 684502 1280Wir empfehlen dazu, die 4teilige Artikelserie "der Rentenkomplott" [1] zu lesen und dann ist es eigentlich, nur noch die Sache der parlamentarischen Demokratie diesem Betrugssystem ein Ende zu bereiten. Ups, hatte ich parlamentarische Demokratie geschrieben?  Entweder lügt Merkel oder sie befindet sich in einer Parallelwelt, die der Normalbürger nicht erkennen kann.


von NTV

Die SPD hat vor einigen Tagen ihre Pläne einer Rentenmodernisierung vorgestellt. Die CDU kann indes keinen Grund für Nachbesserungen erkennen. Was notwendig sei, sei schon erledigt worden, sagt die Kanzlerin.

Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel sieht anders als die SPD nach der Wahl keinen Bedarf für eine große Rentenreform. "An der gesetzlichen Rente haben wir bis 2030 die Reformschritte eigentlich gemacht, die ich für notwendig erachte", sagte sie beim Industrietag in Berlin. Zugleich bekräftigte sie die Pläne ihrer Partei zum Abbau des Solidaritätszuschlages. "Wir wollen den Solidaritätszuschlag ab 2020 schrittweise abschaffen - und zwar für alle."

Das Rentensystem sei dank der Reformen der vergangenen Jahre stabil aufgestellt. Wegen der hohen Erwerbstätigkeit liege das erwartete Rentenniveau über den Prognosen, die Beiträge zugleich unter den erwarteten Beitragssteigerungen. "Es gibt aus unserer Sicht bis 2030 keine Notwendigkeit, das Rentensystem jetzt wieder zu verändern", sagte Merkel.

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Bild: Pixabay

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