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Mo, Jan

Nachdenkseiten 7 14. Nov. 2016 von Albrecht Müller

Die Süddeutsche Zeitung meldet: „Wahlen in Bulgarien und Moldau. Prorussische Kandidaten gewinnen Wahlen in Bulgarien und der Republik Moldau“. Sich darüber zu wundern, ist grotesk. Die Europäische Union hat die Erwartungen auch nicht andeutungsweise befriedigt. Im Gegenteil. In den dortigen Ländern hat man erkannt, dass die Europäische Union sich als Störfaktor des friedlichen Miteinander zwischen West und Ost instrumentalisieren lässt. Und noch etwas Anderes: die Vertreter der Europäischen Union und Politiker der westlichen Länder haben wirtschaftliche Erwartungen geweckt, die auch nicht andeutungsweise befriedigt worden sind. Im Gegenteil. Unter der Führung Deutschlands hat die Europäische Union die wirtschaftlichen Schwierigkeiten verschärft.

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In Bulgarien und Moldau setzten sich am Sonntag bei Präsidentschaftswahlen prorussische Kandidaten durch –

Von REDAKTION, 14. November 2016 –

Für das EU-Establishment kommen dieser Tage die Hiobsbotschaften Schlag auf Schlag, dabei ist der Schock über den Sieg Donald Trumps bei den US-Präsidentschaftswahlen noch längst nicht verdaut. Dessen versöhnliche Worte gegenüber Russland – „Ich glaube, Putin und ich kämen gut miteinander aus“ – treiben den Transatlantikern innerhalb der Brüsseler Machtetagen den Angstschweiß auf die Stirn. Sie fürchten eine Aufweichung der Front gegen Russland.

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Free 21 / von Tommy Hansen

Seit dem Jahr 2000 haben fünf bedeutende Terroranschläge – jetzt auch in Paris – eine Sache gemeinsam. In allen fünf Fällen wurden, entweder kurz vorher oder sogar zeitgleich mit den „echten“ Anschlägen, offizielle Terror-Übungen abgehalten. Und in allen fünf Fällen erlebten die Behörden fast genau dasselbe, was auch in Wirklichkeit geschah.

Die Zahl der terroristischen Vorfälle scheint in den letzten Jahren zuzunehmen, da Behörden sich überall mit immer häufigeren Übungen auf den „Krieg gegen den Terror“ vorbereiten. Die Übungen müssen so real wie möglich sein, oft mit der Teilnahme von trainierten und angeleiteten „Krisen-Akteuren“, die die Übungsszenarien extrem echt wirken lassen. In fünf Fällen in den letzten Jahren hielten die Behörden Übungen zur selben Zeit ab, als auch die „realen“ Terroranschläge stattfanden: am 13. November 2015 in Paris, am 11. September 2001 in New York, am 7. Juli 2005 in London, England, am 22. Juli 2011 in Utoya, Norwegen und schließlich wieder in den USA, beim Boston Marathon am 18. April 2013.

Paris, 13. November 2015

Der in Frankreich bekannte Notarzt Patrick Pelloux, der nach den Pariser Anschlägen im Krankenhaus Verletzte behandelt hatte, erklärte schon am nächsten Tag dem öffentlich-rechtlichen Radiosender France Info, dass medizinische Notfallkräfte des Tages der Terroranschläge in Paris eine Übung abgehalten hätten, bei der es um fiktive Anschläge an mehreren Orten gegangen sei. Auch Polizei und Feuerwehr seien in die Übung eingebunden gewesen. „Unmittelbar, nachdem ich von den Freitagabend stattgefundenen Anschlägen erfahren hatte, eilte ich in die Notaufnahme. Tatsächlich hatten die Pariser Notfallkräfte an jenem Morgen eine Übung für einen großen Terroranschlag durchgeführt. Wir waren gut vorbereitet,“ sagte Pelloux, der dann auch am Sonntag in The Guardian zitiert wurde. Ein weiterer Notarzt, Thomas Loeb, war auch an dieser Übung direkt beteiligt. Er berichtete, dass das Szenario am Freitagmorgen von einer „bewaffneten Gruppe“ ausgegangen sei, welche fiktive Anschläge „an mehreren Orten in Paris“ verübt hätte. Also eine Terrorübung mit genau dem selben Inhalt, der im Laufe desselben Tages dann so auch tatsächlich geschah.

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Am 13. Oktober veröffentlichten 158 Organisationen aus zahlreichen Ländern und mehrere hundert Einzelpersonen auf englisch den Aufruf »USA – Hände weg von Syrien«. Er liegt seit dem 17. Oktober auf deutsch vor.

Wir erheben unsere Stimmen gegen die Gewalt des Krieges und den enormen Druck von Kriegspropaganda, Lügen und einer politischen Agenda, die verwendet werden, um diesen Krieg und jeden der vergangenen Kriege der USA zu rechtfertigen.


Anmerk. d. Red. VOLLDRAHT: Wir unterstützen selten eine Petition, da wir den Missbrauch von Petitionen erkennen. Diese Petition stellt nach unserer Meinung eine Ausnahme da, die es gilt weltweit nach vorn zu bringen. Je schneller und eindeutiger, um so deutlicher das Signal.

Weiterlesen: Hände weg von Syrien
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Wohin verschwinden die Millionen der europäischen Bevölkerung bis 2025?

DeutschlandEs wird für die Menschen in Europa und der ganzen Welt immer entscheidender jede Nachrichtenmeldung aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Industrie, Sozialentwicklung und Gemeinschaftspolitik, vor allem in der EU massiv und sehr eindringlich zu hinterfragen.

Weiterlesen: Die Pläne der nächsten 10 Jahre geben Fragen auf
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