berlemont 2111770 1280von Richard Selig, Tichys Einblick

Trotz zahlreicher Denkzettel: Die Entfremdung der Bürger Europas von den europäischen Institutionen wird sich fortsetzen, erwartet der slowakische Europa-Abgeordnete Richard Sulík.

Das wohl bekannteste Zitat von Jean Claude Juncker ist aus dem Jahre 1999 und lautet: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Mehr als 17 Jahre hat Jean-Claude Juncker genau nach diesem Motto gehandelt. Und jetzt wundert er sich, mittlerweile Präsident der Europäischen Kommission, dass die Menschen immer misstrauischer werden. Gegenüber der Europäischen Union, gegenüber der Kommission, gegenüber ihm, dem Europäer.

Sie wollen nicht mehr zusehen, wie mit ihrem Steuergeld andere Länder gerettet, wie wichtige Regeln immer wieder gebrochen werden, wie die EU in den vergangenen acht Jahren von Krise zu Krise taumelte. Sie sind besorgt, weil die Schulden steigen, die Sparer betrogen werden und die EZB Unmengen ungedeckten Geldes druckt.

weiterlesen

Bild.Pixabay

0
0
0
s2sdefault

csm Akufo Addo Macron d6cc0c95e1von IPG

Nervös wippt er von einem Bein auf das andere, sein Blick schweift hilfesuchend durch den Saal. So war das sicher nicht abgesprochen. Emmanuel Macron fühlt sich sichtlich unwohl. Seinem ghanaischen Amtskollegen Nana Akufo-Addo könnte es dagegen nicht besser gehen. Er steht bei der gemeinsamen Pressekonferenz neben Macron und holt genüsslich zu einer Grundsatzrede aus: „Wir können nicht länger die Hilfe aus dem Westen oder aus Frankreich zur Grundlage unsere Politik machen. Es hat nie funktioniert, es funktioniert nicht und es wird nie funktionieren.“

weiterlesen

Bild: Youtube

0
0
0
s2sdefault

wolf in sheeps clothing 2577813 1280"Von der Leyen: Eine "Armee der Europäer", das bedeutet, dass unsere nationalen Parlamente mit starkem politischen Willen hinter ihr stehen und Entscheidungen treffen, denn es ist eine hohe Verantwortung, Soldatinnen und Soldaten in Einsätze zuschicken. Das sind gefährliche Einsätze, und da brauchen wir den breiten Rückhalt der Bevölkerung."

Nationale Parlamente sind die Durchlauferhitzer für Brüssel. Der Versorgungsolymp der Politikversager und Lobbyisten. De Facto sind es Abnickveranstaltungen und Alibiveranstaltungen für die degenerierte Bevölkerung.

0
0
0
s2sdefault

france 63022 1280Nach der erfolgreichen Spaltung der politischen Szene in kleine ideologisch getrennte Grüppchen und in einer verständnislos ausharrenden Masse Desinteressierter, die sich im täglichen Überlebenskampf von einem zum anderen Tag schleppen, gleitet das politisch aktive Potential wie auf Schienen in die Falle der Separation und Feindbild-Bildung. Die Merkel-Ära, von Helmut Kohl maßgeblich eingeleitet [1] hat aus dem ehemaligen Wirtschaftswunder, ein identitätsloses Sklavenland geformt, das an der Peripherie des denkenden Bevölkerungsanteils versucht den umfassenden Schwindel der BRD-Besatzungsfunktion zu erklären und zu verstehen.

0
0
0
s2sdefault

5a0c09074c96bb20278b4567von RT DEUTSCH

Der britische Europaabgeordnete Nigel Farage hat gestern im Europäischen Parlament in Straßburg bei der Debatte über die Paradise Papers den Einfluss des Multimilliardärs und selbsternannten Philanthropen George Soros ins Spiel gebracht. Farage zufolge treibe dieser intensive Lobbyarbeit unter den europäischen Entscheidungsträgern. Es könnte sich hier um die "größte und weitreichendste internationale, politische, geheime Absprache in der Geschichte" handeln, meint Farage.

weiterlesen

Bild: RTD

0
0
0
s2sdefault

Weitere Beiträge ...

Politik EU